Die PARTEI zu Bernstiel-Äußerungen: „das prollige Stammtischniveau aber zerrt an unseren empfindsamen Nerven“

Beim CDU-Kreisparteitag am Freitag hat CDU-Stadtrat Christoph Bernstiel von einer Vergewaltigung der Stadt durch linke Politik gesprochen. „Christoph Bernstiel, die Krawallschachtel der halleschen CDU hat kürzlich die staunende Öffentlichkeit wieder mal mit seinen einzigartigen rhetorischen Fähigkeiten beglückt“, sagt Thomas Schied, Stammtischexperte der Fraktion „Die PARTEI Halle (Saale), unabhängig.

„Mal abgesehen davon, dass es im halleschen Stadtrat keine „linken Mehrheiten“ gibt (Zählen ist auch nicht gerade seine Stärke), trägt er als der unangefochtene Anführer der Abwesenheitsliste im Rat (19 von 56 Sitzungen) nicht unwesentlich zur Bildung von Mehrheiten links von der CDU bei“, meint Schied. „Das linksgrüne Lager müsste deshalb eigentlich offensiv für seine Wiederwahl im nächsten Jahr werben.“

„Als Partei der extremen Mitte fühlen wir uns von seinen Ausführungen zwar überhaupt nicht angesprochen, das prollige Stammtischniveau aber zerrt an unseren empfindsamen Nerven“, so Schied. „Bernstiels Suche nach Verbündeten gegen Linke, Radfahrer und Menschen, die nicht zum Lachen in den Keller gehen hat übrigens Tradition. Bereits in der Stadtratssitzung im November 2018 warb der selbsternannte Vertreter der bürgerlichen Mitte offensiv um Stimmen der afD: „Und dann zum Schluss noch ein Satz zur afD. Es ist leider eine sehr knappe Abstimmung, deswegen müssen wir auch um Ihre Stimmen werben…“  (Siehe Sitzungsprotokoll!)

Neidvoll blickte der Vorzeigedemokrat dann auch letztes Wochenende wieder in Richtung afD, denn „die sprechen oft Themen an, die wir uns nicht trauen, anzusprechen.“

Wir meinen dazu: „Trau‘ dich Christoph, lass es raus! Sag was du wirklich denkst! Das bist du uns und dem Wähler schuldig. ;-)“

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44 Antworten

  1. Der Bürger sagt:

    So ein Gequatsche. Schied und Konsorten sind ein Beispiel für inhaltsleere, phrasengetriebene Politik. Autohasser Schied mit seinenlinksgrünen Ansichten ist ein Beispiel eines Opportunisten. Dümmlich Witze statt echt Politik.

    • Thomas Schied sagt:

      So ein Gequatsche. Bernstiel und Konsorten sind ein Beispiel für inhaltsleere, phrasengetriebene Politik. MIV-Politiker Bernstiel mit seinen vorgestrigen Ansichten ist ein Beispiel eines Opportunisten. Dümmlich Verbalattacken statt echter Politik.

      • Alt-Dölauer Stammtisch sagt:

        Na, offensichtlich hat Bernstiel einen Nerv getroffen, sonst würde die ganze linksgrüne Mischpoke nicht so aufheulen. Und ein Stammtischler ist genauso wahlberechtigter Bürger wie ein Ökoveganer – auch wenn es den überheblichen Linkspopulistrn und Ökoradikalen, die sich ungerechtfertigt für was Besseres halten, nicht paßt. Man könnte bei diesen auch von Latte Macchiato oder Hafermilch-Stammtischen reden.

    • PalimPalim sagt:

      Mimimiii…fühlen Sie sich angesprochen???

  2. Arbeiterstandpunkt sagt:

    Vielen Dank an die PARTEI für die wichtige Aufklärung im Fall Bernstiel – der Antikommunismus, „Kampf gegen links“ ist einer Reihe Vorzeigedemokraten der ach so bürgerlichen CDU wichtiger als „niemals wieder“ Faschismus und Barberei.

  3. Aha sagt:

    Je mehr sie gegen die AfD sind umso mehr Stimmen werden sie bekommen, dass ist schon gesetzmäßig

  4. Daniel M. sagt:

    Herrlich!

  5. : sagt:

    Gefällt mir

  6. Kontrajunkie sagt:

    Herr Schied spricht aus, was sich mehr Leute trauen sollten anzusprechen!

  7. 10010110 sagt:

    Etwas zehrt an den Nerven, nicht „zerrt“.

    • Thomas Schied sagt:

      „An den Nerven zerren“ ist eine kreative aber imho zulässige Konstruktion. Die Bedeutung von „nervenzehrend“ ist eine etwas andere.

