Halle hisst die Regenbogenfahne und lädt ein zu Pride Weeks mit Diskussion, Tanz, Film und Vielfalt

Die Stadt Halle (Saale) wird im September wieder bunt, laut und politisch: Mit dem CSD-Straßenfest am 13. September 2025 gipfeln die Pride Weeks in einem farbenfrohen Höhepunkt. Besucher*innen in der Saalestadt erwartet ein vielfältiges Programm rund um queeres Leben, Sichtbarkeit, Aufklärung und Empowerment.

Der Startschuss fällt am Freitag, den 5. September: Mit der feierlichen Eröffnung des queeren Raums „Qualle“ des BBZ lebensart e.V. und einer mitreißenden Party im Stellwerk Halle mit Freddie Stardust beginnt das dreieinhalbwöchige Programm. Unter dem Motto „Sichtbar. Vielfältig. Solidarisch.“ setzen die Veranstalter*innen auf Begegnung, Bildung und Spaß – und laden alle ein, mitzufeiern.

Offizieller Auftakt: Flaggenhissen am Stadthaus

Traditionell beginnt die CSD-Saison in Halle mit dem Hissen der Regenbogenflaggen vor dem Stadthaus – in diesem Jahr am Samstag, 6. September, um 12 Uhr auf dem Marktplatz. Mit der symbolträchtigen Geste bekennt sich die Stadt erneut zu Akzeptanz, Toleranz und der Förderung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Workshops, Lesungen, Filme & Diskussionen

Die Pride Weeks bieten ein abwechslungsreiches Programm – von kreativen Bastelabenden über politische Diskussionen bis hin zu intimen Buch-Freundschaften. Zu den Highlights gehören: Book-Speed-Friending mit „Lesezeichen Vielfalt“ am 7. September, Workshop: „Was ist LGBTIQ?“ am 9. September, Podiumsdiskussion zu Queerfeminismus am 10. September, Dokumentarfilm „DER WUNSCH“ im IRIS-Familienzentrum am 17. September, inklusive Gespräch mit den Protagonistinnen

Einige Veranstaltungen finden in der neuen „Qualle“, dem queeren Raum des BBZ lebensart e.V. in der Beesener Straße 6 statt. Mit Angeboten wie dem Schrumpffolie-Bastelabend der „Queerulanten“ oder dem Workshop „Gossip & Glue“ wird der Ort zu einem Treffpunkt für kreative Vernetzung und Austausch.

Abschluss mit Demo & Straßenfest am 13. September

Den krönenden Abschluss bildet das große CSD-Straßenfest am Samstag, 13. September, das wie jedes Jahr mit einer bunten Demonstration durch die Innenstadt beginnt. Dabei geht es nicht nur ums Feiern – sondern auch um klare politische Forderungen für gleiche Rechte, Sichtbarkeit und gegen Queerfeindlichkeit.

Zum kompletten Programm:

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89 Kommentare

  1. Ute sagt:

    Sollen lieber für Halle Flagge hissen

  2. Tom sagt:

    Fahnen mit Friedenstauben. Das wäre mal eine Ansage.

  3. 2.Opa gegen links sagt:

    Na genau……das braucht Halle(lächerlich)🫣

    • klausklaus sagt:

      ja, danke. wir kennen deine „meinung“ zum thema bereits. überrascht niemand. such dir ein anderes hobby, als das leben anderer zu torpedieren!

      • Torpedo sagt:

        Torpedieren? Bist du bei der Marine?

        • klausklaus sagt:

          identitätsklärung mithilfe wiki für dich: „Das lateinische Wort „torpedo“ bedeutet „Zitterrochen“ und ist auch der wissenschaftliche Name dieser Fischgattung. Der lateinische Begriff ist eine Bildung zu „torpére“, das mit „betäubt sein“ übersetzt werden kann. Dieser Name hat nichts mit der Form der Waffe zu tun, sondern damit, dass Zitterrochen „lähmende Schläge“ austeilen können.“

      • kaufskaufs sagt:

        Andererseits kennen wir die „Meinung“ der Veranstalter zum Thema auch bereits. Sollten die sich also auch ein anderes Hobby suchen?

        • klausklaus sagt:

          wow, deine logik durchbricht wieder alle grenzen. aber gerne helfen wir dir (mal wieder): natürlich brauchen die veranstalterinnen sich kein neues hobby suchen, sie versuchen nämlich mit ihrem keine anderen menschen einzuschränken. leben und leben lassen. gerne.

    • Regenbogen sagt:

      Einen 2. Opa gegen links und die ganze bunte Welt da draußen, DAS hat Halle gebraucht 😉

  4. JEB sagt:

    Ein weiterer Grund einen Bogen um Halles Innenstadt zu machen

    • seltsam sagt:

      Also ändert sich für dich überhaupt nichts.

