Bewerbung um das Zukunftszentrum: Halle ist eine Runde weiter

Bei der Bewerbung um das Zukunftszentrum ist die Stadt Halle (Saale) in der nächsten Runde. Darüber informierte Bürgermeister Egbert Geier den Hauptausschuss.

“Halle ist im weiteren Verfahren dabei”, so Geier. Das von der Stadt Jena, die ebenfalls eine Runde weiter ist, verbreitete Wording von “Finale” will Geier aber nicht übernehmen, das ist für ihn eine falsche Verlautbarung von Jena.

Das genaue Prozedere der Bundesregierung sei zwar nicht bekannt. “Es deutet sich aber an, dass die Anzahl der Bewerber nach und nach abgespeckt wird.”

In das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation will der Bund mehr als 200 Millionen Euro investieren. Die Saalestadt geht mit einem Areal am Riebeckplatz ins Rennen.

Eric Eigendorf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale), begrüßte die Entscheidung des Komitees: „Wir freuen uns, dass die Bewerbung Halles die Jury des Zukunftszentrums überzeugt hat. Mit der Entscheidung ist aber nur ein Etappenziel erreicht. Jetzt ist klar, dass das Ziel nur lauten kann: Halle als neue Heimat des „Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“. In den nächsten Tagen und Wochen werden Bürgermeister Geier sowie alle weiteren Beteiligten genauso akribisch weiterarbeiten wie in den letzten Monaten und den Jury-Besuch in Halle vorbereiten. Wir sind überzeugt, dass sie alles tun werden, um die Jury zu überzeugen. Die SPD-Fraktion unterstützt die Bewerbung seit der ersten Stunde und wird es nun auch bis zum finalen Juryentscheid tun. Bekäme Halle den Zuschlag, dann würde der Ruf als „Diva in grau“ endgültig der Vergangenheit angehören. Egal, wie nun aber entschieden wird: Die Bewerbung hat Halle vorangebracht.“

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6 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    Sich mit Flaschen wie Eric Eigendorf zu präsentieren, zeugt von der programmatischen Leere dieses Projekts.

  2. Zukunftszentrum sagt:

    „Europäische Transformation“
    „..genauso akribisch weiterarbeiten wie in den letzten Monaten und den Jury-Besuch in Halle vorbereiten.“
    Dann geht aber auch mal in Problemviertel mit der Jury!
    Damit die reale Zukunft in die Köpfe dringt!

  3. So sagt:

    Eine Stadt ohne Zukunft braucht auch kein Zukunftszentrum

  4. Benni sagt:

    Ist daß der junge Egon Olsen auf dem Bild? 😄

  5. Quark sagt:

    „Bekäme Halle den Zuschlag, dann würde der Ruf als „Diva in grau“ endgültig der Vergangenheit angehören.“

    Auch ohne den Zuschlag gehört der Ruf der Vergangenheit an.

  6. Kge sagt:

    Warum grinst da Björn Eggelström auf dem Plakat vorm Rathaus? Hat der jetzt Halle gekauft

  7. Zappelphillip sagt:

    „Das genaue Prozedere der Bundesregierung sei zwar nicht bekannt. “Es deutet sich aber an, dass die Anzahl der Bewerber nach und nach abgespeckt wird.”
    Wir als Stadt machen irgendwo mit und kennen nicht mal den genauen Ablauf ??
    Vielleicht wird tictactoe gespielt .. oder gewürfelt.