FREIE WÄHLER fordern neue Gewerbeareale für die Rüstungsindustrie in Sachsen-Anhalt – Zum Beispiel am Flughafen Leipzig-Halle

Auf dem Treffen der Ostdeutschen Ministerpräsidenten im September des letzten Jahr wurde deutlich herausgestellt, dass der Osten Deutschlands eine Vielzahl von Standortpotenzialen aufweist und deshalb im Bund entschieden wurde, Teile der Rüstungsindustrie in Ostdeutschland anzusiedeln. Insbesondere durch den Einsatz des 400 Milliarden Sondervermögens des Bundes, könnte dies schneller gehen als gedacht.

Falko Kadzimirsz, der Chef der Freien Wähler in Halle und stellvertretender Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt, fordert daher die Kommunen in Sachsen-Anhalt auf Standorte für die Rüstungsindustrie zu identifizieren und gemeinsam mit dem Land an die Bundesregierung heranzutreten, um die gemeinsame Entwicklung voranzutreiben. „Eine enorme Chance liegt vor Ostdeutschland. Wenn wir die Rüstungsindustrie in Verteidigungsindustrie umbenennen, schaffen wir es, die gesamte Bevölkerung zu begeistern“ äußerte sich Kadzimirsz begeistert von den Ergebnissen der Konferenz.

“Gerade die Region Halle/Leipzig/Saalekreis könnte hier punkten, wenn alle länderübergreifend im Rahmen einer interkommunalen Gewerbeansiedlung neue Areale rund um den Flughafen Leipzig/Halle erschließen und für die Rüstungsindustrie bereitstellen. Die FREIEN WÄHLER empfehlen daher dringend, dass Leipzig, Halle und der Saalekreis sich im Rahmen der strategischen Gewerbeansiedlung dazu beraten.

Ein interkommunales Gewerbegebiet Halle/Leipzig/Saalekreis im Bereich rund um den Flughafen mit Anschluss an diesen könnte nach Ansicht der Freien Wähler mehrere 10000 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und der gesamten Region neu Impulse verleihen.

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26 Antworten

  1. Nicole sagt:

    Egal wieviel Geld es in die Region bringen könnte empfinde ich es als schmutziges Geld. Vielleicht ist der ehemalige „Osten“ nicht ganz der richtige Ort wo man Kriegsspielzeuge herstellen sollte. Die meisten lehnen ja so und so schon die Kriegspolitik der jetzigen „Obrigkeit“ ab.

    • Frager sagt:

      Laut Umfragen lehnen nur 35 % der Bevölkerung die „Kriegspolitik“ der jetzigen Regierung ab. Das ist irgendwie nicht so ganz die Mehrheit, oder?
      Mal abgesehen dass Krieg natürlich immer irgendwie fürn Ar… ist, kann sich ohne Waffen nun mal nicht verteidigen. Und wenn „der Osten“ vom Milliardenschweren Einnahmen etwas abhaben könnte, wieso dann nicht? Wenn wir es nicht nehmen, bekommen es andere, die lachen uns dann weiterhin aus.

  2. Pazifist sagt:

    Geil, da Standorte für Verteidigungsindustrie ja bekanntlich im Ernsfall Ziele der Angreifer sind und der Flughafen auch schon jetzt Umschlagsplatz für „Verteidigungsgüter“ ist, kann sich der Angreifer dann eine Scherpe mit der Aufschrift zwei auf einen Streich um die Brust hängen. Bemerkenswert ist auch die konsequente Fortführung der Begriffsverdrehung. Schulden = Sondervermögen und Rüstungsindustrie = Verteidigungsindustrie. Es gab schon mal jemand, der die Wirtschaft mit dem Bau von Autobahnen und Rüstungsgütern angekurbelt hat. Was daraus geworden ist, ist hinlänglich bekannt. Nie wieder Krieg! Und Schwerter zu Pflugscharen.

  3. Steuerzahler sagt:

    Wenn die beiden JVA-Standorte in Halle aufgegeben wurden, kann man sehr gut dort irgendwelche Wehrtechnische Produktionen ansiedeln. Das wäre eine sehr gute Option für die Stadt Halle. Oder aber bei Tornau eine Wehrtechnische Produktion aufbauen, wäre noch besser. Endlich Steuereinnahmen generieren ist doch ein Ziel, das der Stadtrat voran bringen sollte.

    • Näh ... sagt:

      Unser Tornau kriegst du nicht! Wir haben schon eigene Pläne und setzen auf eine Uran-Anreicherungsanlage. Das bring mehr Geld in die Ortskasse! Und auch im Winter ist’s schön warm .. das kömmt vom Ur-anus her. 🙂

  4. Karl sagt:

    Wie brauchen keine Rüstungsindustrie. Was wir brauchen ist FRIEDEN!

