Halle (Saale) wächst nur durch Zuzug: Ausländeranteil steigt auf 14,8%, an Grundschulen auf 23,8%

Während weite Teile Sachsen-Anhalts mit den Herausforderungen einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung kämpfen, zeichnet das aktuelle Integrationsmonitoring 2025 für Halle (Saale) ein anderes Bild. Die Stadt wächst, sie wird jünger und sie wird internationaler. Die statistische Auswertung der Jahre 2020 bis 2024 offenbart eine Dynamik, die ohne den Zuzug von Menschen aus dem Ausland kaum vorstellbar wäre. Während die Zahl der Einwohner mit deutscher Staatsangehörigkeit kontinuierlich sinkt – ein Trend, der sich auch im negativen Wanderungssaldo von zuletzt 948 Personen im Jahr 2024 widerspiegelt – fungiert die Migration als entscheidender Stabilisator. Mit rund 243.452 Einwohnern steht Halle heute robuster da als viele andere Kommunen im Osten Deutschlands. Der Anteil der halleschen Bürger ohne deutschen Pass ist in diesem kurzen Zeitraum markant von 10,4 % auf 14,8 % gestiegen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Verjüngungseffekt. Die deutsche Bevölkerung in Halle altert rapide, was zu einer Lücke im erwerbsfähigen Alter führt. Diese Lücke wird fast deckungsgleich durch die zugewanderte Bevölkerung geschlossen. Während bei den Deutschen die Gruppe der 18- bis 65-Jährigen zwischen 2020 und 2024 um 4.871 Personen schrumpfte, wuchs die ausländische Bevölkerung in genau diesem Segment um stolze 8.187 Personen an. Syrien stellt dabei mit 7.309 Personen weiterhin die größte Gruppe dar, gefolgt von der Ukraine, deren Anteil durch den fluchtbezogenen Zuzug seit 2022 sprunghaft auf rund 5.000 Personen anstieg.

Der Hallesche Westen, insbesondere Neustadt, ist nach wie vor der häufigste Wohnort für Migrantinnen und Migranten und weist den höchsten Anteil ausländischer Einwohner auf. Der Anteil stieg hier von 19,9 % im Jahr 2020 auf 28,0 % im Jahr 2024. In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Zuwachs von 10.453 auf 15.122 nichtdeutsche Einwohner. Diese hohe Konzentration wird auf die gute Infrastruktur, bestehende Netzwerke und die Verfügbarkeit von günstigem Wohnraum zurückgeführt. Im Süden der Saalestadt war in den Jahren 2022 und 2023 einer der höchsten Zuzüge zu verzeichnen, insbesondere durch ukrainische Staatsangehörige. Die Zahl der ausländischen Bewohner verdoppelte sich nahezu von 3.108 auf 5.944 Personen. Während die Gesamteinwohnerzahl im Süden um 1.700 Personen sank, stieg der Ausländeranteil signifikant an. In der Inneren Stadt zeigt sich ein vergleichsweise stabiler und weniger dynamischer Wachstumstrend. Der Anteil ausländischer Einwohner stieg moderat von 9,1 % auf 11,3 %. Dennoch ist die absolute Zunahme mit 2.262 Personen (auf insgesamt 11.230) beachtlich, auch wenn die Dynamik seit 2023 nachgelassen hat. Die insgesamt geringsten Anteile ausländischer Bevölkerung gibt es im Norden, hier stieg der Anteil von 4,0 % auf 7,1 % (ein Plus von 850 Personen), während die Gesamteinwohnerzahl dort um 1.100 Personen sank. Im Osten erhöhte sich der Anteil von 5,6 % auf 8,8 %, wobei hier seit 2024 bereits wieder ein leichter Rückgang zu beobachten ist.

