30 Treffer im Verfassungsschutzbericht über Rechtsextremist Sven Liebich – “latent hohes Aggressionspotenzial”

Gleich auf fünf Seiten geht es, unter dem Punkt Rechtsextremismus, im aktuellen Verfassungsschutzbericht um Sven Liebich, der mindestens zweimal wöchentlich seine Kundgebungen auf dem Markt abhält. Der Bericht bescheinigt Liebich ein “latent hohes Aggressionspotenzial.” Insgesamt 30 Treffer weist der Bericht zu Liebich und seinen Aktionen auf.

“Sein Drang in die Öffentlichkeit und eine Strategie der Provokation mit allen auch den Rahmen der Meinungsfreiheit überschreitenden Mitteln ist ungebrochen”, führt der Bericht weiter aus. “Er setzt bewusst geschmacklose und provozierende Inhalte ein, welche die öffentliche Diskussion über ihn und seine Ansichten anheizen sollen.” Er habe inzwischen sein inhaltliches Repertoire um Themen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen, erweitert. Liebich sei mit “verschwörungsideologischen Thesen” aufgefallen. “Er argumentierte, die Regierung nutze die Krise, um einen Überwachungsstaat mit einer neuen Weltordnung zu installieren. Er warf den Regierenden vor, die Krise zu nutzen, um Meinungsfreiheit und Demokratie abzuschaffen.” 

Trotz großer Anstrengungen sei es Liebich aber nicht gelungen, “breite Schichten der Bevölkerung anzusprechen. Seine Versammlungen und „Auftritte“ wurden von einem gleichbleibenden Personenkreis besucht und unterstützt. Es handelte sich um etwa 20 Personen, die seine Aktivitäten auch überörtlich begleiteten.” 

Pressevertreter seien von Liebich und seinen Anhänger bedrängt und beleidigt worden. Beim Erblicken eines jüdischen SPD-Politikers aus Halle auf dem Markt nannte Liebich laut dessen Namen und wies seine Anhänger auf ihn hin. Er habe nichts gegen Juden, sondern gegen „elendige SPD-Läuse”. Um seine “Reputation” zu erhöhen, trete Liebich inzwischen auch überregional auf, beispielsweise vor Versammlungen von Rechtsextremisten und Querdenkern in Berlin, Leipzig, Frankfurt (Oder) und Polen.

Erwähnt wird auch das Urteil gegen Liebich am Amtsgericht Halle. Hier war Liebich wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten, ausgesetzt auf drei Jahre Bewährung und 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit, verurteilt worden. Liebich hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Und auch Liebichs Verkaufsaktionen widmet sich der Bericht. Denn im Zusammenhang mit seinen Aktionen verkauft Liebich über seine Online-Shops T-Shirts, Aufkleber und Plakate.  Durch den Verkauf dieser Produkte erlöse er “finanzielle Mittel, die ihm die wirtschaftliche Grundlage für sein realweltliches Agieren ermöglichen.” Seine Produkte seien “antidemokratisch, rassistisch und antisemitisch konnotiert.”

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35 Antworten

  1. Nazi-Jäger sagt:

    Ich fordere mehr Marder für Liebich!

    • Franz2 sagt:

      Ein Marder der Bundeswehr hätte mit der Rostlaube vom Schreikobold auch kurzen Prozess gemacht. 🙂

    • Sven's Mutter sagt:

      Hört endlich auf über diesen absoluten Pfosten zu berichten. Der braucht die Berichterstattung doch, um irgendwie noch relevant zu bleiben und Sinnvolles beizutragen zu irgendwas hat Svenni eh nicht.
      Bundesverdienstkreuz für den Marder!

      • leser sagt:

        Tja, wenn keiner den mist lesen würde, keine kommentare dazu geschieben würden, würde auch hier nicht mehr darüber berichtet werden. Aber irgend wie muß ja auch die seite voll werden.

        • HGM sagt:

          Tipp: eine rosarote Brille aufsetzen (wenigstens auf dem rechten Auge). Dann ist das Leben viel leichter zu ertragen.

    • Waldemar sagt:

      …und ich mehr Zeckenspray!

  2. Schön, und? sagt:

    Und hr. SEPPELT, was soll das wieder heißen, bzw. bedeuten?

