9. Juni: Sachsen-Anhalts Landeswahlleiterin ruft zum Wählen auf

Am Sonntag, dem 9. Juni 2024, haben etwa 1,8 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Sachsen‑Anhalt die Möglichkeit, an der Europawahl und den Kommunalwahlen teilzunehmen.

Landeswahlleiterin Christa Dieckmann appelliert an alle Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und ihre Stimme zur Wahl des Europäischen Parlaments und ihre Stimme(n) zur Wahl des Kreistags-, des Stadt- und Gemeinderates sowie der Ortschaftsräte und Ortsvorsteher abzugeben.

„Demokratie braucht Wählerinnen und Wähler. Nur wer wählt, nimmt am politischen Entscheidungsprozess teil und nimmt sein wichtigstes politisches Recht wahr. Auch können alle 16- und 17-Jährigen ihre Stimme nicht nur bei den Kommunalwahlen, sondern erstmals auch bei der Europawahl abgeben, um ihre Zukunft (mit-)zu gestalten“, so Landeswahlleiterin Christa Dieckmann.

Wer kurzfristig noch Briefwahl beantragen möchte: Briefwahlunterlagen können noch bis Freitag, den 7. Juni 2024, 18 Uhr, bei der Gemeinde beantragt werden. Da eine Zustellung in diesen Fällen nicht mehr rechtzeitig möglich ist, müssen Wahlberechtigte ihre Unterlagen bei der Gemeinde abholen oder können noch die Briefwahl an Ort und Stelle nutzen. In besonderen Einzelfällen (z. B. plötzliche Erkrankung) ist eine Beantragung der Briefwahl noch ‑ durch entsprechend Bevollmächtigte ‑ am Wahltag bis 15 Uhr möglich.

Ein wichtiger Hinweis für die Wähler, die ihre bereits beantragten Briefwahlunterlagen bisher nicht erhalten haben: Bitte fragen Sie umgehend bei Ihrer Wohnortgemeinde nach. Ist Ihnen der beantragte Wahlschein mit Briefwahlunterlagen bisher nicht zugegangen, besteht nur bis zum Samstag (8. Juni 2024), 12 Uhr, die Möglichkeit, einen neuen Wahlschein zu erteilen. Der nicht zugegangene Wahlschein wird in diesen Fällen für ungültig erklärt.

Die Wahlbriefe müssen spätestens am Wahltag, 9. Juni 2024, bis 18 Uhr bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle eingehen. Um einen rechtzeitigen Eingang des Wahlbriefes sicherzustellen, sollte dieser möglichst vor Donnerstag, den 6. Juni 2024 mit der Post abgeschickt werden. Wer seinen Wahlbrief später abschickt, trägt das Risiko, dass dieser die Wahlbehörden nicht rechtzeitig erreicht und die Stimmen nicht mehr berücksichtigt werden können.

An der Urnenwahl teilnehmen kann auch, wer Briefwahlunterlagen beantragt und die rechtzeitige Absendung der Briefwahlunterlagen verpasst hat. In diesem Fall kann auch das Wahllokal im Wohnort aufgesucht werden; Wahlschein und Ausweis sind in das Wahllokal mitzunehmen.

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19 Antworten

  1. Mephisto sagt:

    70.000 Briefwähler werden schon wissen wen oder was sie wählen.

    • Wahlhilfe sagt:

      Sie werden ihr Kreuz, so sie Recht bei Verstand sind, ihre Stimme einer rechtschaffenen Partei, die für Recht & Ordnung steht, gegeben haben. Politikern mit dem Her auf dem rechten Fleck! 👍

  2. Olivia Kaltwetter sagt:

    Ich gehe vom Schlimmsten aus.
    Die aktuelle Verteilung bei den Parteien wird bleiben.

  3. PaulusHallenser sagt:

    Ich denke, die anstehenden wichtigen Wahlen werden viele Menschen an die Wahlurnen locken.

    Deswegen appelliere ich an alle Hallenser, am 9. Juni für die FDP zu stimmen, denn wir Liberale setzen uns für die Interessen aller Bürger in unserer Heimatstadt Halle ein. Eine Stimme für die FDP ist auch eine Stimme für die Demokratie in Halle und Europa.

  4. Hans-Karl sagt:

    Auch Nichtwählen ist ein gutes Recht. Warum sind also die Herrschenden so erpicht darauf, ihr Volk zur Wahl zu drängen, sowohl vor als auch nach 1989?

    • ganz einfach sagt:

      Um Demokratie zu simulieren, was denn sonst?

    • Klara sagt:

      @ Hans-Karl:
      Sowohl “ Herrschen“ als auch „Drängen“ unterscheiden sich sehr, wenn man guckt, wie das vor 1989 war und wie danach. Lass doch solche munkelige Frage einfach mal stecken.

      • Klaro sagt:

        … Verbote sind keine gute Idee. Also lass es einfach stecken

      • Robert sagt:

        @Klara
        In beiden Systemen hat der Wähler die Wahl zwischen Pest und Cholera.

        • tja sagt:

          Also es gibt auch echte Oppositionsparteien, die müssten nur mehr Stimmen bekommen. Das zu erkennen sind die meisten Tagesshowgucker leider nicht mehr in der Lage.

          • Eine Oppositionspartei... sagt:

            … ist solange „echt“, bis sie selber an/mit an der Macht ist. „Die Grünen“ sind dafür das Paradebeispiel. Die Wandlung von Kelly und Bastian zur Generation Lang, Nouripour,und Weitere, unterstreicht dieses eindrucksvoll.

          • Robert sagt:

            @ Eine Oppositionspartei Du hast es erfasst.

    • *seufz* sagt:

      Nichtjammern ist auch Recht, von dem leider viel wenig Gebrauch gemacht wird.

    • 10010110 sagt:

      Von Logik scheinst du noch nichts gehört zu haben, oder? Wenn du nicht wählst, dann bestätigst du die Politik der Herrschenden nur umso mehr, denn deine nicht-Stimme wird in keiner Auszählung berücksichtigt. Du existierst quasi gar nicht. Wenn jemand anderes als die Herrschenden gewählt wird, dann herrschen die Herrschenden nicht mehr. Da nützt den Herrschenden also auch kein „zur Wahl drängen“. Wenn man nicht wählt, zeigt man nur, dass man nicht mal den Willen hat, irgendwas zu ändern. Wenn du mit deinem mittelmäßigen Leben als unmündiger Bürger zufriedener bist als als mündiger, dann leg dich ruhig wieder hin.

  5. Aha sagt:

    Ja wir haben unsere Stimme schon abgegeben . Die jetzigen sind nicht dabei und grob schon gar nicht