Anzahl der Jugendlichen in Sachsen-Anhalt hat sich seit der Wende halbiert

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Am 31.12.2021 lebten in Sachsen-Anhalt 179 385 Jugendliche im Alter von 15 bis unter 25 Jahren, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am heutigen 12. August mitteilt.

Ihre Anzahl hatte sich seit 1990 von damals 360 703 Jugendlichen halbiert. Damit ist auch der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts von 12,6 % auf 8,3 % gesunken. Deutschlandweit lag der Anteil dieser Altersgruppe zuletzt bei 10,0 %.

In der kleiner gewordenen Gruppe der Jugendlichen in Sachsen-Anhalt gab es seit 1990 auch strukturelle Verschiebungen. 1990 stellten die weiblichen Jugendlichen mit 48,8 % noch annähernd die Hälfte der Jugendlichen. Bis 2016 war ihr Anteil auf 46,3 % zurückgegangen. Ende 2021 lag der Anteil der weiblichen Jugendlichen wieder bei 47,2 %. Der Anteil der Frauen an der Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts lag am 31.12.2021 bei 50,8 %.

1990 hatten 0,9 % aller Jugendlichen eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit. Bis 2016 gab es einen deutlichen Zuwachs auf einen zwischenzeitlichen Höchstwert von 13,2 %. Seither sank der Anteil nichtdeutscher Jugendlicher wieder auf 11,6 % im Jahr 2021. Damit lag der Anteil nichtdeutscher Jugendlicher an den Jugendlichen deutlich über dem Wert von 1990 und zugleich über dem Anteil nichtdeutscher Personen an der Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts am 31.12.2021 in Höhe von 5,7 %.

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Keine Antworten

  1. Kasob sagt:

    Dafür hat sich die Anzahl der Vollidioten verzehnfacht.

  2. Lachmicheckig sagt:

    Es fehlt die Elterngeneration, die seit Grenzöffnung in den Westen gegangen ist

  3. JM sagt:

    Halle kann froh sein, dass es die Uni noch hat. Sonst wäre hier Totensatz. Sehr traurige Entwicklung. So wenige Kinder und Jugendliche und trotzdem ist kein Geld für sie übrig

  4. UserC sagt:

    Anhand welcher Anhaltspunkte schließt du von der Entwicklung Sachsen-Anhalts auf die von Halle?

  5. 10010110 sagt:

    Damit lag der Anteil nichtdeutscher Jugendlicher an den Jugendlichen deutlich über dem Wert von 1990 und zugleich über dem Anteil nichtdeutscher Personen an der Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts am 31.12.2021 in Höhe von 5,7 %.

    Kein Wunder, wenn man sich die Großfamilien anguckt, die zugewandert sind. Das sind ja noch die einzigen, die eine nennenswerte Anzahl Kinder kriegen.