24 Millionen Euro Fördermittel für Radverkehr in Sachsen-Anhalt

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21 Antworten

  1. Verkehrsplaner sagt:

    Der Teil der A143, der gerade gebaut wird, kostet übrigens 350 Millionen Euro.

    Für den Radverkehr für ganz Sachsen-Anhalt bleibt nur knapp ein Fünfzehntel davon übrig.

    • Radfahrer Klaus sagt:

      Und der bringt ein vielfaches eines jeden Radwegs wieder ein. Wir könnten natürlich Radfahrer entsprechend besteuern.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Die Lüge von der Melkkuh Autofahrer wird nicht wahrer, wenn man sie nur oft genug wiederholt.

        • Matze sagt:

          Wie viele Steuern zahlst du mit deinem Rad?
          ich wäre schon dafür, dass für Abnutzung, Reparatur und Ausbau der Radwege die Radfahrer besteuert werden sollten.
          Wieso sollten diese Kosten der Autofahrer zahlen? das wäre ja eine Zweckentfremdung der Steuern.

          • Verkehrsplaner sagt:

            Ich zahle Einkommen- und Umsatzsteuer und damit den Autofahrern die Straßen, weil die paar Euro aus Kfz-, Energie- und CO2-Steuer bei weitem nicht zur Kostendeckung dienen. Dein Modell (jeder zahlt seins) wäre für Radfahrer und Fußgänger sehr günstig, tanken könnte man dann aber nur noch für 5 Euro/Liter aufwärts.

          • 10010110 sagt:

            Die Steuern zahlst du als „Strafe“ für den Besitz eines ressourcenverschwendenden Autos, nicht, um dafür noch eine Belohnung oder irgendein Vorrecht zu kriegen (was du natürlich de facto trotzdem bekommst, bei der autozentrierten Verkehrspolitik, die wir momentan noch haben).

          • Böllberger sagt:

            Wer Steuern als „Strafe“ bezeichnet, scheint auch keine Steuern über die automatisch anfallende Mehrwertsteuer beim Bierverzehr hinaus zu entrichten. Das passt allzu gut zu wütend formuliertem Sozialneid.

            Lohn und Einkommensteuer zahlt ein Jeder, der sich nicht durch Transfer von der „Strafe“ aushalten lässt. Beide Steuern werden durch demokratische Legitimation ohne Stimmrecht von einzelnen Einzahlern zweckgebunden, z.Bsp.für Sozialleistungen.

            Da übrigens PKW-Käufe zu den größten Haushaltsanschaffungen gehören, liegen Autofahrer auch als Mehrwertsteuereinzahler für die Realisierung von 24 Millionen Euro teuren Fahrradprojekten ganz weit vor allen anderen Verkehrsteilnehmern.

            Aber bitte doch, gern geschehen.

  2. Radfuchs sagt:

    24 Millionen klingt nach einer großen Zahl. Die Zahl relativiert sich ein bisschen, wenn man das Förderprogramm fürs ganze Bundesland bspw. den Kosten für die kleine A143 gegenüberstellt (geplant einst 80Mio, heute geschätzt 350Mio).

    • Radfahrer Klaus sagt:

      Es klingt viel, weil es 24 Millionen zu viel sind. Da nur KFZ Fahrer/Halter Nettozahler sind und für jede Autonahn ein vielfaches der Kosten direkt und indirekt ins System gezahlt haben, sollte hier auch weiter die Priorität bleiben.

    • Texas sagt:

      Woher kommen die Mehrkosten denn? Vielleicht weil irgendwelche Ökos Jahre mit Gerichtsverfahren verschwendet und so die Baukosten in die Höhe getrieben haben? Vielleicht wäre ja die Förderung für die Radler jetzt höher wenn der Autobahnbau nicht so viel kosten würde.

  3. Stop sagt:

    Stoppt den Radwegbau….Schützt die Natur und die dort lebenden Tiere.✌

  4. Totobald sagt:

    Hier geht es um Dringlichkeit. 240.000 Euro wären für Radwege auch angemessen.

  5. Willy sagt:

    Ihr seid Experten…mit 24 Mio kommt man im Radwegebau genausoweit wie mit 350 für eine Autobahn …
    Wir sollten uns alle freuen, wenn die Autobahn fertig ist

  6. Radfuchs sagt:

    Zwei ***, ein Gedanke *grins*

  7. Wenn sagt:

    Baut endlich den Radschnellweg nach Leipzig, damit die Radler dort die autofreie Innenstadt genießen können

  8. We sagt:

    In Anbetracht das es so viele Radfahrer gibt ist das viel zu wenig. Das reicht ja nicht mal zur Reparatur der Radwege

  9. max sagt:

    Mensch, wie viel weiße Farbe davon wieder gekauft werden kann! Ich kann es kaum abwarten wo überall lebensrettende weiße Piktogramme von Fahrrädern aufgemalt werden. /s

  10. lederjacke sagt:

    Mit den Fördermitteln im Rücken könnten ab sofort in der Stadt Halle genau so viel Mittel für den Radverkehr ausgegeben werden, wie für den Straßenverkehr.

  11. Benjo sagt:

    Immer noch zu wenig, aber immerhin. Die Zukunft gehört dem Fahrrad, auch wenn das einige alteingesessene immer noch nicht verstehen wollen.
    Hoffentlich springt hier Halle über seinen Schatten und greift hier tief in den Fördertopf, auch wenn 10% der Kosten trotzdem noch von der Stadt getragen werden müssen. Dafür hat man den Vorteil, dass Radwege bei weitem nicht so schnell kaputt gehen wie Straßen.

  12. Radfahrender sagt:

    Auch wenn es schon wiederholt gefordert wurde, es scheint kein Radweg von Halle (Heidestraße, Salzmünder Str.) führen zu wollen. Man muss jetzt schon Angst haben, umgenietet zu werden wenn man aus Mangel an Alternativen diese Strecke mit dem Rad befährt. Wenn es dann auf dieser Strecke in Richtung Autobahn geht, ist alles zu spät. Ich spreche hier nicht von einer Straße in die Pampa, sondern vom STADTTEIL Dölau!

    • Mediator sagt:

      Das beste ist , du fährst mit der Taxe.

    • Böllberger sagt:

      Das ist eine falsche Annahme, wer aus Halle Richtung A143 möchte, wird immer über die B80 fahren, ein Umschwenken auf den Anschluss Salzmünde lohnt sich erst für die Gebiete Lettin, Kröllwitz, Nietleben. Insofern ist sogar mit entspannterem Verkehr in Dölau zu rechnen, da in Zukunft der Durchgangsverkehr von/nach Richtung Salzmünde vermehrt über die A143 abgewickelt wird.

    • Jack sagt:

      Für die Salzmünder Str. ist eine Radverkehrsanlage geplant (siehe Radverkehrskonzeption der Stadt von 2020 bis 2025), die auch schon im Haushalt eingeplant ist und hoffentlich bald kommt.

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