Hauptsache Halle fordert Lösungen gegen drohenden Leerstand in der Galeria Kaufhof-Filiale

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48 Antworten

    • Hallenser sagt:

      Autos gehen nur ganz selten in einem Kaufhaus einkaufen.

    • Bernd sagt:

      Nachdem in den Innenstädten dann gänzlich Leerstand vorherrscht, folgt Schritt zwei:

      https://www.ibusiness.de/aktuell/db/398346frs.html

      „Mit einem Positionspapier zur Zukunft der Innenstädte melden sich jetzt die Grünen zu Wort. Sie wollen den Onlinehandel regulieren, um einer Verödung von Innenstädten entgegenzuwirken. Nach einer zweitägigen Klausur der Grünen-Bundestagsabgeordneten in Berlin sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt im Abschlusstatement, die Marktmacht des Onlinehandels gegenüber dem stationären Handel sei so ungleich verteilt, „dass wir finden, hier muss Regulierung hergestellt werden“. Zur Begrenzung dieser Marktmacht könne das Bundeskartellamt beitragen, aber auch eine Digitalsteuer.“

      Problem gelöst!

  1. Irre sagt:

    Ein Witz.
    Erst treiben Stadtrat und Verwaltung mit einem obskurem Verkehrs- und Parkraumbewirtschaftungskonzept die kaufenden Menschen aus der Innenstadt und nun wundern die sich über Geschäftsaufgaben.
    Arme Irre.

    • 10010110 sagt:

      Das obskure Verkehrs- und Parkraumbewirtschaftungskonzept ist noch gar nicht im Betrieb, daran kann es also nicht liegen. Aber vielleicht kann man ja aus einem der beiden Kaufhof-Häuser ein Parkhaus machen, das belebt die Altstadt ungemein. ?‍♀️ Zum Parken kommt man schließlich in die Stadt.

      • Nobody sagt:

        „Aber vielleicht kann man ja aus einem der beiden Kaufhof-Häuser ein Parkhaus machen, das belebt die Altstadt ungemein.“
        Kaufhof wollte schon damals beim Bau ein Parkhaus mit errichten, durfte das aber ideologiegetrieben nicht. Die halbfertige Investruine sieht man heute noch auf der Rückseite.
        Ob das Parkhaus den entscheidenden Unterschied gemacht hätte, sei mal dahin gestellt. Es wäre aber in der aktuellen Diskussion *mit Sicherheit* ein Bonusfaktor PRO Halle gewesen.

        • 10010110 sagt:

          Erstens sollte da nie ein Parkhaus gebaut werden und zweitens hat der Bauherr Frankonia seine Verträge nicht erfüllt, deshalb gab es die Investruine – die inzwischen übrigens mit Wohnraum überbaut wird. Da war nix mit Ideologie.

          • Nobody sagt:

            Die ersten Plätze von Kaufhof sahen ein Parkhaus zwingend vor, das damals aus ideologischen Gründen verwehrt wurde. Der heutige Zustand würde dann hingemauschelt, weil man immer noch hoffte, der Wind würde sich drehen.
            Kaufhof hat damals argumentiert, ein Kaufhaus Neubau ohne angeschlossenes Parkhaus hat keine Zukunft. Lustig, wie die Realität irgendwann jeden einholt.

          • eseppelt sagt:

            Lustig, Kaufhof war gar nicht der Bauherr. Erzähle ruhig weiter deine Märchen

      • Karl Eduard sagt:

        Ein Parkhaus in einer autofreien Innenstadt. Der Brüller!

    • GenausoSo sagt:

      Dass Korrelation nicht gleich Kausalität ist, versteht nicht jeder.
      Das ist nicht schlimm.
      Die Gründe für den Niedergang des angesprochene Konzerns könnte vielleicht außerhalb Halles liegen. Ich bin mir da aber nicht sicher. Vielleicht kannst du mir das erklären.