Das Klassenzimmer als Spiegel der Gesellschaft

Wenn man die Zukunft der Stadt verstehen will, muss man in die Grundschulen blicken. Hier zeigen sich die Veränderungen am deutlichsten. Die Zahl der ausländischen Grundschüler ist von 1.399 im Schuljahr 2020/21 auf 2.186 im Schuljahr 2024/25 angewachsen. Damit stellen ausländische Kinder etwa 23,8 % der Schülerschaft in den Grundschulen, 44 Prozent aller ausländischen Schüler gehen auf eine Grundschule. Diese Entwicklung stellt das Bildungssystem vor enorme Herausforderungen, bietet aber auch die Chance, eine neue Generation echter Hallenser heranzuziehen.

Die Verteilung auf die verschiedenen Schulformen bleibt jedoch ein kritischer Punkt der Analyse. Zwar steigen die absoluten Zahlen der ausländischen Schüler an Gymnasien erfreulicherweise an – von 386 auf 704 Schüler –, doch ihr relativer Anteil an dieser Schulform verharrt bei etwa 14 % aller ausländischen Schüler. Der Bericht macht deutlich, dass der Bildungserfolg nicht allein von der Herkunft abhängen darf. Um die Potenziale dieser jungen Menschen zu heben, bedarf es einer massiven Stärkung der sprachlichen Bildung direkt ab dem ersten Schultag. Es geht nicht nur darum, Deutsch als Fremdsprache zu lehren, sondern die Sprache als Werkzeug für den Zugang zu Mathematik, Naturwissenschaften und gesellschaftlicher Teilhabe zu vermitteln. Nur wenn der Übergang von der Grundschule auf weiterführende Schulen unabhängig von der Herkunftssprache gelingt, kann die Stadt langfristig von dieser jungen Generation profitieren.

Der Arbeitsmarkt: Zwischen Fachkräftemangel und Barrieren

Ein zentrales Kapitel des Monitorings widmet sich dem Arbeitsmarkt, der sich in einem Spannungsfeld befindet. Einerseits rufen Unternehmen händeringend nach Arbeitskräften, andererseits finden viele Neuzugezogene noch nicht den Weg in eine dauerhafte, qualifizierte Beschäftigung. Ein Hauptproblem stellen die oft starren Anforderungen an die Sprachkenntnisse dar. Viele Geflüchtete und Migranten stecken in einer Warteschleife fest, weil die Übergänge zwischen den verschiedenen Sprachkursen nicht nahtlos funktionieren.

Die Verwaltung mahnt an, dass Monate des Wartens dazu führen, dass bereits Gelerntes wieder vergessen wird. Die sogenannten Job-Berufssprachkurse (Job-BSKs), die parallel zur Arbeit stattfinden, werden bislang zu selten genutzt. Arbeitgeber sind hier gefordert, mutiger zu sein und auch Menschen einzustellen, deren Deutschkenntnisse noch nicht perfekt sind, sie aber während der Arbeit gezielt weiterzuqualifizieren. Besonders bei Frauen mit Migrationsgeschichte liegt ein riesiges Potenzial brach; ihr Anteil an der Erwerbstätigkeit ist bisher geringer als der ihrer männlichen Landsleute. Hier braucht es flexible Modelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um diesen Talenten den Weg in den halleschen Arbeitsmarkt zu ebnen.

Soziale Teilhabe: Das Fundament des Zusammenhalts

Jenseits von Statistiken zu Bildung und Arbeit entscheidet sich das Gelingen von Integration im alltäglichen Miteinander und in der sozialen Infrastruktur der Stadt. Das Monitoring 2025 unterstreicht, dass soziale Teilhabe weit mehr ist als die bloße Abwesenheit von Konflikten. In Halle zeigt sich eine differenzierte räumliche Verteilung: Während Stadtteile wie Neustadt oder Silberhöhe mit einem Ausländeranteil von bis zu 28 % traditionell Ankunftsquartiere sind, verstetigen sich soziale Netzwerke mittlerweile im gesamten Stadtgebiet. Diese räumliche Dynamik erfordert eine passgenaue soziale Arbeit, die über Sprachgrenzen hinweg agiert. Ein zentraler Pfeiler sind hierbei die über 40 Migrantenorganisationen und Initiativen, die in Halle aktiv sind. Sie fungieren als Brückenbauer und bieten niedrigschwellige Beratungsangebote an, die von der öffentlichen Verwaltung allein oft nicht in dieser Tiefe geleistet werden können.