      Trotzdem jammerst du ohne Unterlass und fühlst dich „nicht gesehen“…

    • klausklaus sagt:

      auch deine „meinung“ zum thema ist bekannt. mach doch bitte immer einen großen bogen um menschen im allgemeinen. such dir eigene themen und lass die menschen in frieden!

    • Regenbogen sagt:

      Machst dann wohl viele Bögen in deinem Alltag, mein Beileid

  5. Realist sagt:

    Das Ende des Wahnsinns rückt näher, aber desto energischer schwenkt man noch die Fähnchen.

  6. Steuerzahler sagt:

    Die Frage ist doch auch, wieviel Geld ist im Haushalt dafür eingeplant? Wer sorgt dafür, das die Kosten nicht aus dem Ruder laufen? Es ist eine „freiwillige Leistung“, kann also eingespart werden – wenn man denn wirklich will und den Haushalt im Blick hat.

    • Thomas sagt:

      @Steuerzahler: Die ehrliche Antwort würde Sie verunsichern.

    • Regenbogen sagt:

      Die Frage ist vielmehr: Wer sorgt sich um deine Auffassungsgabe? Kosten drei Stück Stoff wirklich nennenswert Geld, sind sie vielleicht sogar wiederverwendbar und damit fast…kostenlos?

      • Auffassungsgeber sagt:

        Die finanzielle Beteiligung der Stadt beschränkt sich nicht auf das Hissen von drei Stück Stoff.

    • Die Afder wollen, dass immer Deutschlandfahne gehisst wird.

      Die Frage ist doch auch, wieviel Geld wäre im Haushalt dafür eingeplant? Wer sorgt dafür, das die Kosten nicht aus dem Ruder laufen? Es ist eine „freiwillige Leistung“, kann also eingespart werden – wenn man denn wirklich will und den Haushalt im Blick hat.

  7. Steuerzahler sagt:

    Das ist Missbrauch von Amtseigentum und öffentlichen Einrichtungen! Diese Leute sind nicht befugt diese erfundene Fahne, die nur einen einzigen Zweck verfolgt, dort zu hissen!

  8. Realsatire an der Saale sagt:

    Bin schon auf die Reaktionen der Neubürger gespannt.

  9. Kai sagt:

    Wünsche mir die Deutschland Flagge.
    Deutschland ist so lächerlich !!!

  10. Robert sagt:

    Ich habe in meinem Garten die Deutschland Fahne gehisst. 😂

  11. tja sagt:

    Die Stadt Halle erhebt politische Forderungen …
    Und die Veranstaltungen erinnern mich ein wenig an religiös-fundamentalistische Missionsevents, wo neben einer Handvoll Neugierigen vor allem die Gläubigen zur gemeinsamen Stärkung des Glaubens zusammenkommen.

    • 🤔 sagt:

      „Die Stadt Halle erhebt politische Forderungen …“

    • klausklaus sagt:

      minderheitenrechte zu stärken, hat nix mit religiösen ritualen zu tun. religiöse rituale sind exklusiv. exklusivität erhebt die blaue sekte, indem sie sagt, wer nicht zu ihr gehört: die „woken“, ausländer, die queer-comunity usw. wenn sich hier jemand selbstbestätigt, dann die blaue-antimodernen in ihrer gemeinsamen ablehnung.

      • Community ist Community sagt:

        Dass religiöse Rituale „exklusiv“ seien, behauptest du nur. Dabei machst du wahrscheinlich einen großen Bogen um alles Religiöse …

        • klausklaus sagt:

          wer abendmahl feiern will, muss getauft sein. (du behauptest völlig an realität vorbei mit deinem „wahrscheinlich“)

      • 10010110 sagt:

        Religiöse Rituale sind auch nicht exklusiv. Die Kirchen freuen sich über jeden Besucher, ob er nun dazugehört oder nicht. Könnte ja sein, dass es einer ist, der sich bekehren lässt.

        • klausklaus sagt:

          wenn du an den ritualen in der kirche teilnehmen willst, solltest du getauft sein. (der besucher schaut zu, der bekehrte nimmt dann teil) leute, ist ja erschreckend eure unkenntnis. dann müssen wir noch viel aufklärungsarbeit leisten und erklären, was die afd zur politsekte macht.

  12. : sagt:

    Die Pride Weeks zeigen, wie wichtig Sichtbarkeit, Vielfalt und Dialog in einer offenen Gesellschaft sind.
    Wer sich von einer Regenbogenfahne bereits überfordert fühlt, sollte vielleicht weniger über Fahnen und mehr über Toleranz nachdenken