      Es werden sich mit Sicherheit genug Leute finden, die sich über ungefährliche Straßenkreuzungen und wenig Lärm in der Innenstadt freuen.

    • JM sagt:

      Ich möchte mal wissen, ob das wirklich ein Grund sein kann. Die Menschen gehen nicht wegen der nicht vorhandenen Parkplätze nicht in die Stadt, sondern weil es kaum Geschäfte gibt, für die es sich lohnt hinzufahren.

  2. Fritz sagt:

    Warum nicht weiterer Leerstand? In den anderen Berichten hier bei „dubisthalle“ wo es um die Innenstadt, deren Attrakivität und abwechslungsreiche Angebote ( verschiedenster Läden) geht, wollen die meisten doch eh nicht mehr in Halle einkaufen gehen. Und da hat die Stadt es schon seit Jahren verpennt mit den verschiedenen Mieteigentümer*innen eben genau diese Diversität an Läden in Halle zu schaffen. Klar sollte man sich nicht gerade mit Leipzig vergleichen aber dort entstehen ( und gehen natürlich auch) ständig neue verschiedene Läden welche es eben doch interessanter macht dorthin zum shoppen zu fahren. Dass jetzt ´Hauptsache Halle´ Lösungen gegen den drohenden Leerstand fordert um eine weitere Abwärtsspirale zu verhindern hätte schon vor Jahren kommen müssen.

  3. mirror sagt:

    Was soll Stadtrat oder Verwaltung tun? – den Konzern Stadt um eine strategische Einheit Einzelhandel erweitern? – Bundesleistungszentrum für Treppenlauf?

  4. JM sagt:

    Fordern fordern….und selber Ideen einbringen? Ein moderneres Restaurant zum Beispiel oder ein ordentliche Schuhladen. Modernere Kleidung auch für jüngeres Publikum etc

  5. MS sagt:

    Was genau soll man denn einem privaten Betreiber vorschreiben, wie er seine Immobilien nutzen muss?

  6. So machen wirs sagt:

    Na DER Stadtrat hat doch bestimmt Ideen für die Nachnutzung des Kaufhauses.
    Die Stadt könnte es für 10 Mio erwerben und dann für 150 Euro monatlich an „linke Projekte“ verpachten.

  7. Fritz sagt:

    @MS… vorschreiben natürlich nix. Aber über die City Gemeinschaft mit demjenigen reden was er für einen Mieter reinholt und auch eventuell gucken dass die Miete angepasst ist. Ich kann mich noch erinnern dass der Juwelier Kolb aus dem Ritterhaus raus ist weil er für den Laden damals einfach zu viel Miete zahlen sollte und er dies einfach nicht mitgemacht hat. Ich glaube es sollten über fünftausend ( wenn nicht deutlich mehr) gewesen sein.

  8. #Warenhausforfuture sagt:

    Oh, das hört sich echt nicht gut an. ? Sehr gemein von GKK. Erst in den Medien verbreiten, dass Halle als Standort erhalten bleibt und jetzt der große, erfolgreiche Neustart kommt und aber leider vergessen, zu erwähnen, dass der Standort Halle mal eben um die Hälfte eingedampft wird. Karstadt Dessau verschwindet ganz und Halle schrumpft mit einer Viertelmillion Einwohner auf Dessauer Niveau….
    Verdammt nochmal, wir wollen, dass in 10 Jahren noch was von dem letzten Warenhaus Deutschlands übrig ist!!!
    Die Kunden können höchstens nochmal durch Einkaufen ihre Solidarität und Treue beweisen und man könnte eine Aktion wie in Chemnitz und Dessau starten, Unterschriften sammeln, Kaufhaus umarmen, „Halle gibt sein ❤️ nicht her.“ Wenn zusätzlich zum oberen Boulevard jetzt auch noch Leipziger Straße, Große Ulrichstraße und sogar der Marktplatz veröden und an Attraktivität verlieren, kann man nur schwarz sehen. Halle muss auch für Touristen attraktiv sein und Käufer aus dem Umland.

