FDP im Stadtrat fordert Beleuchtungskonzept für Halle

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33 Antworten

  1. SaulusHallenser sagt:

    Baustellen werden von Unternehmen betrieben. Die Regulierungswut der FDP will ihnen jetzt zusätzliche Vorschriften machen. Und warum soll der Steuerzahler überhaupt für die Straßenbeleuchtung aufkommen? Wer es nachts hell haben will, kann auf eigene Kosten Taschenlampen erwerben.

  2. niemand tut was sagt:

    Fordern, fordern, fordern.

  3. 10010110 sagt:

    Belebte Plätze, wie die Ziegelwiese, müssen gut ausgeleuchtet sein.

    Nein, müssen sie nicht. Gerade Naturbiotope müssen weniger ausgeleuchtet sein, damit die dort lebenden Tiere einen einigermaßen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus haben (das würde so einigen Menschen überdies mal genauso gut tun). Wir haben schon genug Lichtverschmutzung, da muss nicht noch mehr die Nacht zum Tag gemacht werden.

    Und auch das hellste Licht ändert nichts am Sicherheitsgefühl, wenn da irgendwelche zwielichtigen Gestalten rumhängen, an denen man vorbeigehen muss. Die Argumentation mit „mehr Licht = mehr Sicherheit“ ist Populismus in Reinkultur, der nur an die niedersten Instinkte appelliert. Mit ein bisschen Nachdenken wird da so einiges relativiert.

    • Mmh... sagt:

      Ich gebe Ihnen Recht, dass nicht jeder Winkel in der Stadt ausgeleuchtet werden kann. Aber wo bitte schön ist die Ziegelwiese (Rasenfläche) ein Naturbiotop? Das große runde Runde Gewässer ist ein künstlicher Teich.

      • 10010110 sagt:

        Und drumherum sind Büsche und Bäume und Flussauen, und auch da leben Lebewesen. Und Licht hört nicht ab einer bestimmten Grenze auf, zu leuchten, das wird alles in die Umgebung abgestrahlt.

    • Schwachmat sagt:

      Wieder typischer Beißreflex von Nulli. Biotop, das ich nicht lache. Du springst doch nur darauf an, weil es von der FDP kommt. So einfach ist dein Weltbild, nur schwarz und weiß.

      • 10010110 sagt:

        Ich würde auch drauf anspringen, wenn die Forderung von jeder anderen Partei käme, denn auch dann wäre es Populismus. Und selbst wenn die Stadtverwaltung selbst die Initiative für mehr Beleuchtung auf der Ziegelwiese ergreifen würde, würde ich meine Stimme dagegen erheben. Populismus bleibt Populismus, egal von wem er kommt.

        • Zipp sagt:

          Auch wenn ich Nulli nicht immer recht gebe (was ganz normal und nicht abwertend ist), hat er an dieser Stelle absolut recht.

          Es macht keinen Sinn, nachts die LED-Leuchten oder sonstige Lampen einzuschalten, für die Natur ist das tödlich. Wer in der Dunkelheit unterwegs sein will, nimmt einfach eine Taschenlampe mit.

          Abgesehen davon:

          Es ist nicht die Dunkelheit, die gefährlich ist, sondern es sind die Gesellen, die sich dann draussen rumtreiben.

          „Kerkermeister“ hat hierzu schon konstruktive Vorschläge erarbeitet, die nur noch umgesetzt werden müssen.

    • Gaaanz ruhig sagt:

      Nicht aufregen. PH wird dir sicher gleich erklären, wie innovativ die Forderung ist, schließlich kommt sie von der FDP. Darüber hinaus wird er dein Unverständnis mit deinem Alter und fehlendem Zeitgeist begründen.
      Aber keine Angst: er wird damit ziemlich einsam auf weiter Flur sein. Und grundsätzlich hast du recht. Also bezüglich Lichtverschmutzung und Populismus hinsichtlich mehr Licht=mehr Sicherheit. Von daher: nicht aufregen!

    • Wien 3000 sagt:

      Mehr Licht kann schon helfen, aber es muss richtig eingesetzt und geplant werden. In Halle werden viel zu oft Rund-um Leuchten aufgestellt, bei denen nur die Hälfte des Lichts den Weg beleuchtet und die andere Hälfte landet im Grünen. Das ist Strom- und Geldverschwendung und vermeidbareren unnötige Lichtverschmutzung. Auch bei neu gebauten Leuchten werden solche Modelle verwendet, wie z.B. am Rad- und Fußweg zwischen Rennbahnkreuz und Elisabetthücke in der Mansfelder Straße im Rahmen des Stadtbahnprojektes. Mit modernen (am besten intelligenten) LED Lampen mit warmweißem Licht kann man Sicherheit und Umweltschutz in Einklang bringen.

    • Tim Kehrwieder sagt:

      Die Argumentation: Mehr Licht, mehr Sicherheit ist kein Populismus, sondern fundiert auf einer wissenschaftlichen Basis und aktuellen Forschungsergebnissen in der Kriminologie. Dort geht es in erster Linie darum, Tatmöglichkeiten zu minimieren. Hier zeigt sich, dass gerade mit guter Straßenbeleuchtung die eigentlichen Delikte um bis zu 12 Prozent zurückgehen.

      Gerne hier eine Quelle zum Nachlesen: https://bra.se/bra-in-english/home/publications/archive/publications/2021-12-21-effectiveness-of-street-lighting-in-preventing-crime-in-public-places.html

      Und da die Autoren hier mehr als nur ein bisschen Nachdenken betrieben haben, würde ich einfach mal ihr Kommentar als uninformiert und reinen Populismus abtun. 🙂

      • @Luftblasen sagt:

        Auf dem Markt ist immer genug Licht und trotzdem passiert dauernd was. Klappt also nicht so ganz mit der Argumentation. Müsst schon mal nach den wirklichen Ursachen forschen.