Die soziale Lage vieler Neuzugezogener bleibt jedoch prekär, insbesondere in der ersten Phase nach der Ankunft. Der Bericht weist darauf hin, dass der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum und die psychosoziale Unterstützung, besonders für Geflüchtete mit traumatischen Erlebnissen, wesentliche Faktoren für eine gelingende soziale Integration sind. Hierbei spielt das Ehrenamt eine unschätzbare Rolle: Tausende Hallenser engagieren sich in Patenschaftsprogrammen oder begleiten Geflüchtete bei Behördengängen. Um diesen sozialen Zusammenhalt langfristig zu sichern, empfiehlt das Monitoring eine noch engere Verzahnung zwischen staatlichen Stellen und der Zivilgesellschaft. Ziel ist es, „Echokammern“ zu verhindern und Orte der Begegnung zu schaffen, an denen das „Wir-Gefühl“ der Händelstadt für alle Bewohner erlebbar wird – unabhängig davon, ob sie seit Generationen hier leben oder erst seit wenigen Monaten. Die soziale Integration wird somit zum Gradmesser für die Resilienz der gesamten Stadtgesellschaft gegenüber spalterischen Tendenzen.

Soziale Sicherung: Zwischen Unterstützung und dem Weg in die Eigenständigkeit

Ein wesentlicher Aspekt des Integrationsmonitorings ist die Analyse der sozialen Sicherungssysteme, die als Sicherheitsnetz für Menschen in prekären Lebenslagen dienen. Die Daten zeigen hier eine differenzierte Inanspruchnahme verschiedener Leistungsarten. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt bei den Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). In Halle ist die Zahl der Empfänger dieser Leistungen durch die Fluchtbewegungen der letzten Jahre – insbesondere aus der Ukraine und Syrien – auf einem Niveau geblieben, das die kommunale Verwaltung vor logistische Aufgaben stellt. Während im Jahr 2020 noch rund 2.300 Personen Leistungen nach dem AsylbLG bezogen, schwankten diese Zahlen im Beobachtungszeitraum stark und spiegeln die Dynamik des aktuellen Fluchtgeschehens wider. Diese Leistungen sichern das physische Existenzminimum während des laufenden Asylverfahrens oder bei einer Duldung.

Ein weiterer Pfeiler ist die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) mit 972 Personen. Hier zeigt das Monitoring, dass der Anteil ausländischer Bezieher an der Gesamtzahl der Regelleistungsberechtigten gestiegen ist. Dies wird im Bericht jedoch nicht als dauerhafter Zustand, sondern als Übergangsphase gewertet: Viele Neuzugezogene befinden sich in Sprach- oder Qualifizierungsmaßnahmen, die eine unmittelbare Arbeitsaufnahme verzögern. Sobald jedoch die sprachlichen Hürden überwunden sind, zeigt sich eine hohe Motivation zum Ausstieg aus dem Leistungsbezug.

Ergänzend dazu spielt die Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) mit 1.611 Menschen sowie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII eine Rolle. Zwar sind die Fallzahlen hier im Vergleich zum SGB II deutlich geringer, dennoch weist das Monitoring auf eine wachsende Gruppe älterer Migranten hin, die aufgrund lückenhafter Erwerbsbiografien im Herkunftsland oder in Deutschland auf ergänzende Leistungen angewiesen sind.

Die Stadtverwaltung verfolgt hierbei das Ziel, die Verweildauer in den sozialen Sicherungssystemen durch gezielte Beratung und Arbeitsmarktintegration so kurz wie möglich zu halten. Das Monitoring unterstreicht, dass der Bezug von Sozialleistungen oft direkt mit dem Aufenthaltsstatus und dem Zugang zu Integrationskursen korreliert. Eine Beschleunigung dieser Verfahren, so die zentrale Erkenntnis, ist der effektivste Weg, um die finanzielle Abhängigkeit zu verringern und die Menschen in eine selbstbestimmte wirtschaftliche Existenz zu führen. Damit wird die soziale Sicherung nicht nur als bloße Transferleistung verstanden, sondern als Sprungbrett in den regulären Arbeitsmarkt.

