Halle will Ticket-Preiserhöhung nicht ausschließen

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10 Antworten

  1. HAVAG Freund sagt:

    Mit solchen Schnapsideen wie dem „kostenlosen“ – also steuerfinanziertem – Schülerticket, will die Verwaltung und die HAVAG doch nur noch mehr Geld in die aufgeblähte, schlecht geführte und ineffiziente HAVAG pumpen.
    23 Mio pro Jahr aus dem Steueraufkommen dieser eh schon ärmlichen Metropole reichen anscheinend nicht mehr.
    Aber es mußte ja größenwahnsinnig und betriebswirtschaftlich unsinnig investiert werden „weil es Fördermittel gab“.
    Amateure und Steuerverschwender.

    • Viele der Schüler bekommen jetzt schon den Preis erstattet, mit erheblicher Bürokratie auf beiden Seiten. Gebt den Kids den Fahrschein, das spart Anstehen bei der HAVAG und setzt Verwalter für sinnvolle Aufgaben frei.

      • HAVAG Freund sagt:

        Es ist aber sinnvoll, nur denen ein Ticket zu erstatten, die es auch brauchen.
        Wenn es „kostenlos“ ist, wollen es alle.
        So oder so – es wird teuer für den halleschen Steuerzahler.
        Außerdem ist es gut, wenn dicke Kinder mal 1000m bis zur Schule laufen.
        Wer über 3000m Schulweg hat, bekommt es auch heute schon gratis.
        Das Ganze ist nur eine zusätzliche HAVAG Subvention durch die Hintertür, die niemandem nützt.
        Die sollen effizienter wirtschaften oder die Ticketpreise hochsetzen und nicht immer nach Subventionen schreien.

        • Es ist ein total nerviges Bürokratiemonster. Ab 19:00 Uhr und am Wochenende gilt das Ticket nicht, wenn du 2999m weg wohnst auch nicht, viele Autofahrten werden verursacht, 5.- Klässler werden wie schwerverbrecher behandelt, wenn sie das Ticket nicht dabei haben (und wer in der 5. nie was vergessen hat, der ist eh suspekt).

          Wenn man ordentliches Radverkehrsnetz hinsetzt, fährt eh ein Drittel von denen Fahrrad, egal ob mit oder ohne freies Ticket, und die Stoßzeiten sind entlastet. Da sehr viele Schulen tief im Süden sitzen, ist nachmittags zu bestimmten Zeiten die Hölle los in der Bahn.

      • ÖPNV sagt:

        Welcher Mehraufwand für die Havag? Das du deine Agenda blind weiter verfolgst ist natürlich klar. Kontrollieren muss die HAVAG auch, das Ticket kommt m.W. aus einem anderen Topf und hilft, dass der ÖPNV nicht ganz so viel Schulden generiert.

  2. farbspektrum sagt:

    Von mir aus. Man sollte aber bedenken, dass manche Kids zwei Sitze brauchen, Den zweiten für die Füße.

  3. mirror sagt:

    Solange die Preise für den ÖPNV doppelt so schnell steigen verglichen mit dem Auto, wird die Motivation zum Umstieg auf ÖPNV weiterhin bescheiden ausfalllen.

  4. Schaffner sagt:

    Zunächst glaube ich nicht, dass die HAVAG besonders ineffizient arbeitet. Ich glaube vielmehr, dass Einige hier persönliche Vorbehalte gegen den ÖPNV in Halle haben. Aber wer sich die Stadtstruktur mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern einmal anschaut, dem muss klar sein, dass wir ohne eine starken schienengebundenen Nahverkehr täglich stillstehen würden. Und zwar komplett.

    Ich frage mich jedoch, wie wir bei der derzeitigen Spardebatte (200 Mio € Kassenkredite über Limit) weiter über (teilweisen) kostenlosen Nahverkehr nachdenken können.
    Die Erfahrungen zeigen auch, dass nicht der Umstand „kostenlos“ die Nutzerzahlen sinnvoll steigert, sondern ein brauchbaren Angebot. Wie bereits von anderen geschrieben, fährt die HAVAG schon heute im Schülerverkehr auf einigen Linien am Limit. Ein kostenloser Schülernahverkehr ist hier sicher kontraproduktiv.

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