Hallenser sind vorsichtig: kaum Glätteunfälle in den Notaufnahmen der halleschen Krankenhäuser zu behandeln
Das Sturmtief „Elli“ hat in der Nacht zum Freitag kräftige Schneefälle und winterliche Straßenverhältnisse nach Halle (Saale) gebracht. Dennoch blieb der befürchtete Ansturm von Verletzten in den Notaufnahmen der halleschen Krankenhäuser aus. Offenbar haben sich viele Hallenserinnen und Hallenser auf die Wetterlage eingestellt und besondere Vorsicht walten lassen.
„Die Menschen scheinen vorsichtig zu sein, wir haben nur vereinzelt Glätteunfälle im Notfallzentrum“, erklärt Anne-Katrin Hartinger vom BG Klinikum Bergmannstrost. Erhöhte Patientenzahlen infolge der Witterung habe es dort nicht gegeben.
Auch aus dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara kommt eine ähnliche Einschätzung. „Die Zentrale Notaufnahme hat eine konstant hohe Auslastung – jedoch nicht mit traumatologischen Fällen im Zusammenhang mit der aktuellen Wetterlage“, betont Sprecher Jan-Stephan Schweda. Lediglich ein Patient mit einer leichten, witterungsbedingten Sturzverletzung sei behandelt worden.
Im Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau zeigte sich ein vergleichbares Bild. Dort musste zwar ein Patient nach einem Sturz mit einem Schädel-Hirn-Trauma versorgt werden, von einer Häufung winterbedingter Unfälle könne jedoch keine Rede sein.
Auch das Universitätsklinikum Halle (Saale) meldet Entwarnung: „Trotz der aktuellen Wetterlage hat die Zentrale Notaufnahme heute kein außergewöhnlich hohes Patient:innenaufkommen zu verzeichnen“, heißt es aus der Uniklinik.
Nicht nur die Krankenhäuser, sondern auch Feuerwehr und Rettungsdienste verzeichneten eine ruhige Nacht. „Es ist insgesamt ruhig geblieben“, bestätigt Stadtsprecher Drago Bock.








liegt am guten Winterdienst der Hastra ‚daumen hoch‘
Solange man nicht über den Marktplatz mit seinen spiegelklatten Bodenplatten muss!!!