Integration als Investition: Die Erkenntnisse der Verwaltung

Die Erkenntnisse aus dem Monitoring fließen direkt in die politische Gestaltung der Stadt ein. Es wird klar, dass Integration kein Projekt ist, das man irgendwann abschließt, sondern eine dauerhafte Querschnittsaufgabe. Ein wichtiger Indikator für das Ankommen in der Gesellschaft ist die Einbürgerung. Die Zahl der Menschen, die den deutschen Pass annahmen, hat sich in Halle von 171 im Jahr 2020 auf 747 im Jahr 2024 mehr als vervierfacht.

Doch die Verwaltung erkennt auch, dass die Informationswege verbessert werden müssen. Das deutsche System der dualen Ausbildung beispielsweise ist in vielen Herkunftsländern völlig unbekannt. Hier muss die Stadt noch viel mehr Überzeugungsarbeit leisten, um die Vorteile einer beruflichen Ausbildung gegenüber einem rein akademischen Weg aufzuzeigen. Auch regional gibt es Unterschiede: Während der Hallesche Westen mit einem Ausländeranteil von 28 % der häufigste Wohnort bleibt, verzeichnet auch der Süden durch den Zuzug ukrainischer Staatsangehöriger eine wachsende Internationalität.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Halle ohne die Zuwanderung der letzten Jahre vor einer demografischen Sackgasse stünde. Ohne die Migration der Jahre 2022 und 2023 wäre die Gesamtbevölkerung in Sachsen-Anhalt um rund 20.000 Personen stärker gesunken. Die Migranten bringen die Jugend und die Dynamik mit, die eine Stadt braucht, um lebendig zu bleiben. Doch die Früchte dieser Entwicklung lassen sich nicht ohne Anstrengung ernten. Die Investition in Bildung ist die wichtigste Rendite für die Zukunft. Wenn es gelingt, die Kinder der Zuwanderer erfolgreich durch das Schulsystem zu führen und die Erwachsenen schneller in Arbeit zu bringen, wird Halle gestärkt aus diesem Transformationsprozess hervorgehen.

Integration wird im Bericht als „wechselseitiger Prozess“ beschrieben. Es erfordert die Offenheit der halleschen Wirtschaft und der Zivilgesellschaft ebenso wie die Anstrengung derer, die neu zu uns gekommen sind. Das Integrationsmonitoring 2025 ist somit mehr als eine Datensammlung; es ist ein Fahrplan für eine Stadt, die verstanden hat, dass ihre Vitalität im 21. Jahrhundert untrennbar mit ihrer Weltoffenheit verbunden ist. Das Integrationsleitbild soll bereits 2026 neu konzipiert werden, um diesen Weg konsequent weiterzugehen

Update: zunächst war von 44 Prozent an Grundschulen die Rede. Nach Auskunft der Stadtverwaltung betrifft dies den Anteil unter den ausländischen Schülern, nicht unter den Gesamtschülern, hier liegt der Anteil bei 23,8 Prozent.

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91 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Der Artikel, bzw. Bericht, stellt das so dar, als wäre das eine wünschenswerte und unumkehrbare Entwicklung. Fragwürdiges Framing. 🤔

    • maik sagt:

      Das haben Sie gut erfasst. Warum ist das fragwürdig.

      • Ausländer ist nicht gleich Ausländer sagt:

        Na ja, gut ausgebildete, arbeitende und kulturell ( inkl. religiös) integrierbare Nichteuropäer sind ja herzlich wilkommen. Aber Sozialfälle und vor allem kulturell nicht integrative Menschen brauchen wir hier nicht. Letztere sind das Problem. Die politische Vereinfachung Mancher („Ausländer raus“) hilft da nicht und ist zukunftsgefährdent. (Alt-Dölauer)

    • JoKo sagt:

      Es ist dir also lieber, wenn dran, du bist schon alt und erwirtschaftest nichts mehr.
      Die echten Deutschen und Blauwähler zeugen ja dank ihrem grenzenlosen Egoismus auch nicht genügend Kinder. Wenn die Stadt nur noch aus Rentnern besteht, kommt kein Cent mehr in die Stadtkasse. Niemand arbeitet mehr und alles verfällt. Schau dir mal Städte wie Zeitz oder Weißenfels an. Da kannst du sehen was Halle blüht ohne Nachwuchs. Egal wo der herkommt. Mit Rentnern und frustrierten AfD Wählern, lässt sich halt keine Stadt betreiben. Als Rentner hast du ja auch sehr viel Zeit und könntest dich um zugezogene kümmern und sie unterstützen bei der Bürokratie und den Hürden, die deine Generation aufgebaut hat. Aber dazu hast du sicher keine Lust, denn das waren ja „Andere“.

      • Daniel M. sagt:

        Mit ungebremsten Zuzug von Ausländern lässt sich allerdings auch keine Stadt „betreiben“ !
        Damit Städte nicht nur von alten Menschen bewohnt werden, muss eine entsprechende Familienpolitik betrieben werden. Das sollte immer vorrangig sein, als Städte mit Ausländern zu fluten.

        • Browgas sagt:

          Kann es sein das du dumm bist?
          Menschen sind in den meisten Fällen Ausländer, in den meisten Fällen aber auch echt cool drauf
          Nazis und Rassisten sind egal wo sie sich aufhalten hässliche hurensöhne.
          Und nun schieb dir deine Familienpolitik in den Enddarm und kriech direkt in Gaulands Arsch.
          Übrigens: wie funktionieren Städte wie Tokio, Kairo, Moskau, Edinburgh, Sydney oder Brasilia? Dort leben doch nur Ausländer 🧐🥴
          Merkste hoffentlich selber. Und nun such dir nen netten Baum um den du dich wickeln kannst, ist ja peinlich mit Lebewesen wie dir zeitgleich zu existieren.

          • Deine Tropfen vergessen? sagt:

            Na viel Intellekt ist bei dir aber auch nicht verfügbar.
            Gehts vielleicht auch ohne Beleidigungen?

          • fremdschäm sagt:

            Sowas von billig und uninformiert, zum fremdschämen…

          • Alt-Dölauer sagt:

            Was für ein trauriger weil schlimmer Kommentar von Browgas. Peinlicher als das übliche Extremistengeblubber von Links oder Rechts. Tokio hat übrigens wenige Ausländer, noch weniger solche in Sozialhilfe. Und wir nehmen hier gerne Japaner in Deutschland. Da kommen leider zu Wenige.

          • Daniel M. sagt:

            Linksextremisten mit Fäkalsprache kann man mit Nazis gleichsetzen. Muss man sogar. Aber auch mit dir wird unsere Demokratie fertig.

          • Miraculix sagt:

            Sie klingen wie ein Fäkalien-Wörterbuch. Widerlich. Und die Rechtschreibung unter aller Sau!

      • Der kleine JoKo möchte aus seiner Traumwelt abgeholt werden sagt:

        „Schau dir mal Städte wie Zeitz oder Weißenfels an. Da kannst du sehen was Halle blüht“ — Schau dir mal Städte wie Bagdad, Damaskus oder Kabul an, DA kannst du sehen, was Halle blüht! Bzw schau einfach nur nach Neustadt oder ins Ruhrgebiet, da wird’s dir schlecht genug. Hoffentlich erlebe ich nicht mehr, wenn hier richtig alles kippt.

        • Frage sagt:

          Wie kommen Sie darauf, dass msn an Bagdad, Damaskus und Kabul sehen könne, „was Halle blüht“? Das ist doch Unsinn.

        • : sagt:

          Ach, Junge! Das Ende des Abendlandes wurde von dir und deinen Kumpels schon so oft ausgerufen…

        • Browgas sagt:

          Schonmal dort gewesen?
          So ne kleine Bildungsreise würde Faschisten wie dir sicher gut tun, nicht die üblichen in Putins after oder zu Onkel Donnie, ich meine wirkliche Bildungsreisen wo man Mal aus der persönlichen Komfortzone raus muss.
          Ihr Idioten seid genauso schlimm wie gläubige Muslime. Man will nur kotzen bei eurem Anblick.