  8. Joachim Euther sagt:

    Die extrem geringe Anwesenheit Bernstiels von gerade mal 19 der letzten 56 Stadtratssitzungen zeigt vor allem, wie die CDU Halle ihr Personal auswählt und welches Lügengebilde Tullner, Godenrath und Bernstiel mit dem völlig in Stadt und Land isolierten CDU-Kreisverband Halle errichtet haben und das die innerparteiliche und innerdemokratische Kontrolle dieses Vereins gar nicht mehr funktioniert.

  9. Schilda lässt grüßen sagt:

    Kleine Zählhilfe Herr Schied : Linke im Stadtrat sind Die Linke , die SPD, die Grünen , die Mitbürger u. Die Partei – mithin die Mehrheit.
    CDU 9, AFD 7, FDP 3 u. HH 5 sind zusammen nur 24 , also nichts anderes als die Minderheit bei 56 Stadträten. 28 wären die Hälfte.

    • Thomas Schied sagt:

      Die „linken“ Mitbürger… Erklären Sie das mal Frau Winkler! :-)) Zusatzhinweis: Die PARTEI versteht sich seit jeher als Vertreter der radikalen Mitte.

      • Thomas Schied sagt:

        Kleine Zählhilfe: HH hat 6 Mitglieder und G. Nette haben sie in ihrer Aufzählung auch vergessen.

        • Schilda lässt grüßen sagt:

          Schied , danke , sie haben die Demokratie gerettet .
          Nun wären wir bei 26 , wobei HaHa nicht wirklich nicht links ist , eher larvierend populistisch u. politisch korrekt , d.h. eher linksmittig.Summa Summarum also 36 eher linke SR.
          Zählt man den linksgrünen Koalitionspartner FDP noch dazu sind es schon 39 ( von 56 ) eher linke SR.Der Nette passt unter allen Fraktionen am besten zu euch , er wäre ein großer Gewinn für euch. Macht dann 40 eher Linke.

      • Nicht. sagt:

        Erkennt man daran, dass die PARTEI gegen Links genauso hart austeilt wie gegen Rechts.

  10. MarkusW sagt:

    „prollige Stammtischniveau“ und dann „Feminismus IHR FOTZEN“?

    • PaulusHallenser sagt:

      MarkusW,

      was erwarten Sie denn von Dörte Jacobi und Co? Von der halleschen „Die Partei“-Truppe kommen entweder niveaulose und abgeschmackte Aussagen oder alternativ auch Beschimpfungen und Beleidigungen von Martin Bochmann hier bei DbH.

      • Wahnfried sagt:

        Er hatte Sie weder beschimpft, noch beleidigt. Er hat Sie nur im gleichen Tonfall angesprochen, wie Sie das bereits seit Monaten mit ihm tun.

  11. Justus sagt:

    Genau mein Humor. Die Sternburg Gang moniert das prollige Stammtischniveau.

  12. Miraculix sagt:

    Das prollige Stammtischniveau einer Dörte Jacobi („braune Kackscheiße“) ist wahrscheinlich geeigneter für die empfindsamen Nerven dieses Haufens. Ein Hoch auf die Fäkalsprache, Ihr Koryphäen!

  13. Siegfried von der Heide sagt:

    Satirepartei scheint zu gut zu gehen. Chapeau!

  14. Daumen hoch sagt:

    Bestes Statement einer Stadtratsfraktion zu Bernstiel bisher.

  15. Spaßpartei ohne Mittel, zu Recht sagt:

    Überflussiges Gekaspere von Leuten, die sich noch nicht Mal nen Drucker leisten können. Warum wohl? Für manche kurzweilige Unterhaltung, für andere nur Gekaspere.

    • Faktenprinz sagt:

      Es geht nicht um „leisten können“. Den ehrenamtlichen Stadträten sind bestimmte Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Und man kann und darf in internen Netzen von Unternehmen und Behörden auch nicht einfach mal ein privates Gerät anstöpseln.

    • Wir müssen uns den auch nicht leisten. Er wurde von der Verwaltung kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke, lieber Spaßpartei ohne Mittel, zu Recht für Dein Steuergeld.

  16. Trappatoni sagt:

    Was erlauben Bernstiehl? CDU wie Flasche leer!

  17. Christian Besenstiel sagt:

    Da hat der Christian Besenstiel aber mal wieder ordentlich einen abgelassen. Bei den meisten Menschen entfleucht so etwas ja in Gasform aus dem Hinterteil, aber bei einigen „Politikern“ leider als vernehmbare Schallwellen aus der Fressluke.