4 Jahre Ukraine-Krieg – Sachsen-Anhalts Landesregierung: wir stehen an der Seite der Ukraine

Am heutigen 24. Februar 2026 jährt sich zum vierten Mal der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Seit Kriegsbeginn hat Sachsen-Anhalt vielen Kriegsflüchtlingen Schutz gewährt. Mit Stand vom 31. Januar 2026 sind im Land Sachsen-Anhalt 36.035 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine untergebracht. Insgesamt sind nach Angaben der Landkreise und kreisfreien Städte bisher 45.343 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in den Kommunen aufgenommen worden, darunter 3.381 Kinder im Kindergarten- und 7.723 Kinder im schulpflichtigen Alter (Stand: 31. Januar 2026). Trotz des anhaltenden Krieges in die Ukraine reisen Kriegsflüchtlinge auch wieder dauerhaft zurück oder in andere Staaten weiter.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Seit vier Jahren verteidigen die Menschen in der Ukraine mit aller Kraft ihre Heimat. Die Zivilbevölkerung ist permanenten russischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Unzählige Menschen haben ihr Leben verloren, wurden verletzt oder sind traumatisiert. Wir zeigen auch weiter unsere Solidarität mit der Ukraine. Wir trauern mit den Opfern, wir unterstützen Schutzsuchende und wir senden ein klares Signal: Wir stehen an der Seite der Ukraine.“

Neben der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine haben sich Bund und Länder bereits Anfang März 2022 darauf verständigt, die medizinische Versorgung von Kriegsverletzten aus der Ukraine in der sogenannten Kleeblatt-Struktur zu organisieren. Bislang wurden der Transport und die Verlegung von 338 Patientinnen und Patienten im Kleeblatt Ost koordiniert. Für die Abstimmung der überregionalen Verlegungen innerhalb des Kleeblatts Ost (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin) gibt es einen Koordinator als sogenannten Single Point of Contact. Diese Funktion wird vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt übernommen.

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19 Antworten

  1. Detlef sagt:

    „…Wir stehen an der Seite der Ukraine.“
    Wer ist „Wir“? Ich nicht.

  2. Dino sagt:

    Was haben wir mit diesem Krieg zu tun, warum sind die jungen Männer nicht in ihrem Land und verteidigen es. Die Ukraine bekommt noch Gas und Öl von Russland… hier wird alles immer treuer. Der Steuerzahler muss „bluten“.

  3. Emmi sagt:

    „Trotz des anhaltenden Krieges in die Ukraine reisen Kriegsflüchtlinge auch wieder dauerhaft zurück oder in andere Staaten weiter.“
    Sie machen auch Urlaubsreisen in die Ukraine und bekommen dafür auch noch Steuergelder. Außerdem gibt es auch noch immer Gebiete in der Ukraine selbst, wo kein Krieg herrscht. Da sucht offenbar niemand Schutz. Da gibt’s wohl keine kostenlose Wohnung und monatliches Einkommen? Bei allem Verständnis für die Situation, wer Sozialleistungen vom Steuerzahler erhält, der muss auch soziale Arbeit den Staat leisten, ehrenamtliche. Geht auch, wenn Kinder in Schule und Kita sind.

  4. Klardenkender sagt:

    Russland ist die Seite des Friedens?
    Sind wir da aus einfach gestricktem Eigennutz nicht mal wieder etwas naiv unterwegs?

  5. Gonzo sagt:

    Ich schon.

  6. wen juckts sagt:

    Ich bin für Deutschland und nicht für ein anderes Land. Unser Land geht zu grunde aber hauptsache andere bekommen Millionen in den Hintern gedrück, wo man nicht mehr nachweisen kann, wofür es gebraucht wird.

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