          • Klaus sagt:

            Der einzige Faschist bist du hier, keine eigene Meinung nur nach labbern und andere beleidigen. Du bist bestimmt Generation ZZZZZZZ.

          • Miraculix sagt:

            Sind Sie mit Frau Jacobi verwandt? Der Gedanke drängt sich auf, was die Sachlichkeit der Debatte angeht.

          • Ob du dumm bist, habe ich gefragt sagt:

            Du glaubst nicht im Ernst, dass jemand mit auch nur geringfügig Hirn aktuell freiwillig nach Kabul, Damaskus oder Bagdad reist, sofern er nicht lebensmüde ist und nen ganz besonderen Kick braucht, siehe Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes und ganz allgemein gesunder Menschenverstand. Aber schon klar, aus Afghanistan und Syrien flüchten die Leute zu uns, wir hingegen machen da mal schick Urlaub. Ich glaube, so ne Reise in Richtung Bildung würde DIR mal gut tun, du intellektuell hängengebliebener Spinner. Absolute Wohlstandsverdummung. Und natüüüürlich sind bei relativierenden Volltrotteln wie dir alle anderen sofort wieder wahlweise Faschisten, Putin-Trolle, Trump-Fans, etc. 😂 Vorschlag: Fahr du doch mal dort hin und genieß den Charme der dysfunktionalsten Flecken der Erde. Vielleicht schaffst du es ja sogar, unbeschadet wieder zu kommen. Und wenn nicht, ist das ganz offensichtlich auch kein Verlust.

      • Ulf Lange sagt:

        Ach Joko, du Paradebeispiel für Schwarz-Weiß-Malerei. Deutsche = Blauwähler = Egoisten.

      • so schauts aus sagt:

        „Niemand arbeitet mehr und alles verfällt“
        Genau, und das wird besser, wenn wir viel mehr Leute holen, die dann auch nicht arbeiten. …Wartet, doch nicht so ganz…

      • Mit Rentnern und frustrierten AfD Wählern, lässt sich halt keine Stadt betreiben.
        Mit solchen verblendeten Experten wie dir, wohl auch nicht. lol

    • Frage sagt:

      Wieso sollte man „umkehren“ wollen? Soll unsere Stadt etwa kleiner, älter, ärmer und hässlicher werden? Ist das wünschenswert?
      Und wie sollte so eine „Umkehr“ aussehen? So wie in diesen Die-müssen-alle-weg Fantasien der rechtsextremen Partei, die niemandem helfen, aber noch dem letzten Cousin 3. Grades einen Job auf Kosten der Steuerzahler verschaffen will? Menschen wie rechtlose Dinge behandeln und nach Belieben hin und her schieben? Der Bericht benennt doch genau die Probleme, die man konstruktiv und zugewandt angehen muss. Und auch konstruktiv angehen kann. Ne, sorry, ich bleibe dabei: herzlich Willkommen!

    • Komma nomma her sagt:

      Der Artikel, bzw. Bericht, spricht nicht von Wünschen und Unumkehrbarkeit.

      Das „Problem“ liegt eher bei dir.

  2. Toll sagt:

    „Jünger und internationaler“…so kann man die Entwicklung einer Stadt in Richtung dritte Welt Slum auch schön reden.

  3. Realistin sagt:

    Wachstum, Wachstum…. War doch früher immer das Hassobjekt des linksgrünen Pöbels.

  4. Entwicklungen sagt:

    „stellen ausländische Kinder etwa 44 % der Schülerschaft in den Grundschulen“
    „die Chance, eine neue Generation echter Hallenser heranzuziehen“
    Die werden auf jeden Fall erzogen, die Frage ist nur von wem und wie, also ob das „echte Hallenser“ werden, das weiß nur Allah…

  5. Lubob sagt:

    Würden diese Zugezogenen über Nacht verschwinden, würde Halle schlicht zusammenbrechen. In der Pflege, in der Gastro, im Einzelhandel und anderen Bereichen ginge kaum noch etwas.

