20,1 Millionen Euro für Straßenbaumaßnahmen in Halle (Saale) im kommenden Jahr – mehr als die Hälfte für den Riebeckplatz

Die Stadt Halle (Saale) will im neuen Jahr insgesamt 20,1 Millionen Euro für Straßenbaumaßnahmen bereitstellen, wobei es sich bei einem Großteil der Summe um Fördermittel handelt. Der Stadtrat hat die Gelder mit seinem Haushaltsbeschluss freigegeben. Mehr als die Hälfte dieser Summe ist für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Zukunftszentrum am Riebeckplatz vorgesehen. 11,3 Millionen Euro sind hierfür veranschlagt. Unter anderem müssen Fahrbahnen umverlegt werden.

3,4 Millionen Euro sind für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Radverkehr vorgesehen. Hier setzt die Stadt insbesondere auf ein EFRE-Förderprogramm der Europäischen Union. 2,9 Millionen Euro stehen hier für neue Radwege an der Nietlebener Straße und der Seebener Straße bereit.

Zudem will die Stadt vom Programm “Stadt und Land” der Bundesregierung als Klimaschutzmaßnahme profitieren, hier fließen 500.000 Euro. “Ziel des Programms ist, die Attraktivität des Radverkehrs durch höhere Verkehrssicherheit und bessere Bedingungen im Straßenverkehr zu steigern. Dies geschieht beispielsweise durch Herstellung flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze”, heißt es dazu von der Stadt.

1,8 Millionen Euro sind für Brückensanierungen vorgesehen. Weitere Maßnahmen betreffen laut Stadt unter anderem die Ampel an der Kreuzung Trothaer Straße / An der Saalebahn (600.000 Euro) sowie die Umgestaltung des Verkehrsknotens Ernst-Grube-Straße/Weinbergweg zu einem Kreisverkehr (Rund 1,5 Millionen Euro).

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16 Antworten

  1. Carsharer sagt:

    Und der Witz ist, die 11 Millionen am Riebeckplatz machen für niemanden etwas besser. Keine verbesserte Verkehrsführung, keine Sanierung verschlissener Straßen.

    Alles für die heilige Kuh, das Auto. Einfach die entsprechenden Straßen abschaffen.

    • Horst Schmidt sagt:

      Alles für die Heilige Kuh, nämlich das funktionslose „Zukunftszentrum“. Ich werde sie suchen gehen, die Zukunft, wenn das Ding erst eröffnet wurde.

  2. Vater von W sagt:

    Man lügt sich wieder in die eigene Tasche. Es gibt KEINE sicheren Radwege, egal wo und wieviel man baut. Das sieht man in der Merseburger beiseitig, Bahntrassenradweg, Ribveufer usw.
    Vor zwei Jahren gab’s auf dem Saale RW, bevor es runter zur Röpziger Brücke geht, einen Unfall mit Knochenbrüchen und Krankenhausaufenthalt, wegen der Schäden dort. Ein Jahr stand ein Schild dort, jetzt ist alles weg und der Schaden „lächelt“ jeden Vorbeifahrenden an.

  3. Detlef sagt:

    Sollen lieber das Geld für den Riebeckplatz anderswo in der Stadt investieren

    • Pressesprecher sagt:

      „… wobei es sich bei einem Großteil der Summe um Fördermittel handelt…“ Dir ist der Begriff bekannt, und ggf auch, wie die eingesetzt zu werden haben? Ansonsten mach dich mal drüber belesen… ?

      • Halle-Leser sagt:

        Du meinst Fördergelder könnten nicht auch für was anderes ausgegeben werden?
        Oder meinst Du, dass für Fördergelder keine Eigenmmittel aufgebracht werden müssen?
        Mach Dich mal über den Begriff „Großteil“ kundig.

  4. Könnte kotzen. sagt:

    Was für eine Verarschung. Die Omis und Opis stolpern im Paulusviertel auf den grottigen Fußwegen entlang, aber der halbe Etat wird an unwichtigster Stelle versenkt.

  5. Fußgänger sagt:

    Wie wäre es mit einem vernünftigen Fußweg und Beleuchtung in der Angerstraße nach Seeben.

  6. lulu sagt:

    Bau ZZ und Radwege, dass Chaos in Halle beginnt, wir werden uns ALLE noch wundern

  7. emil sagt:

    Nichtskönner am Werk und der Herr Doktor vorneweg

  8. Laufrad sagt:

    Fördermittel sind auch nur Steuermittel, also Geld welches uns aus der Tasche gezogen wird.