Feministische Bündnis 8. März ruft heute zu Demo durch Halle auf

Am heutigen Sonntag, den 8. März 2026, wird die hallesche Innenstadt Schauplatz eines breiten feministischen Protests. Unter dem Motto, dass Antifaschismus und Feminismus untrennbar zusammengehören, ruft das „Feministische Bündnis 8. März“ zur Demonstration auf. Los geht es 13 Uhr auf dem Marktplatz. Unter anderem geht es zum Riebeckplatz, am Steintor findet die Abschlusskundgebung statt.

Das Bündnis, ein Zusammenschluss zahlreicher Einzelpersonen, Kollektive und Organisationen aus Halle, möchte den internationalen Frauentag nutzen, um auf strukturelle Missstände aufmerksam zu machen. Im Fokus steht die Ausbeutung von Frauen sowie inter*, nicht-binären, transgender* und a_gender Personen (FLINTA*) im aktuellen gesellschaftlichen System.

Laut den Veranstaltenden tragen diese Personengruppen die Hauptlast bei prekärer oder unbezahlter Pflege-, Fürsorge- und Bildungsarbeit und sind überproportional häufig von Gewalt betroffen.

​Besonders mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen warnt das Bündnis davor, feministische Anliegen für rassistische Zwecke zu instrumentalisieren

„Antifeminismus ist zentraler Bestandteil rechtsextremer Ideologien“, heißt es im offiziellen Aufruf. Das Erstarken traditioneller Rollenbilder und Angriffe auf queere Lebensweisen seien deutliche Warnsignale. Die Botschaft des Bündnisses ist klar: „Wir wollen unsere Kämpfe verbinden und zeigen: Antifaschismus geht nicht ohne Feminismus und umgekehrt!“

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15 Kommentare

  1. Halle-Besucher sagt:

    ich besuche Halle gerne, aber zurzeit macht JEDER in Halle, aus was auch für ein Grund, eine Demo, stande im Stau, ich werde jetzt Halle meiden, Schade

  2. Starke Frau sagt:

    Ich bin es leid, ständig diese gefrusteten Menschen die meinen sie dürfen mich anschreien…macht was aus eurem Leben dann geht der Frust auch weg!

  3. Frau sagt:

    Ich möchte als ganz normale Frau, die arbeitet und eine Familie hat, nicht von diesen Leuten vertreten werden. Eine kleine Minderheit, die meint, für alle sprechen zu müssen.

    • Oma sagt:

      Klasse Kommentar! Kann ich nur zustimmen!

    • Was ist normal? sagt:

      Ach ja. Stutenbissigkeit. Schade, dass ein kleiner privilegierter Teil für einen Großteil an Frauen spricht, die sich unterdrücken lassen müssen (Afghanistan), die sich ausbeuten lassen müssen (Prostitution), deren Vertrauen missbraucht wird vom Normalo Durchschnittsdude (Pelicot), die von toten Seelen benutzt werden (Epstein), die, bevor sie eine Frau werden, bereits Menschenunfreunden ausgeliefert sind (sämtliche Missbrauchsskandale in Schulen, Sportvereinen), oder die einfach umgebracht werden (Femnizide). Falls du es dir anders überlegst, komm doch einfach vorbei und unterstütz‘ uns.

  4. Dino sagt:

    Diese Damen haben anscheinend kein selbstbewusstsein oder lange Weile…ich fühle mich als Frau nicht benachrichtigt und muss nicht ständig im. Mittelpunkt stehen.

  5. Mutter sagt:

    Ich möchte als arbeitende Mutter mut Familie, ganz normal nur in Teilzeit, mit mehr Carearbeit als mein Partner und Mental Load, von diesen Frauen mindestens vertreten werden, wenn ich nicht selbst hingehe. Erst Recht seit ich das gruselige Programm der AgD kenne. Frauen dollen da noch mehr in Carearbeit zurück gedrängt werden.

  6. Petra sagt:

    Die Gleichberechtigung und Teilhabe von Frauen muss dringend verbessert werden! Vor allem der Wehrdienst muss gleichberechtigt werden und auch bei Arbeitsplätzen der Müllentsorgung, bei der Altmetallverwertung und im Tiefbau müssen Frauen endlich mit Quotenregelung untergebracht werden.

  7. wer sonst sagt:

    Monthy Python hat es richtig erkannt, schon damals

    https://www.youtube.com/watch?v=GryQiamGxpY

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