Ärger um Sting-Konzert: wenn keine Bahn mehr fährt

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32 Antworten

  1. Z sagt:

    Bei sowas hat die Havag noch Nachholbedarf. In anderen Städten ist das besser organisiert.

  2. Kritiker sagt:

    1. Das Konzert dauerte gerade mal 1 Stunde und 15 Minuten!
    Beginn war 20:10 Uhr und endete 21:20 Uhr.

    2. Weshalb gibt es keine Kommunikation zwischen Veranstalter und HAVAG? Was spricht dagegen, dass Bahnen auch noch bis 30 Minuten nach Konzertende dort fahren?
    Ich sehe die Schuld eher beim Veranstalter, welcher die Zuschauer abzockt, pro Konzertminute 1€ ist happig, 4€ je 0,4l Bier mit viel Schaum ist auch ein stolzer Preis und sich nicht um die Abreise der Besucher kümmert.

  3. Watching you sagt:

    Es war ein tolles Konzert, für dessen Zustandekommen man den Veranstalter und die Stadt zuerst einmal loben muss. Ich finde auch den Preis von 70 Euro für ein solchen Konzert günstig und keine Abzocke. Wer das meint, muss einfach mal die Preise vergleichen. Das die Strassenbahnen nicht fahren, ist natürlich eine oberpeinliche und unterirdische Ignoranz der Havag, der Verantwortlichen bei der Stadt usw.. Kein Kommentar dazu. Überhaupt nicht verstanden habe ich das Konzept der Security. Offenbar war die Idee, Frauen und Frauen, Männern von Männern kontrollieren zu lassen. Die Security Frauen haben sich geweigert, Männer zu kontrollieren. Was soll das bitte? Wir sind im Jahr 2019 und in Deutschland, nicht im Iran. Hier haben Frauen genausoviel Rechte und Kompetenzen wie Männer. Das ist gut und richtig so und darf nicht durch solche abwegigen Regelungen karikiert werden. Außerdem ärgert mich, das in Folge eines islamistischen Selbstmordattentates jetzt „biodeutsche“ Mittfünfziger-Ehepaare ihren Rucksack abgeben dürfen. Irgendwie seltsam, wie so vieles dieser Tage …

  4. Autofahrernichtohnegrund sagt:

    Ein kleines ganz analog geschriebenes Hinweisschild an der Tram-Haltestelle zum Ersatzbus hätte Wunder gewirkt. Aber das wäre ja zuviel verlangt von der Havag.

    • Seb Gorka sagt:

      Hättest du ein kleines, ganz analog geschriebenes Hinweisschild aus dem Auto überhaupt gesehen? Als Nichtohnegrundautofahrer hättest du wohl noch nicht mal danach Ausschau gehalten. Trotzdem danke für den nützlichen digitalen Hinweis. Vielleicht druckt ihn ja jemand aus und hängt ihn dann irgendwo hin.

      • Autofahrernichtohnegrund sagt:

        Wieso „aus dem Auto“ – es ging um autolose Konzertbesucher, welche mit der Tram nach Hause wollten. Lesen des Artikels bringt klar Vorteile.

        • Seb Gorka sagt:

          Ich hatte deine selbstgewählte Bezeichnung gelesen. Du auch?

          • Autofahrernichtohnegrund sagt:

            Was schreibst du denn für einen Müll? Nochmal extra für dich und ganz langsam: Die Problematik betraf mich nicht, also wäre es schnuppe gewesen, ob ich ein Schild an der Tram-Haltestelle gesehen hätte oder nicht. Die Konzertbesucher hingegen hätten es sehr wohl gesehen und wären dadurch auf den Ersatzbus hingewiesen worden. So und nun verschone die Allgemeinheit mit deinem Getrolle.

          • Seb Gorka sagt:

            Ach so, es betraf dich gar nicht und du warst nicht mal beim Konzert. Dann ist es ja umso erfreulicher, dass du trotzdem derart wertvolle Hinweise gibst, die auch noch so gut durchdacht sind. Danke nochmals!

          • Autofahrernichtohnegrund sagt:

            „Ach so, es betraf dich gar nicht und du warst nicht mal beim Konzert. Dann ist es ja umso erfreulicher, dass du trotzdem derart wertvolle Hinweise gibst…“
            Was ist das wieder für eine alberne Bemerkung? Du warst doch auch nicht beim Konzert und gibst trotzdem deinen Senf dazu – gleiches Recht für alle.
            Wenn du übrigens hier nur noch Kommentare zu Themen schreiben würdest, die dich akut und ganz real selbst betreffen, wäre hier allen gedient. Aber hauptamtliche Trolle können ja nicht anders.

