BSW in Sachsen-Anhalt geht mit Doppelspitze in den Landtagswahlkampf

Das Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW) plant in Sachsen-Anhalt mit einer Doppelspitze in den Landtagswahlkampf 2026 zu ziehen. Auf einer Veranstaltung im Volkspark Halle gab das BSW bekannt, dass der Ko-Landesvorsitzende Thomas Schulze und die hallesche Historikerin Dr. Claudia Wittig vom Landesvorstand des BSW einstimmig als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl nominiert sind. BSW-Generalsekretär Oliver Ruhnert nahm ebenfalls an der Pressekonferenz teil.


Die beiden Spitzenkandidaten repräsentieren die Vielfältigkeit der Partei und bringen ganz unterschiedliche, aber sich ergänzende Perspektiven aus dem ländlichen und städtischen Raum Sachsen-Anhalts mit:

Thomas Schulze (Jahrgang 1964, geboren in Merseburg) steht für handfeste Praxis und soziale Verantwortung. Der gelernte Koch und Restaurantleiter führte in Berlin einen Gastronomiebetrieb, der sich auf die Ausbildung psychisch beeinträchtigter Menschen spezialisierte. 1996 wechselte er in den Justizvollzug und absolvierte eine Beamtenausbildung. Seit 2024 ist er in der Geschäftsstelle der Landesaufnahmeeinrichtung in Stendal tätig. Schulze lebt seit vielen Jahren in Tangermünde (Landkreis Stendal) und ist Vater zweier erwachsener Kinder. Neben seinem Beruf engagierte er sich stark im Ehrenamt, unter anderem als Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballverband Sachsen-Anhalt und dem DFB. 2024 wurde er zum Landesvorsitzenden des BSW Sachsen-Anhalt gewählt.

Dr. Claudia Wittig (Jahrgang 1983, geboren in der Lutherstadt Wittenberg) wuchs im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts auf und bringt eine ausgeprägte wissenschaftliche und internationale Perspektive ein. Nach ihrem Studium der Geschichte, Germanistik und Anglistik in Greifswald promovierte sie an der Syddansk Universitet in Dänemark sowie an der University of York in Großbritannien. Seit 2021 forscht sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur Rolle von Geschichte und politischer Kultur bei der Herausbildung staatlicher Institutionen. 2025 wurde sie auf dem Magdeburger Bundesparteitag des BSW in den Parteivorstand gewählt.


Gemeinsam stehen Schulze und Wittig für die Kernwerte des BSW: wirtschaftliche Vernunft, die unbedingte Wahrung der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit sowie eine Politik, die sich konsequent für Frieden und Diplomatie einsetzt. Beide kennen die Sorgen und Probleme vor Ort aus erster Hand. Sie wenden sich entschieden gegen die Stigmatisierung Ostdeutschlands. Vielmehr sehen sie in den Besonderheiten der Region eine große Chance, um eigene, passgenaue Lösungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in Sachsen-Anhalt zu entwickeln.

Auf einem Landesparteitag am 7. Und 8. März bestimmt das BSW Sachsen-Anhalt sein Programm zur Landtagswahl und wählt die Landesliste zur Landtagswahl 2026. 

Foto BSW Sachsen-Anhalt

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2 Kommentare

  1. Obacht sagt:

    Keine Chance mehr.

  2. „Die beiden Spitzenkandidaten repräsentieren die Vielfältigkeit der Partei und bringen ganz unterschiedliche […]“

    Das ist wirklich witzig. Absolute RuSSlandhörigkeit bei beiden als
    „vielfältig“ und „unterschiedlich“ zu verkaufen.

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