    Eindrucksvoll finde ich aber, wie gerade das Handwerk sich voll in den Fuss schießt. Z.B. Tischler, Heizungsbauer, Klimatechniker haben hier in der Region fast alle keine Nachfolger und werden die nächsten Jahre reihenweise verschwinden. Aber Ausländer einzustellen, auszubilden, dass kam und kommt nicht in Frage. Hätten die Betriebe 2015 sich aktiv um Geflüchtete bemüht und sich die Besten geschnappt, diese integriert und ausgebildet, wären jetzt die ersten jungen Meister und Betriebsnachfolger am Start.

    • Daniel M. sagt:

      Du schreibst schlichtweg Unsinn!

      • Lubob sagt:

        Ach ja? Komisch, ich habe meine Informationen aus erster Hand: Nämlich aus eigenen Projekten, von Bauunternehmen und von den Geschäftsführern und Mitarbeitern von Handwerksbetrieben.

      • Browgas sagt:

        Und das kannst du auch belegen?
        Fakt ist: unser Staat und dessen Funktionalität wird durch Zuwanderung getragen, nicht weil deutsche genug Vögel und den Personalmangel selber lösen und das vor allen im Osten der Handwerker ehr die AFD wählt ist auch kein Geheimnis, da kenne ich selber leider genug. Und nun kommst du:

        • fremdschäm sagt:

          „unser Staat und dessen Funktionalität wird durch Zuwanderung getragen“
          Brav auswendig gelernt, komm, noch zweimal vortragen.

        • Daniel M. sagt:

          Unser Staat wird ganz sicher nicht in seiner Funktionalität durch Zuwanderung getragen. Eher das Gegenteil ist der Fall.
          Gut, im Osten hat die Afd enormen Zulauf. Das ist sicher auch wirtschaftlicher Selbstmord.
          Aber….das hat auch Gründe, dass diese Partei gewählt wird. Man kann natürlich ganz fest die Augen verschließen und hoffen, dass alles schnell vorbei geht. Die extreme Gewalt durch Ausländer ist aber trotzdem Realität.

        • Greengas sagt:

          Du scheinst aber noch nicht integriert zu sein?

    • Ich71 sagt:

      Du scheinst noch keine Minute auf dem Bau erlebt zu haben. Gern darfst du bei Papenburg mal fragen, wieviel der damals eingestellten Auszubildenden heute noch da sind. Aus eigener Erfahren kann ich dir aber sagen, dass bei uns von 9 eingestellten „Fachkräften“ genau einer die Probezeit überstanden hat. Somit hast du uns eindrucksvoll bewiesen, dass du weit weg jeglicher Realität bist.

    • Zappelphillip sagt:

      @lubob .. glaubst du diesen Unsinn eigentlich selber .. oder wolltest du heute am Aschermittwoch nochmal so richtig einen raushauen ..

    • so schauts aus sagt:

      „Würden diese Zugezogenen über Nacht verschwinden, würde Halle schlicht zusammenbrechen. In der Pflege, in der Gastro, im Einzelhandel und anderen Bereichen ginge kaum noch etwas.“
      Es sollen ja auch nur die weg, die nichts taugen und nur kosten. Die hilfreichen bleiben natürlich. Wird in anderen Ländern erfolgreich so praktiziert, nur hierzulande glaubt man weiter an das Märchen von den 100% Fachkräften, die nichts anderes wollen als arbeiten.

    • Anna sagt:

      Zum ersten ,Die Zahl der Dönerläden dezimieren ( Geldwäsche ) Die Zahl der Barber Shops dezimieren (Geldwäsche ) und dann die kleinen Verkaufsläden auch zumachen .Diese alles verkaufenden Männer rausfiltern und in die Pflege und ins Handwerk schicken .Und Drogenhandel + Alkoholmissbrauch unterbinden

  6. Zappelphillip sagt:

    Dieser Staat hat jahrzehntelang nichts für die Förderung und Entlastung von Familien getan .. geschweige denn das Kinderkriegen gefördert .. und jetzt jammern das kein Nachwuchs da ist ..