          • Seb Gorka sagt:

            Wirklich faszinierend, was du so alles in Erfahrung bringst, ohne das Haus zu verlassen.

          • Autofahrernichtohnegrund sagt:

            Im Gegensatz zu dir habe ich den Artikel gelesen. Dort steht die entscheidende Passage „Zwar fährt stattdessen ein Bus. Dessen Haltestelle liegt aber baustellenbedingt versteckt in der Straße Zur Saaleaue und war den Konzertbesuchern nicht bewusst.“ Da muss ich weder selber Konzertbesucher gewesen sein und noch das Haus verlassen, um daraus zu schließen, dass es mal wieder an Information mangelte.

          • Seb Gorka sagt:

            Ein Blick in’s Internet und du weißt Bescheid. Eine beeindruckende Gabe.

            Möchtest du vielleicht noch etwas hinzufügen?

  5. KGS sagt:

    Wenn der Veranstalter bei der Havag die zur Abbeförderung notwendigen Straßenbahnen nicht bestellt dann fährt da auch keine wo planmäßig keine Bahn mehr fährt. Der Veranstalter ist hier in der Pflucht und trägt dafür die Verantwortung. Dieser hat Summe X an Konzertkarten verkauft. Der weiß also in etwa wie viele Personen abbefördert werden müssen. Wenn er diese zusätzlich benötigten Züge nicht bestellt dann passiert genau das was passiert ist. So wie beim letzten Konzert auch und so lange bis die Stadt dem Veranstalter endlich mal auf die Finger haut. Das passiert ja auf der Peissnitz immer wieder. Das es anders geht zeigen jedes Jahr die Händel-Festspiele.

    • HansimGlueck sagt:

      Sind wir mal so realistisch und halten fest, dass da wo die Händelfestspiele stattfinden, so etwas räumlich nicht möglich ist, sich das also ganz schlecht vergleichen lässt.

  6. Stinger sagt:

    1. Wer schlau ist, geht niemals zu einem Sting Konzert. Groß sozial tun, aber die Konzerte
    lieblos runtergeschrammelt und Null Zugabe, das war schon vor 15 Jahren sein Stil. Abzocke. Kann man googeln.
    2. Dass die Stadt Halle so etwas nicht im Griff hat, kann man auch googeln. Schließlich ist das Motto der Stadtverwaltung: „der Bürger hat für uns dazusein, nicht wir für ihn“

    • 10010110 sagt:

      Die Stadt muss bei einer Privatveranstaltung gar nichts im Griff haben (außer für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu sorgen). Kack’ dem Veranstalter auf den Tisch, nicht der Stadt.

    • Achso sagt:

      Ich habe das zitierte Motto gegoogelt, aber nichts dazu gefunden.

    • Kritiker sagt:

      Eine Zugabe gab es allerdings. Vermutlich war es für den Meister nur ein lästiges popeliges Tourkonzert.
      Ich war auf sehr vielen Konzerten, ja die Preise sind hoch aber selbst Rammstein hat begriffen, dass man die Show nicht nur nach Plan abreißen kann bei Preisen ab 85 euro bis 135 Euro.
      Konzertkarten sind bei 80 bis 120 Euro, aber die Truppen spielen dann auch 2 Stunden und mehr, ein Springsten bis fast 3 Stunden mit viel Power.
      20 Euro weniger und dann zwar ein schönes aber weder ambitioniertes noch sehr mitreißendes Konzert.
      Üblicherweise sind Vortourkonzerte, also Testkonzerte bevor eine Tour losgeht so kurz aber dann auch entsprechend günstiger und oft in sehr kleinem Rahmen und ohen beworben zu werden. Hatte ich auch schon bei einigen Größen.
      Ich schätze Sting sehr, nur es war fast nichts aus seiner Worldmusikzeit zu hören, Desert rose das Bekannteste hat er gebracht, viel Police eben.

      Hat auch einiges nicht so gut geklappt, wer aufmerksam hinschaute.
      Ich bleibe dabei, Preis Leistung waren nicht adäquad.