    • eseppelt sagt:

      Das Frag doch am besten deinen Freund

      • Harald sagt:

        Es heißt, wenn er harmlos wäre, stünde dies alles nicht drin.
        Ich schätze einfach er hat einen sehr kurzen…und bei dem blutdruck macht der eh nicht mehr lange. ,,gerade ohne impfung…hüstel hüstel

  3. JM sagt:

    Klebt man die 5 Seiten zusammen sind die länger als Liebich selbst

  4. Sagi sagt:

    „latent“ 🤣🤣🤣

    Kleine Entspannung für Interessierte:

    https://www.youtube.com/watch?v=TNdTyAseAW0

    (auch ohne Ton ein Genuss! immer wieder!)

  5. Robert sagt:

    Nur Fünf Seiten ?
    Meine Stasiakte hatte da viel mehr gehabt.
    Fazit :Die Verfassungsschützer scheinen auch nicht die Fleißigsten zu sein ,im Gegensatz zu ihren früheren Kollegen aus der DDR.

    • Sagi sagt:

      Minderjährige hatten kein Stasi-Akte. Du möchtest sehr sein, als du bist!

      Gleichzeitig bist aber auch mehr, als gesund ist. 🤣🤣

  6. Rj sagt:

    Und wer dultet so was?

  7. LügenZwännie sagt:

    Danke, Merkel! Zwännie Mal an den Eiern. Sehr schön. Alles gute in der Realwelt, Schuldnerlisten-Highscoreinhaber!

  8. xxx sagt:

    Aufmersamkeitshure ist der richtige, für den nicht des englischen mächtigen Brüllnazi, Terminus.

    • @falscher xxx sagt:

      Manche können nicht mal richtig Deutsch und wollen trotzdem die Sprachkenntnisse anderer Leute kritisieren.

  9. Jar sagt:

    Und was tut sich? Gar nichts tut sich, nur blödes Ge…… , das führt zu gar nichts liebe Polizei, da solltet ihr mal eure Einstellung ändern. Dann wird’s vielleicht was

    • Sagi sagt:

      Die Polizei hat hier nur wenig beigetragen. Bitte mal Aufbau, Zuständigkeit, Organisation der Nachrichtendienste ansehen! (prüfungsrelevant! Hier werden nämlich Schulnoten verteilt!)

  10. 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

    Mal ganz ehrlich Leute, der rührige Sven reißt sich an die Hundert Tage im Jahr das Popöchen auf und agitiert, agitiert und agitiert, um uns vor der Neuen Weltordnung und der Corona-Diktatur zu beschützen und kommt in diesem lausigen Bericht nur zu 2 – 2,5 Prozent vor.
    Zum Vergleich. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD), von denen man ansonsten so gut wie nie ein Wort bei Du bist Halle etwas hört, bekommen in Summe genau so viel Platz im Bericht.
    Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…

  11. 10010110 sagt:

    ‚Sein Drang in die Öffentlichkeit und eine Strategie der Provokation mit allen auch den Rahmen der Meinungsfreiheit überschreitenden Mitteln ist ungebrochen‘, führt der Bericht weiter aus. ‚Er setzt bewusst geschmacklose und provozierende Inhalte ein, welche die öffentliche Diskussion über ihn und seine Ansichten anheizen sollen.‘

    Und er hat damit auch noch Erfolg, weil ein Herr Seppelt immer wieder über ihn und seine Eskapaden berichtet. Er ist sozusagen ein Meistertroll. Das beste wäre es, ihn so gut wie möglich zu ignorieren (natürlich nur bis es strafrechtlich relevant wird).

    • Sagi sagt:

      So wie du gerade?

    • Franz2 sagt:

      Ich weiss, was du meinst, aber die Frage ist doch: lässt man diesen Zwerg einfach gewähren und widerspricht nicht, weil er sonst eventuell mehr Aufmerksamkeit erfährt ? Oder ist man eine wehrhafte Demokratie, die sich jederzeit gegen solche Leute positioniert ?

    • wirdZeit sagt:

      „Das beste wäre es, ihn so gut wie möglich zu ignorieren“

      Genau so!

  12. H. Lunke sagt:

    „Er warf den Regierenden vor, die Krise zu nutzen, um Meinungsfreiheit und Demokratie abzuschaffen.“
    Das kann natürlich gar nicht sein. Gute Bürger wissen: „Die Partei hat immer Recht!“ (egotronic)

    • Franz2 sagt:

      Also allein, dass er ständig auf dem Markt seinen Mist rausposaunt, ohne Konsequenzen zu befürchten, widerspricht doch der Behauptung, die Meinungsfreiheit wäre abgeschafft. Es ist eher das Gegenteil: mittlerweile wird alles zur Meinung – selbst was beleidigend und herabwürdigend für gewisse Teile der Bevölkerung ist – irgendwann wird Selbstjustiz und Faustrecht noch zur freien Entfaltung des Individuums stilisiert.