  7. Freundlich aber wahr sagt:

    Problem ist, dass ein Teil der Ausländer erwartet, dass sich der größere Anteil der Gesellschaft an sie anpasst und denken, sie sind die Herrscher über der Stadt.

  8. : sagt:

    Bildungspolitik aus dem 18./19. Jahrhundert trifft auf die Realität.

  9. Emmi sagt:

    Klar, dass die Stadt altert. Nach der Wende ist die Jugend zur Ausbildung und zum Arbeiten in den Westen abgewandert, oder ins Ausland. Hier wurden ja Betriebe aus Konkurrenzgründen platt gemacht.

  10. Nuja sagt:

    Ja, so ist es gewollt oder zumindest gebilligt und da die Germanen keine Kinder mehr bekommen und sie sich nicht wehren – gehen sie unter. War immer so, wird immer so sein. Am Ende setzt sich Masse durch. Wenn man sich die Heimatländer der Völkerwandernden und die Bildungsaffinität der meisten ansieht ahnt man, dass es im D vielleicht doch nicht so golden wird, spätestens wenn das Geld alle ist und die Produktivität sinkt wird’s kälter. Aber geliefert, wie von der Mehrheit gewünscht oder zumindest toleriert.
    Manche Länder haben das ja verstanden – aber die stehen auch im PISA Test besser da. Bestimmt Zufall oder Fake.

    Lg aus Bergen

  11. Yvonne Rollert sagt:

    Vergessen wie toll die internationale Abzocke der einheimischen Grundschüler war? Wurden von 3 Jahre älteren Schülern bedroht.
    Eltern wurden gebeten ihre Kinder von der Schule abzuholen und in Gruppen nach Hause zugehen. Überfälle auf Clubgänger, Fotografierte Persos… Stadtrat konnte das 2023 nicht mehr als Einzelfälle abtun.

    Jugendkriminalität in Halle. Schlagzeile mz 2023 —– Jugendkriminalität in Halle — 518 Straftaten in acht Monaten: Haseloff beruft Krisengipfel in Halle ein —- Das sind auch Zahlen, die ungeschönten.
    Und was ist so schrecklich als Rentner Rente zu erhalten und das Leben zu genießen, die meisten erhalten nur 48% für jahrzehntelange Arbeit. Die Schulbildung geht ja den Bach runter, PISA.
    Natürlich gibt es viele neue Geschäfte, auch sehr populäre wie Nagelstudios, Barbiere und Döner. Ober die 1€ Läden, ist alles wichtig. Schade nur, wenn die obere Leipziger Straße vom Bahnhof Richtung Markt im Sommer von Auslagen oder Kram gepflastert ist. Kein schönes Stadtbild.
    Zum Glück gibt auch Gemüseläden und Restaurants.

    Bin gespannt ob das veröffentlich wird.

    • Danke sagt:

      Ausgedachte Geschichten sind immer am spannendsten.

      • Realität sagt:

        Falsch, vieles davon lässt sich tatsächlich belegen. Nennt sich dann Realität.

        • Frager sagt:

          Vieles davon ist aber nicht die Ursache von Einwanderung. Die meisten Geschäfte haben geschlossen, weil entweder die Konzerne den Hals nicht voll genug bekommen haben, oder es sich einfach nicht mehr lohnt für die Inhaber. Wären die Leute alle lieber in Geschäfte als zu Amazon gerannt, wäre das wohl nicht passiert. Es liegt nicht an den paar Ausländern die hier Geschäfte eröffnet haben. Es liegt an den Leuten die nicht mehr einkaufen gehen. Und nein, sie können es sich noch leisten. Sie sind einfach zu geizig und zu faul dazu.

  12. Ernst Jünger sagt:

    Euphemistisch verfasst. Muss man auch können.

  13. Dauercamper sagt:

    Ich empfehle aus Halle zu verschwinden, zumindest sich einen 2. Wohnsitz( Wohnwagen) in einer ruhigen Ecke im Wald und am See zu besorgen. Ich meine vor allem die Rentner. Im Winter hält man das hier noch aus. Ansonsten ist es zu kriminell in der ganzen Stadt.

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