„Antifa bleibt Handarbeit“: stickende Kundgebung vor der Halle-Messe

Um Wolle ging es am Wochenende in der Halle-Messe beim “Wolle-Festival”. Und auch vor dem Messe-Gelände stand Handarbeit im Mittelpunkt. Unter dem Motto “Widerspruch ist nötig – Antifa bleibt Handarbeit!” hatten das Bündnis “Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage” und die Gruppe “Stick together” zu einer speziellen Kundgebung aufgerufen. Denn es wurde gemeinsam gestickt. “Wir wollen aufklären und zum Widerspruch ermutigen. Die extreme Rechte nutzt ihre Freiheiten, um gegen die Freiheit zu agitieren”, hieß es im Vorfeld von den Organisatoren. Anlasse für die Demo ist die rechte Buchmesse, die dort in drei Wochen stattfinden soll.

Die Messe wiederum fühlte sich offenbar gestört von der Kundgebung, die aber auf öffentlichen Grund, also nicht auf dem Messegelände selbst stattfand. Zum Auftakt schaute kurz die Polizei vorbei. Und als die weg war, kam ein Sicherheitsmitarbeiter der Messe. “Das ist ein Unding, was sie hier vorhaben”, schimpfte er, wollte die Demonstranten wegschicken und rief anschließend auch die Polizei.

Doch die Beamten konnten ihm nur die offizielle Genehmigung zeigen. Und darin war auch der Kundgebungsort festgelegt.

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36 Antworten

  1. wer denn sonst sagt:

    wow ! mal wieder mehr Resonanz on,- wie dann off-line vor Ort. erstaunlich, wie krass man nichts mit ein bisschen medialer Schützenhilfe aufblasen kann..

  2. Wennemann sagt:

    Ja, Antifa ist Handarbeit. Aktionen der Antifa sind abgefackelte Autos von Polizei, politischen Gegnern, Unternehmern, „entglaste“ Restaurants, in denen sich politische Gegner treffen, brutale Überfälle mit schwersten Verletzungen. Vor der Hallemesse tarnt man den Aufruf zur Gewalt mit stickenden Frauen.

    • Frage sagt:

      Bei Weitem nicht jeder, der sich als Antifaschist versteht und in der einen oder anderen Weise engagiert, befürwortet Gewalt oder wendet sie gar an. Wie kommen Sie also zu Ihren hanebüchenen Vorwürfen?

      • Wörmlitzer sagt:

        Weil?! Man vermisst den Aufschrei und Lichterketten, wenn die Gewalt aus der linken Ecke kommt,von Bochi und Konsorten. Aber da werden die Augen verschlossen. Ihr seid nicht besser als Rechte. Was auch die Geschichte beweist.

        • immer die Anderen sagt:

          Warum vermisst du das? Warum schreist du selbst nie auf?

        • Frage sagt:

          Sie würden also zugestehen, dass bei weitem nicht jeder, der sich als Antifaschist versteht, Gewalt bejaht und anzuwenden bereit ist? Was Sie vermissen, sind ja nur der Aufschrei und die Lichterketten? Dann müssten Sie mir auch zugestehen, dass die Vorwürfe von Wennemann hanebüchen sind, oder?
          Ach so: Kennen Sie Lichterketten, die von der AfD organisiert wurden, wenn es um Opfer rechter Gewalt geht? Würde mich interessieren. Und Sie kennen die Zahlen zu rechter und linker Gewalt?

      • Ich2 sagt:

        Aber die antifas im 21jahrhundert, leider schon.

        Eimfach mal diverse bekennerschreiben sichten

    • Bei Morden und Gewalttaten insgesamt haben die Rechtsradikalen aber weiterhin die Nase vorn. Also musst Du nicht neidisch sein, „Weinemann“.

  3. Bürger sagt:

    Wow, 10 Leute. Ich bin beeindruckt. Gab’s diesmal kein Demogeld ;-)?
    Aber auf der Wiese neben der Messe sorgen sie wenigstens nicht für ein Problem im Stadtbild.

  4. Fettran sagt:

    Hast du ein Problem mit der Buchmesse?

  5. ich2 sagt:

    warum die alten Leutchen nicht lieber gegen die Renten bzw das leere Rentensystem demonstrieren – aber die Gefahr ist ja nur von Rächts. Irgendwie niedlich

  6. Severin sagt:

    Antifaschistische Aktionen sind sehr wichtig.

  7. Ernst Jünger sagt:

    Herr Bochmann ordnet diesen entscheidenden Vorgang hoffentlich noch ein.