    • Cynthia sagt:

      Träum weiter… Das Umland ist jetzt schon attraktiver! Zu großen Kaufhäusern gehören Parkplätze, damit man die reichlich gekauften Waren auch abtransportieren kann. Für ein paar Socken muss man nicht in die Innenstadt, die kriege ich in jedem Supermarkt. Das Sortiment von Kaufhof ist nun nicht so außergewöhnlich. Nichts, was ich nicht auf kürzerem Wege kriege.

    • Beobachter sagt:

      Der untere Boulevard leidet schon alleine durch die agressiven Bettel- und Drückerkolonnen an der Ulrichskirche…

  9. Halle ist ideologiegetrieben tot sagt:

    Wenn ich dort nicht parken kann, sollen die sich ihre „Spezialitätengeschäfte“ sonstwohin stecken. Punkt.
    Auch wenn unsere verstrahlte Verwaltung denkt, die Kunden kommen scharenweise mit Lastenrädern in die Innenstadt, um dort einzukaufen….nö….wird nicht passieren.
    Diese Innenstadt ist tot. Ideologiegetrieben getötet. Kaufhof wurde es nicht mal erlaubt, das Parkhaus fertig zu stellen.

  10. Smetana sagt:

    Das Lustige ist, dass sich unsere Stadträte für die besseren Unternehmer halten und vorschreiben wollen, was zu funktionieren hat.
    Unvergessen, als die im Hermes Gelände festgelegt haben, wer wieviel Fläche zu belegen hat.
    Aldi wollte gern mehr – verboten.
    Dafür wurde festgelegt, dass ein Markt für Haustierbedarf 1200 qm groß sein sollte. Wahrscheinlich haben die Stadträte alle Katzen und fanden die Idee grandios.
    Ergebnis: 4 Jahre Leerstand der Fläche, da sich kein Betreiber fand, der dies wirtschaftlich abbilden konnte.
    Soviel zu den grandiosen Ideen des Stadtrates.
    Zu besichtigen auch an der toten Innenstadt in Halle, wo seit Jahren versucht wird, die kaufkräftigen Autofahrer durch künstliche Schikane zu verdrängen.
    Mit „Erfolg“.
    Ich habe noch keine Stadt gesehen, die so tot und verlottert ist wie Halle.
    Und ich sehe viele Städte. Bin ja kein Radfahrer mit dem Aktionsradius eines Bierdeckels. 🙂

  11. Peter sagt:

    In Deutschland sind Nicht-Autobesitzer lediglich in der Einkommensgruppe bis 1300€ in der Mehrheit. Wenn dies die gewünschten Konsumenten in der Innenstadt sind, dann darf man sich nicht wundern, das die notwendige Kaufkraft zum Erhalt der Läden fehlt.

    Wenn ich zwischen Halle und Leipzig wohnen und mir die Stadt Halle kommuniziert, dass Sie mich als Autofahrer nicht haben möchte, dann fahre ich halt nach Leipzig oder Günthersdorf.

    Quelle: Tabelle 8 https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Campus/Datenreport/Downloads/datenreport-2018-kap-6.pdf?__blob=publicationFile

    • Horch und Guck sagt:

      Hübsch rausgesucht, aber die falschen Schlüsse gezogen. Auch als Autobesitzer kann man sich aus guten Gründen entscheiden, für den Einkauf in der Altstadt nicht das Auto zu benutzen.