    • Hans-Karl sagt:

      Und Verständigung mit unseren Nachbarn im Osten. Die Zeit zwischen Perestroika und Maidan war die wahrscheinlich die beste Zeit für Europa in den letzten Jahrhunderten.

      • Frager sagt:

        Und wer hat denn angefangen mit dem krieg? Polen? Deutschland? Oder vielleicht Schweden?
        Ihr könnte ja ne Montagsdemo machen, wenn uns jemand angreifen will. Das schreckt bestimmt ab.

        • Hans-Karl sagt:

          Na auf dem Maidan haben westliche Politiker den gewaltsamen Sturz einer demokratisch legitimen Regierung gegen die Interessen Russlands unterstützt. Ich denke, das war der Anfang des jetzigen Zustandes. Wer in Deutschland versucht, mit Gewalt eine Regierung zu stürzen, der sitzt jahrelang in Knast, siehe Rollatorbande. Warum sollte sowas in der Ukraine in Ordnung sein, hier aber nicht?

      • Hans sagt:

        Wenn Putin weg ist, kehrt wieder Ruhe ein.

        Freiwilllige?

    • Experte sagt:

      Wir haben doch Frieden.

  5. Ur-Hallenser sagt:

    „Wenn wir die Rüstungsindustrie in Verteidigungsindustrie umbenennen, schaffen wir es, die gesamte Bevölkerung zu begeistern“
    Ich frag mich wirklich, in welcher Wahrnehmung dieser Herr lebt. Es muss eine Parallel-Welt geben.

  6. das Große Bla sagt:

    Damit wir im Kriegsfall gleich als erstes einen auf die Mütze kriegen? Denken solche Leute auch mal etwas weiter als bis zur Tapete?

  7. Alt-Hallenser sagt:

    Wenn wir die Rüstungsindustrie in Verteidigungsindustrie umbenennen, schaffen wir es, die gesamte Bevölkerung zu begeistern 🙈

  8. Wintersonne sagt:

    Egal ob Verteidigung oder Rüstung, solche Produktionsstätten führen immer ein erhöhtes Risiko mit sich. Im Ernstfall angegriffen zu werden und gesprengt zu werden. Alsdann als erhöhtes Angriffsziel wäre auch weiträumig das Umfeld betroffen. Ach und wenn es keinen Angriff gibt und die Gerätschaften aus der Produktion veraltet sind und nicht mehr tauglich , vom langen stehen und liegen, dann , müssen diese möglicherweise auch gesprengt werden , dann zur Vernichtung gebracht werden, wegen Untauglichkeit. Vielleicht gibt es ja auch noch die Möglichkeit die alten Gerätschaften um Kriege zu führen an andere Länder zu verkaufen, dann bekommen wir die Überreste lediglich durch Wasser, Boden und Luft zu spüren. Den Umwelt und Tierschutz haben wir dann wenigstens bis an unsere Grenzen. Geld kann nicht Geld erzeugen.

  9. 10010110 sagt:

    Wenn wir die Rüstungsindustrie in Verteidigungsindustrie umbenennen, schaffen wir es, die gesamte Bevölkerung zu begeistern

    Hahaha, wie bescheuert ist das denn? Und wenn wir das Verteidigungsministerium in Ministerium für Frieden (Minipax) und das Innenministerium in Ministerium für Wahrheit (Miniwahr) umbenennen, dann ist die Welt auf einmal in Ordnung, oder was? 🙄 Das sind ja ganz finstere Lebenseinstellungen.

  10. Trollbert sagt:

    YAY! Macht uns nur schön zum Ziel ihr dämlichen Kriegstreiber, euch trifft es ja am Ende nicht.

  11. Bin jetzt schon "begeistert"! sagt:

    „Wenn wir die Rüstungsindustrie in Verteidigungsindustrie umbenennen, schaffen wir es, die gesamte Bevölkerung zu begeistern …“

    Na, darauf kannst Du Gift nehmen … diese Begeisterung wird dich umhauen … ein durchschlagender Erfolg für die Frech-Verwählten …

    Hahahaha! Das gibt Spaß im Landtagswahlkampf!

  12. Größen-Wahnfried sagt:

    „Die FREIEN WÄHLER empfehlen daher dringend, …“
    Hohohoho! Da kann man nur hoffen, dass die psychosoziale Beratung hier in Halle auf Zack ist!

  13. Benni sagt:

    Meine Rheinmetallaktien laufen gut.

  14. Bürger für Halle sagt:

    Habe ich keine Wirtschafts – und Sozialkompetenz, setze ich auf Rüstung, achte nicht auf den Standort und das Umfeld. So haben die sogenannten Freien Wähler (zusammen mit anderen rechten Parteien) wichtige Transformationen blockiert, weshalb es immer schwerer wird, den technologischen Rückschritt wieder aufzuholen. Populismus hilft da nicht weiter.

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