      • Hallenser sagt:

        Hättest du jetzt den „Mordweg“ als Argument gebracht, könnte man vielleicht sogar zustimmen. Jedenfalls ist seit der Ausleuchtung nie wieder eine bulgarische Studentin ermordert worden.

        Aber amerikanische Städte der 1970er und armutsgeplagte abgehalfterte Industriestädte im Post-Thatcher-Britannien – irgendwie was anderes als Halles Altstadt. Zumal die Kriminalität stetig abnimmt, auch ohne Flutlichtmasten alle paar Meter.

        Und nach mehr öffentlichen Ausgaben rufen? Das ist garantiert nicht mit dem Bundesvorstand abgeklärt.

  4. Jägermeister sagt:

    Und warum fühlen die Bürger sich nicht sicher?

  5. Johann sagt:

    Guter Schritt in die richtige Richtung. Im gleichen Zug könnte man die Straßen sicher machen, indem man Schlaglöcher ausbessert oder gleich ordentlich teert. Im Vergleich zu Straßen in Bayern oder Baden-Württemberg sieht es hier z.T. aus wie in einem Entwicklungsland und selbst dort sind die Straßen oft besser.

  6. Sarah sagt:

    „Schlecht ausgeleuchtete Straßen und verwinkelte Gassen sorgen für Unsicherheit und Unwohlsein.“ Nein Herr Schaper, die von ihrer Ampelpolitik getragene unbegrenzte Migration sorgt für Unsicherheit und Unwohlsein. Damit ist die FDP Teil des Problems und nicht der Lösung. Es nun auf ein paar fehlende Lampen zu schieben, wirkt da schon wie bösartigster Sarkasmus.

  7. Fußgänger sagt:

    is ja nich nur die Angst vor Räubern, is auch die Angst, auf die Schnauze zu fallen…also Fußwege reparieren und Lampen an…is ja wohl das mindeste, was man von Steuergeldern erwarten kann

    • Meinjanur sagt:

      Kannst dir vom Taschengeld auch eine Taschenlampe kaufen. Muss nicht immer der Staat/Steuerzahler zahlen.

      Wenn du ständig hinfällst, könnte das auch medizinische Ursachen haben. Das zahlt die Sozialgemeinschaft…

  8. Die Ölv 11 sagt:

    Es wäre besser wenn den FDPern mal ein Licht aufgehen würde, dass wir mehr Polizei rund um die Uhr auf den Straßen bräuchten um die Kriminalität etwas in den Griff zu bekommen.
    Man merkt, daß Wahlen anstehen. Da wird krampfhaft nach etwas gesucht und zu zeigen, wie sehr man sich um die Bürger kümmert. Nach den Wahlen, herrscht Ruhe.

  9. Kevin S. sagt:

    Licht ist gut. Schon, weil man die Fallstricke auf dem Weg sehen kann. Aber Polizeipräsenz könnte die Sicherheit tatsächlich erhöhen.

  10. Klaus sagt:

    Alle Fußwege in Wohngebieten sollten auch beleuchtet sein. Möglichst auch viele Fußwege, die wichtige innerstädtische Verbindungen darstellen, bspw. Peißnitz, Ziegelwiese, Hafenbahntrasse.

    Im Gegenzug könnte man bei Straßen, auf denen ausschließlich Kfz Verkehr stattfindet auf die Beleuchtung verzichten. Jedes Kfz ist mit eigener Beleuchtung ausgestattet. Das reicht doch. Zwischen Glauchaer Platz und Haltestelle Hyazinthenstraße war eines nachts mal die Straßenbeleuchtung ausgefallen. Ich fand das keineswegs schlimm. Man könnte bspw. auf der Hochstraße, der Berliner Chaussee und teilweise auf der Paracelsusstraße sowie Europachaussee die Straßenbeleuchtung abschalten. Das spart Geld.

  11. Bürger für Halle sagt:

    Und wieder einmal beweist das Vorgehen der FDP, dass ihr fachliches Personal fehlt. Beleuchtung hat wenig mit Sicherheit zu tun. Im Gegenteil, es sollte gegen zunehmende Lichtverschmutzung vorgegangen werden.

  12. Rosi sagt:

    Herr Schaper, tun Sie nur so oder fehlt Ihnen der Bezug zur Realität. Ich trau mich aus ganz anderen Gründen abends nicht mehr raus. Der Marktplatz ist hell erleuchtet und ich habe abends dort trotzdem alleine Angst und ein unsicheres Gefühl. Und dunkle Straßen oder verwinkelte dunkle Gassen wo sind die denn in Halle?? Das Problem ist doch ein ganz anderes, weshalb man sich hauptsächlich als Frau abends kaum noch raus traut.

  13. Bin verwirrt sagt:

    Regelt das jetzt nicht der Markt?

    Die FDP ist für eine Kostensteigerung öffentlicher Ausgabe?

  14. Emmi sagt:

    „Wenn Halles Bürger angeben, dass sie sich an bestimmten Plätzen in der Stadt nicht mehr sicher fühlen, ist das ein Alarmsignal“, so Torsten Schaper,“
    Schn mal was von Lichtverschmutzung gehört?
    Das sich Menschen unwohl fühlen liegt nicht am Licht. Auf der Ziegelwiesen wohnt niemand, warum soll die hell ausgeleuchtet werden?

  15. Uew sagt:

    Die sowas fordern müssen abgewählt werden.

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