  7. Zukunft der Demokratie sagt:

    Wir fanden das Konzert auch sehr schön, wenn auch leider wie Kritiker es ganz genau oben protokolliert hat,viel zu kurz . Vielleicht schließen die Vertrags und Eigentumsverhältnisse der Veranstaltungsanlagen und Künstlerverträge jegliche Fremdnutzung an solchen Veranstaltungsabenden aus, aber eine vielleicht noch aus dem regionalen Raum stammende Vorband hätte nicht nur die Wartezeit überbrücken und sich vorstellen können, sondern auch der extreme organisatorische Aufwand wäre vielleicht besser gerechtfertigt?. Schade, wenn es wie bei den zusätzlich bereitzustellenden Straßenbahnen am Gimritzer Damm und deren ,,genauen Ausschilderung “ womöglich nur wieder ums Geld ging?

  8. Stefan sagt:

    Tja, das ist der Grund warum ich zu keinem Konzert mehr auf die Peißnitz gehe. Die Konzerte sind derart verkürzt, weil sonst die Anwohner Punkt 22:01 Uhr bei der Stadt anrufen und sich über den Lärm beschweren. Deshalb fahre ich lieber nach Dresden oder Zwickau zu einem Freilichtkonzert. Die dauern wesentlich länger und es gibt Zugaben.
    Die Freilichtbühne in Dresden liegt auch nahe einem Wohngebiet. Aber statt sich zu beschweren, sitzen die Leute dort in ihrem Vorgarten und lauschen der Musik!
    Und hin und wieder gibt es sogar von den Anwohnern eine Bratwurst in die Hand gedrückt.
    Ach ja, und beim ÖPNV werden grundsätzlich bei Konzerten mehr Bahnen und Busse eingesetzt.

    • 10010110 sagt:

      Wie sagt man im angelsächsischen und angloamerikanischen Raum so gern: “The grass is always greener on the other side of the fence.“ – „Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras viel grüner.“

    • farbspektrum sagt:

      „Aber statt sich zu beschweren, sitzen die Leute dort in ihrem Vorgarten und lauschen der Musik!“
      Das sind sicher keine Zugezogenen.

  9. Eumelino sagt:

    Zu teuer, zu kurz; zu Halle. Ich war (nicht dort) Veranstalter.. Leute sollen zusehen, wie sie nach Hause kommen; es gibt auch Fahrräder… Ja, und woanders ist es besser!

  10. KGS sagt:

    ÖPNV ist Zuschuss Geschäft. Das Verkehrsunternehmen darf nicht eben man so einfach zusätzliche Züge auf die Schienen stellen, das würde dem bei der nächsten Rechnungsprüfnung auf die Füße fallen.
    Es wird daher nur gefahren was bestellt und bezahlt wird. Wenn keiner Züge zum Gimritzer Damm bestellt, gibts auch keine. So einfach.

    Eine Straßenbahn mit Fahrer kostet für 1 Stunde je nach Typ Nicht Unsummen, das deckt wahrscheinlich der Eintrittspreis von 5 oder 10 Konzertkarten ab. Der Veranstalter hätte also bloß entsprechend Geld in Hand nehmen und die Züge bestellen müssen…

    Zudem ist das hier ein Luxusproblem, denn lediglich der Gimritzer Damm hatte keinen Straßenbahnverkehr mehr, am Weinberg Campus, an der Rennbahn und auf der anderen Seite an der Burg Giebichenstein fuhren ja Bahnen. All diese Orte sind unwesentlich weiter entfernt, ein Spaziergang hat noch niemandem geschadet.

    @HansimGlueck
    Halten wir einfach mal fest, daß nach dem Feuerwerk in der Galgenbergschlucht im Bereich der Reilstraße mehrere Straßenbahnzüge jedes Jahr die Gäste abbefördern. Warum? Weil diese Züge vom Veranstalter bestellt (und bezahlt) werden.

  11. Steuerzahler sagt:

    Es scheint von der HAVAG zuviel verlangt, für ihre jährlichen 21 Mio Subventionen vom halleschen Steuerzahler mehr als nur Dienst nach Vorschrift zu machen.
    Eifrig werden die nur, wenn es um das Erfinden weiterer Gründe („kostenloses Schülerticket“) für noch mehr Steuerzuschüsse geht.

    • Seb Gorka sagt:

      Das „kostenlose“ Schülerticket ist keine „Erfindung“ der Havag. Der Antrag wurde übereinstimmend von allen Stadtratsfraktionen und dem OB gestellt.

      Die Havag kann nur Dienst nach Vorschrift machen. Dazu ist sie verpflichtet, gerade weil sie u.a. Steuergelder erhält.

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