Betriebszulassung für „kurze“ TINA erteilt
Am Donnerstag wurde ein Meilenstein für die neue Straßenbahngeneration TINA in Halle (Saale) gelegt. Die Hallesche Verkehrs-AG, ein Unternehmen der Stadtwerke Halle, hat für die erste TINA-Straßenbahn des Fahrzeugtyps MGT M (30 Meter-Bahn, „erste kurze TINA“) die Betriebszulassung der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) erhalten. Heute wurde der Bescheid offiziell übergeben.
“Ich bin stolz wie Bolle”, sagte HAVAG-Chef Vincent Schwarz. Die Bahn sei gelungen und biete eine neue Qualität für Halle, erklärte Verkehrsministerin Lydia Hüskens. Sie verwies auf den einstigen Kampf des Physikalischen Instituts der Uni Halle gegen eine Elektrifizierung der Straßenbahn. “Was freuen wir uns, dass wir diesen Widerstand überwinden konnten.” Der Bau der neuen Straßenbahnen sei durch die engen mittelalterlichen Straßen der Stadt eine Herausforderung gewesen. Für Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt gehört “die Straßenbahn zum Stadtbild” dazu. Laut Bürgermeister Egbert Geier, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der HAVAG, ist die Neuanschaffung wichtig, damit Halle weiterhin ein ÖPNV-Vorzeigeunternehmen bleibt.
Die „kurze TINA“ ist mit 30,4 Metern gezielt für den Stadtbetrieb in Halle (Saale) ausgelegt und verbindet moderne Technik mit einem spürbaren Plus an Komfort und Barrierefreiheit – darunter ein vollständig stufenloser Innenraum, große Panoramafenster, hohe Decken sowie offene Multifunktionsbereiche unter anderem für Rollstühle und Kinderwagen. Zuvor hatte die erste „kurze TINA“ die Betriebszulassung der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) erhalten; die formelle Inbetriebnahmegenehmigung schließt daran an. Ein wichtiger Hebel für das weitere Rollout: Das positive Prüfergebnis gilt zugleich als Konformitätsnachweis für alle weiteren 38 Fahrzeuge dieser Baureihe. Mit der technischen Zulassung rückt der flächendeckende Einsatz der neuen TINA-Fahrzeugfamilie näher; in den nächsten Monaten sollen weitere Fahrzeuge in den Fahrgastbetrieb gehen.
Die HAVAG hat Stadler mit 56 TINA-Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen beauftragt – 39 in der M-Version und 17 in der XL-Version. TINA steht dabei für ein offenes, helles Innenraumkonzept mit großen Panoramafenstern, hohen Decken und Multifunktionsbereichen. Für den Betrieb setzt die Baureihe u. a. auf TINA-Drehgestelle (ruhige Fahrt, Ziel: Schonung von Rad/Schiene), Fahrerassistenzsysteme inkl. Kollisionsschutzsystem sowie eine angenehme Fahrraumklimatisierung zu jeder Jahreszeit.
Mehr später.









Bin gespannt, wenn die ersten Beulen an den Seiten sind.
Das wird nunmal nicht ausbleiben und damit wird ja auch kalkuliert. Auch werden in paar Wochen die Bahnen nicht in dem Zustand sein, wie sie mal ausgeliefert wurden. Das kann jeder Kfz-Eigentümer nachvollziehen mit dem Unterschied, dass die Bürger der Stadt maßgeblich eine Rolle spielen, in welchem Zustand man die Bahnen vorfindet.
Da sind ja wirklich alle auf dem Bild, die wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Deswegen du nicht.
Darf die ‚kurze TINA‘ über die so kaputte Saalebrücke hinter Ammendorf?
@Henk….nein,das darf Sie nicht.
Muss eine Umleitung über Leipzig fahren
Meinen Herzlichen Glückwunsch! *ironie off*
Die Bahn sei gelungen und biete eine neue Qualität für Halle, erklärte Verkehrsministerin Lydia Hüskens… Wahrlich eine neue Qualität.. in der LÄRMBELÄSTIGUNG.
Und bevor sich hier wieder etliche trollen bedenkt, dass es Streckenverläufe in der Innenstadt gibt, welche seit der Errichtung nicht erneuert wurden. An diesen Stellen liegt das Gleis im Betonbett, unmittelbar der Gebäude die dort stehen.
Die übertragenen Schwingungen der ca. 20 Tonnen schwereren Fahrzeuge übertragen sich direkt in das angrenzende Gebäude und lassen dort die Gläser wackeln. Dies ist die neue Qualität. Im 15 Minutentakt zukünftig. Mir reichen bereits die Probefahrten.
Für den Betrieb setzt die Baureihe u. a. auf TINA-Drehgestelle (ruhige Fahrt, Ziel: Schonung von Rad/Schiene)… wenn dies bereits die ruhige Fahrt sein soll, möchte ich nicht das Vorgängermodell erleben.
Nebenbei sei bemerkt, dass sich etliche Anwohner schriftlich über diese Beeinträchtigungen beschweren und um Kontaktaufnahme /Stellungnahmen bitten, jedoch seitens der HAVAG geschwiegen wird. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit diesen Beschwerden ist doch das mindeste.
Aber bestimmt sind wir nur die einzigen, so dass dies ja alles vertretbar ist.
Wo kann man sich denn Beschweren? Ich bin auch betroffen und schon die Probefahrten waren nicht auszuhalten.
Kann so schlimm nicht sein, wenn du es doch ausgehalten hast.