Bauherr des Schorre-Areals unterbricht Arbeiten für mindestens drei Monate

Seit Wochen schon ruhen die Arbeiten. Nun macht es der Investor auch offiziell. Auf Anfrage der Stadt Halle (Saale) hat der Bauherr des geplanten Gebäudekomplexes auf dem Areal der ehemaligen „Schorre“ an der Willy-Brandt-Straße in einem am gestrigen Montag eingegangenen Schreiben eine Bauunterbrechung für mindestens drei Monate angezeigt, nach Abschluss der noch vorzunehmenden Baustellensicherung vom 10. November 2025.

Während der Bauunterbrechung hat der Bauherr bzw. Grundstückseigentümer nach Angaben der Stadtverwaltung dafür Sorge zu tragen, dass von der Baustelle keine Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgehen. Dies wird die Stadt anlassbezogen überprüfen.

Gemäß Bauordnung, § 72 Abs. 1 BauO LSA, erlischt eine Baugenehmigung von Gesetzes wegen, wenn die Bauausführung länger als zwei Jahre unterbrochen wird. Diese Frist beginnt mit der nunmehr vorliegenden Anzeige des Bauherrn am 10. November 2025.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

11 Antworten

  1. na dann sagt:

    „Mindestens“ 3 Monate klingt ja sehr beruhigend.

  2. Zappelphillip sagt:

    also alles ganz normal .. im Winter ruhen die meisten Außenarbeiten ..

  3. PaulusHallenser sagt:

    Der Baustopp bedeutet nicht automatisch das Ende des Projektes. Sollten Eigentümer und Bauträger insolvent sein, wird das Projekt eben von anderen fortgeführt. Das ist nur eine Frage der Zeit.

    Der geplante Gebäudekomplex ist jedenfalls viel besser als die alte Schorre-Rumpelbude mit SPD-Mief.

    • SaulusHallenser sagt:

      Das Projekt Sportparadies am Böllberger Weg wurde nicht fortgeführt, sondern eingestampft. Und ob/wann etwas aus dem Nachfolgeprojekt „Saalegärten“ wird, steht in den Sternen.

    • Halle-Leser sagt:

      Pauli, Du bist wieder mal vollkommen ahnungslos, oder Teil des Problem.

      Deine feinen Wirtschaftsfreunde belasten 3 Monate die gesetzliche Ausfallsicherung.
      Das Wort nennt sich Insolvenzgeld.

      Der Gebäudekomplex ist eine Bauruine. Und wird mit Städtebauförderungen, die Du natürlich ablehnst, irgendwann zum doppelten bis dreifachen Preis fertig gestellt.

  4. Erdna sagt:

    Ich bin ja um ehrlich zu sein bisher kein Mensch gewesen der einen Sinn in dem Zukunftszentrum gesehen hat. Mit diesem Artikel hat sich meine Einstellung total geändert. Das ZZ muss so schnell wie nur möglich erbaut werden. Speziell wir Hallenser können dann in die Zukunft schauen, wann auf dem Areal der Schorre endlich das Bauvorhaben beendet wird. Oder wann am Boellberger Weg das brachliegende Areal bebaut wird, wann am Schlachthof etwas positives passiert, wann das alte Bahnhofsgelaende umgestaltet wird. Wie sagte unser Oberbürgermeister letztens: Halle soll ein Leuchtturm sein, nur das da eben kein Licht brennt. In dieser Art und Weise werden wir immer im Windschatten von Leipzig verbleiben. Eigentlich SCHADE

  5. HALLEnser sagt:

    Ich stimme Ihnen zu. Das Zukunftszentrum muss schnell gebaut werden. Und das Zukunftszentrum muss endlich in die kommunikative Offensive mit den Hallensern gehen.

  6. Daniel M. sagt:

    Ein Projekt der Schande. Disko weggerissen, Altersheim hin. Das wird nun ein Platz, wo alte Menschen unwürdig verrecken und damit ein Haufen Kohle gescheffelt wird, während dort die vergangene Jahrzehnte getanzt wurde und Leben entstehen konnte. Wäre eigentlich interessant, wieviel Hallenser einen Schorre-Hintergrund haben.

  7. Ute sagt:

    Die Stadt kümmert sich nicht wie in der Brauhaus Str.