„Chaotisches Personalkarussell“ im OB-Büro: Linke im Stadtrat verlangen Aufklärung
Am Dienstag hat Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt personelle Umstrukturierungen in seinem Büro bekanntgegeben. Unter anderem muss mit Beate Saubke seine Büroleiterin gehen. Kürzlich trennt sich der OB bereits von seinem persönlichen Referenten.
„Das Personalkarussell im OB-Büro wirkt kopflos und chaotisch. Monatelang hat der Oberbürgermeister berechtigte Zweifel und Fragen zur Qualifikation und Eingruppierung seines persönlichen Referenten ignoriert und abgetan. Erst als Prüfverfahren durch Staatsanwaltschaft und Landesverwaltungsamt öffentlich bekannt wurden, handelte er. Nun werden weitere enge Mitarbeiter ausgetauscht, deren Einstellung im OB-Büro von Anbeginn in der Kritik stand – angeblich aus Gründen der Effektivität. Das wirft viele Fragen zur eigenen Rolle des OB bei der Einstellung seiner engsten Mitarbeiter auf und wirkt wie der angstgetriebene Versuch, seinen eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen“, so die Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrar, Katja Müller.
Aus Sicht der Linksfraktion ist eine transparente Aufarbeitung der Vorgänge rund um die Einstellung und Eingruppierung des früheren persönlichen Referenten zwingend notwendig. „Selbst die Einstellung eines persönlichen Referenten ist nicht die persönliche Angelegenheit des OB, wenn dabei klare, transparente und rechtssichere Kriterien umgangen werden, die hinsichtlich Qualifikation und Gehaltseinstufung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung gelten müssen“, fügt Katja Müller hinzu.
Die Linksfraktion fordert den Oberbürgermeister auf, dem Stadtrat umfassend darzulegen, wie es zu der fragwürdigen Einstellung kam und welche Prüfmechanismen gegebenenfalls versagt haben. Vertrauen in die Stadtspitze stellt sich nicht her, wenn Führungskräfte ohne Qualifikationsnachweise intransparent eingestellt werden. Mangelnde Kompetenz und womöglich ungerechtfertigte Gehaltszahlungen schaden der Stadt, den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern und werden auf dem Rücken aller anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ausgetragen.








Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Da war tatsächlich von Anbeginn der Wurm drin!
Die Linken verlangen. Johl 🤣
Die dürfen mal bitten und wenn alles normal läuft bei den kommenden Wahlen selbst das nicht mehr. 🤣
Viele knechten für ein Minimum an Lohn und würden sich über den Ausgleich der Inflations freuen und dort werden Spitzengehälter ohne Grundlage und Qualifikation rausgehauen. Zusätzlich werden oft „höherwertige Tätigkeiten“ „kommissarisch übertragen und viele Menschen, die in ihren Bereichen anspruchsvollere Tätigkeiten übernehmen erhalten nicht (oder erst sehr spät) eine angemessene Entlohnung.
Ich denke, dass hohe Verantwortung und komplexe Arbeitsaufgaben auch angemessen honoriert werden müssen, aber dann gilt es diese Stellen transparent den besten und qualifiziertesten Bewerber zu geben – nicht „den Vertrauten“.
Damit verliert man mehr und mehr das wenige Vertrauen, das noch besteht.
Die Entscheidung vom OB geht den Linken einen feuchten D…an.
Die Dame muss sich daran gewöhnen, dass der OB parteilos bleibt. Ihre Spielchen wie bei dem Vorgänger sollte die unterlassen.
Wiegand, Geier und nun Vogt, von einem Disaster um Geldflüsse und Personalklüngel zum nächsten. Man könnte natürlich in der Stadtgeschichte noch weiter zurückschauen, um festzustellen, die Stadtregierung und -verwaltung Halle hat seit längerem massive Probleme mit Intransparenz und Korruption.