Zu bürokratisch: Handwerkskammer Halle lehnt Lieferkettengesetz ab

Foto: Handwerkskammer Halle
Handwerkskammer Halle

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13 Antworten

  1. Kritiker sagt:

    Liest die HWK überhaupt die Gesetze oder posaunen die nur irgendeinen Mist heraus?
    Das schon jetzt verabschiedete Lieferkettengesetz wird nicht einen Handwerksbetrieb treffen, da es ab 1000 Mitarbeiter gilt und … es ist eh nicht einmal die Tinte wert, mit dem es geschrieben wurde.

    Peinlich, peinlich etwas zu kritisieren, was die Lobbyisten mit Champus feiern. Es wird sich bei den Produzenten in der 3. Welt nichts, aber rein gar nichts ändern! Kinderarbeit, extreme Ausbeutung und nichteinhaltung der Mindeststandards werden nämlich nach dem jetzigen Entwurf bleiben.

    • Lesehilfe sagt:

      Den letzten Abschnitt des Artikel nicht gelesen?
      Davon abgesehen wird sich aber bei den 3.-Welt-Produzenten tatsächlich nichts ändern.

      • Sachverstand sagt:

        Ähm, „Eisen Müller“ bezieht doch seine Schrauben und kauft damit nicht selber, aus z.B. China über den Großhändler „ABC“ und der hat doch diese Schrauben bei „Konfuzius-Metallteile Peking Industries“ eingekauft. Somit hat doch „Eisen Müller“ mit der ganzen Geschichte nix zu Tun. Die Lobbyistenvereinigungen wollen doch nur wieder unnötig Staub aufwirbeln, a la „Der kleine Handwerker von nebenan-Mimmimie“.

    • Franz2 sagt:

      Solange der „mündige“ deutsche Verbraucher darauf sch*** wo was wie zu welchen Bedingungen hergestellt wird, wird sich daran nix ändern. Wer Milch für 69 ct und die Flasche Bier für 29 ct konsumiert, wird nie ein Gefühl dafür bekommen, einen angemessenen Preis für ein Gut zu zahlen.

    • Pisa_lässt_grüssen sagt:

      @Kritiker verstehendes Lesen klappt wohl nicht so ganz???

  2. Alternativer Titel sagt:

    „Handwerkskammer kümmert sich nur um die Interessen des Kapitals“ wäre ein treffender Titel.

  3. 123 sagt:

    Es ist schon klar, dass ein kleiner Zulieferbetrieb nicht immer die Möglichkeiten hat, alles zurückzuverfolgen. Doch anstatt es abzulehnen, sollte von den entsprechenden Stellen eingefordert werden, die Rückverfolgung möglich zu machen. Mit Einrichten von Informationsdatenbanken und Ähnlichem.

  4. Museumsfan sagt:

    https://www.mz-web.de/halle-saale/kein-geld-fuer-gastro-job–angestellter-klagt-nach-nicht-gezahltem-lohn-38097692

    Könnte man hier bitte mal auf diesen Fall eingehen! Werden in Normalzeiten „Potemkin´´ und „Roter Horizont´´ durch Sklavenarbeit und Rechtsbruch bewirtschaftet? Wie sieht es in Normalzeiten bei den anderen Kneipen in den beiden Kneipenmeilen der Stadt aus? Gibt es dort ordentliche Arbeitsverträge oder werden dort auch Kellnerinnen und Kellner ausgebeutet? Als Hallenserin und Hallenser sollte man das wissen und zukünftig solche dubiosen Kneipen meiden!

    • .Punkt. sagt:

      So was kommt vor ….wie sicherlich auch in anderen Bereichen der Wirtschaft aber siehe Artikel man kann sich ja wehren und wer das nicht macht und dort weiter Arbeitet ist selbst schuld keiner wird gezwungen!

      Schön wäre natürlich wenn sowas in den Social Media verbreitet wird um andere Leute davon abzuhalten dort zu Arbeiten…. aber oft finden die Betriebe immer wieder neue Leute die sie verarschen können…. war und ist bei den Greenline Tankstellen leider genau das selbe ….

  5. Steuerzahler sagt:

    Klar ist das bürokratisch. Die Versagertruppe, die solche Gesetze entwirft, hat schließlich noch nie im Leben arbeiten müssen. Da kann dann natürlich auch kein Bewusstsein für effiziente Abläufe und Prozesse entstehen.

    • Metsämies sagt:

      Am effizientesten sind diese Arbeitsabläufe natürlich auch, wenn die Produkte aus Kinderarbeit und irgendeinem Land stammen, wo die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Aber Hauptsache günstig. Dabei stört so ein Lieferkettengesetz natürlich immens.

    • .Punkt. sagt:

      So was kommt vor ….wie sicherlich auch in anderen Bereichen der Wirtschaft aber siehe Artikel man kann sich ja wehren und wer das nicht macht und dort weiter Arbeitet ist selbst schuld keiner wird gezwungen!

      Schön wäre natürlich wenn sowas in den Social Media verbreitet wird um andere Leute davon abzuhalten dort zu Arbeiten…. aber oft finden die Betriebe immer wieder neue Leute die sie verarschen können…. war und ist bei den Greenline Tankstellen leider genau das selbe ….

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