  12. Amateure im Stadtrat sagt:

    Aha, nun braucht Halle also „Spezialitätengeschäfte“.
    Beschlossen vom SED „Rat der Stadt“….äh…jetzt Stadtrat…
    Die wissen schließlich am Besten, was der Bürger haben möchte und befielt das dann den Unternehmen.
    Hat schon in der DDR super funktioniert, wo auch die Parteifunktionäre alles besser wussten. Versorgungsmängel gab es damals ja bekanntlich keine.
    Flankiert wird das Ganze noch von wirren „autoarmen Konzepten“, die an der Lebenswirklichkeit dieser Stadt meilenweit vorbei gehen.
    Einfach mal die Kredite dieser Stadt fällig stellen, dann wird sichtbar wohin diese Katastrophenpolitik und -Verwaltung in den letzten Jahren geführt hat.
    In den Bankrott.
    Kaufende Kunden? Zufriedene Kunden? Leicht erreichbare Innenstadt?
    Gewerbesteuereinnahmen?
    Pahhh. Brauchen wir nicht! Wir sind schließlich Ideologen!
    Zur Not erhöhen wir eben die Wasserpreise. Oder die kommunalen Steuern. Oder nehmen noch mehr Kredite auf…
    Was für Amateure!

  13. Sachverstand sagt:

    „…, wie etwa die Unterversorgung mit Lebensmitteln im Stadtzentrum“. Sieht in der Praxis dann so aus: 2 x Edeka, 2 x REWE, ? x Backwaren, Mo-Sa Wochenmarkt im wahrsten Wortsinn. Das sind wahrhaft dramatische Engpässe. Gut, großer „Feinkost/Delikat“ fehlt.

    • eseppelt sagt:

      2x Konsum, bald noch ein Rewe… dazu diverse kleinere inhabergeführte Läden, zum Beispiel Schmeerstraße, Große Ulrichstraße, Hallmarkt…

    • Brot und Bier fürs Volk sagt:

      Wenn Lebensmittelgeschäfte für Euch das Einzige sind, was eine Innenstadt attraktiv macht, dann gute Nacht. Zumal sich deren Sortiment gleicht.
      Man merkt, dass ihr nicht viel rauskommt aus Halle.
      Wer soll denn bitteschön Halles Innenstadt besuchen, um dort Brötchen, Milch und Bier im REWE oder Edeka zu kaufen???
      Das macht doch die Innenstadt gleich superattraktiv und einen Einkaufsbummel zum Erlebnis!!!???

      • rot-grüne Gentrifizierung sagt:

        Konsequenterweise sollte man den Lieferverkehr für diese Läden dann auch unterbinden.
        Es ist nicht notwendig, dass die Innenstadtbewohner sich ihre Bio Katzenstreu bis vor den Arsch in den Innenstadtring fahren lassen.
        Nein, die sind sehr gern bereit, die mit Lastenfahrrädern ausserhalb der Stadt abzuholen…
        Wer rot-grün wählt sollte sich hinterher nicht beklagen, wenn er aus ideologischen Gründen aus seinem Viertel geekelt wird.

        • Achso sagt:

          Das ist eine ziemlich dumme Argumentation. Der Lieferverkehr zur Nahversorgung soll ja gerade den privaten Autoverkehr entbehrlich machen.

          • bigottes Volk sagt:

            Klaaar Lieferverkehr und Amazon Boten lassen wir natürlich weiter in die Innenstadt, damit die Studenten und Beamten, die als Einzige dort noch wohnen können, weil sie für ihren Job kein Auto brauchen, weiter behaupten können: iiich mache alles mit dem Lastenrad.
            Nix Lastenrad, die sitzen zu Hause und lassen sich beliefern.
            Bigott.

          • Beobachter sagt:

            Ich bin Angestellter eines Weltkonzerns und kenne viele Angestellte von wachsenden Unternehmen in Bruckdorf, die alle kein Auto haben und jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit fahren…
            Da muss man sich halt ein wenig organisieren und seinen Grips anstrengen…

      • Sachverstand sagt:

        Bitte einfach das von mir in “ “ gesetzte Zitat aus dem Artikel nochmals verstehend lesen. Vielleicht klingelt es dann.

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