Auseinandersetzung mit Messer und Raub am Uniplatz – Tatverdächtige aggressiv gegenüber Polizisten – Platz wieder vermüllt

Augenzeugen teilten der Polizei heute früh gegen 01:20 Uhr mit, dass sich auf dem Universitätsplatz in Halle (Saale) Personen schlagen. Dies bestätigte sich dann auch. Die angetroffenen Personen verhielten sich gegenüber den Beamten teilweise sehr aggressiv. Außerdem wurden mehrere Flaschen in Richtung der Polizei geworfen. Im Zuge der gemeldeten Auseinandersetzungen wurden zwei Männer (17 und 20 Jahre) mit einem Messer verletzt. Sie wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund eines Zeugenhinweises konnte die Polizei den vermutlichen Tatverdächtigen (22 Jahre) vor Ort feststellen. Dieser war leicht verletzt und wurde ebenfalls zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Vor Ort wurde der Polizei zudem ein räuberischer Diebstahl mitgeteilt. Geschädigt ist eine 22-jährige Frau. Ihr wurden Kopfhörer gestohlen. Als sie diese wiederhaben wollte, schlug man auf sie ein. Die Tatverdächtigen verließen nach der Tat den Ort, kamen wenig später wieder zurück. Es handelt sich hier um zwei männliche Personen im Alter von 16 und 19 Jahren. Die entwendeten Kopfhörer konnte man bei Ihnen nicht auffinden.

Die Polizei hat strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen. Wieviel Personen insgesamt an den Tätlichkeiten beteiligt waren, kann derzeit nicht gesagt werden.

Erneut wurde auch der gesamte Platz vermüllt. Verpackungsreste liegen herum, auf dem Boden Glasscherben zerworfener Flaschen.

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24 Antworten

  1. T. sagt:

    Was gedenkt die Stadt da eigentlich mal zu unternehmen…. Oder hat man sich der „party Kultur“ ergeben?

  2. Mehr Durchgriff nötig sagt:

    Hier könnten sich die Gretajünger ja mal engagieren und ihre Altersgenossen zur Ordnung rufen. Wo kann frau denn Nachts noch unbehelligt gehen? Auf der Peißnitz wird sie sogar tagsüber aus lungernden Gruppen unflätig angemacht. Nachts kommen dann viele Bereiche in der Innenstadt, Neustadt und im Süden dazu.

    • Kurt sagt:

      Man kann sich leider nachts nicht mehr sorglos in unserer Stadt bewegen Traurig echt traurig

    • @ mehr Durchgriff nötig sagt:

      Als ob die Gretajünger da was ausrichten könnten und mit denen was zu tun hätten…Nur weil diese Kriminellen jung sind und auch die Gretajünger haben die miteinander nichts gemeinsam, geschweige denn ,ließen sich voneinander beeinflussen. Hier wird eine Intragenerationensolidariät vorausgesetzt, die es och nie gegeben hat. Übrigens konnte man auch schon vor 20 Jahren in Halle als Frau nachts nicht mit gutem Gewissen alleine rausgehen.
      Das es bei Übergriffen aber unterm Strich insgesamt schlimmer und häufiger geworden zu sein scheint, würde ich auch so einschätzen. Die allgemeinen Hemmschwellen scheinen kontinuierlich zu sinken.

  3. Ggg sagt:

    Die Stadt tut nichts, Jedenfalls nichts Erfolgreiches, sonst würde sich so was nicht ständig wiederholen

  4. Wh sagt:

    Die Dreckschweine waren wieder da, man sieht die Abfallbehälter, nur bis dahin haben sie es nicht mehr geschafft. Die Stadt selbst hat dagegen kein Konzept. So jedenfalls kann es nicht bleiben. Solche Plätze einfach sperren für Feten und kontrollierten, die jungen Leute wollten es nicht anders

  5. Sunny sagt:

    Früher gab es das nicht, als ich damals da noch lang musste um zur Schule zukommen.

  6. Xyz sagt:

    Straftat mit Messer und nicht Knast? Wahnsinn ist das. Absolut.

  7. Anmerkung sagt:

    Für was beschäftigt die Uni eigentlich einen Sicherheitsdienst?