Hochschulaktionstag und Warnstreik an der Uni Halle am nächsten Mittwoch

Am nächsten Mittwoch, dem 28. Januar 2026, ruft ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Studierendenvertretungen und Initiativen, zum Hochschulaktionstag 2026 in Halle auf. Der Aktionstag beginnt um 9 Uhr in der Volksbühne Kaulenberg, gefolgt von einer Demonstration vom Universitätsplatz zum Steintor. 

Aufruf zum Warnstreik am 28. Januar

Darüber hinaus ruft ver.di alle Beschäftigten der Martin-Luther-Universität Halle, der Hochschule Merseburg, der Hochschule Köthen, des Studierendenwerkes Halle, der Kunsthochschule Burg Halle und der KiTas der Franckeschen Stiftungen zum Streik im Rahmen der Tarifrunde der Länder zum Warnstreik auf. Die Beschäftigten streiken u.a. für sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro. Am 15. und 16. Januar 2026 fand die zweite Verhandlungsrunde statt, die allerdings ergebnislos blieb. Die Arbeitgeber haben bisher nicht ansatzweise ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet.

Einschränkungen im universitären Betrieb möglich

Der Unmut der Beschäftigten wächst deutlich. Es sind spürbare Einschränkungen und Veranstaltungsausfälle in den bestreikten Betrieben zu erwarten.

Treffpunkte für Demonstration und Veranstaltung am 28. Januar

Kundgebung mit Demonstration von 10:30 bis ca. 12:30 Uhr, Start: Universitätsplatz (Löwencampus)

Gewerkschaftliche Versammlung/ Streiklokal ab 9 Uhr in der Volksbühne Kaulenberg (Kaulenberg 1, 06108 Halle)

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22 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    „Der Unmut der Beschäftigten wächst deutlich.“

    Dann sollen sie sich halt bezahlte Arbeit in der Wirtschaft suchen. Aber Vorsicht, dort muss man richtig arbeiten.

    „Einschränkungen im universitären Betrieb möglich“

    Das öffentliche Leben wird in Halle trotzdem nicht zusammenbrechen.

    • Arbeiter sagt:

      Du weißt doch gar nicht was richtige Arbeit ist!

    • Liberaler sagt:

      Dass Studiengänge wie Orientalistik, Ägyptologie oder Kunstgeschichte vom Steuerzahlers finanziert werden, ist ohnehin ein Unding.

      Diese Studiengänge können gerne bis zum jüngsten Tag bestreikt und dann abgeschafft, die Räumlichkeiten an Gewerbetreibende vermietet werden.

      • hmm sagt:

        Aber was hättest DU dann davon? Du wirst doch auch vom Steuerzahler finanziert. Mehr Geld bekommst du dadurch dann nämlich nicht.

      • Frage sagt:

        Dann gehen halt Wissen und Kompetenzen flöten. Ein Freund von mir hat vor vielen Jahren Sinologie studiert und recht schnell einen schönen Job in der Wirtschaft gefunden, weil die Leute suchten, die sie bei ihren Chinagsschäften beraten. Da waren nicht nur Sprach-, sondern auch Kulturkenntnisse gefragt. Ähnliches gilt für den Nahen Osten. Wir sollten – ganz im Gegenteil – in einer immer enger vernetzten Welt diese Fächer fördern.
        Aber vielleicht sind unsere Liberalen Freunde deshalb so freudig dabei, den Ast absägen, auf dem sie sitzen, weil sie die Bildung verachten, die ihnen fehlt.

        • PaulusHallenser sagt:

          „in Freund von mir hat vor vielen Jahren Sinologie studiert und recht schnell einen schönen Job in der Wirtschaft gefunden, weil die Leute suchten, die sie bei ihren Chinagsschäften beraten.“

          Frage,

          da haben Sie sich aber ganz schön von Ihrem Freund verschaukeln lassen. Es braucht kein 10 semestriges Sinologiestudium, um erfolgreich in Sachen Chinageschäft zu sein. Solide Mandarin- und Englischkenntnisse reichen da völlig aus, denn die Globalisierung ist mittlerweile auch in China angekommen. Außerdem: Wer an der MLU studiert, kommt automatisch mit chinesischen Kommilitonen und deren Lebensweise in Kontakt. Ein Sinologiestudium braucht es dafür nicht.

          • 10010110 sagt:

            Was ist nochmal deine Qualifikation, um dir darüber ein Urteil bilden zu können?

          • Ach Pauli.... sagt:

            Woher willst du das denn wissen? Hat dir das einer deiner Parteikollegen erzählt? Hast du solide Kenntnisse? Also nicht nur sprachlich.

          • Frage sagt:

            PaulusHallenser,

            Sie sind der Beste. Danke, dass Sie mir die Augen öffnen! Da kennen Sie meinen Freund doch glatt besser als ich. Ich werde ihm sofort sagen, er solle doch aufhören mich zu verschaukeln. Wirklich beeindruckend, Ihr treffsicheres Urteil. Zum Glück kann man sich auf Ihren Rat verlassen.

            Beste Grüße

      • Rentner sagt:

        Auch POLONISTIK?

    • Ach Pauli... sagt:

      Ach wo. Ich glaube, in der freien Wirtschaft gibt es auch Beschäftigungen, die reine Anlerntätigkeiten sind, von jedem ausgeführt werden können und der Chef mit einem persönlich den Lohn aushandelt. Guck dich doch an, bist das beste Beispiel. Komm jetzt bitte nicht mit den zwei Abschlüssen, die dir nicht mal eine Fahrkarte nach Magdeburg vom Chef einbringen.
      Und wieder diese Unterstellungen von dir. Ist das tatsächlich deine Meinung oder nur das Ergebnis deines Neides?

    • Ach sagt:

      Paulus Hallenser trägt seine eigene Unzufriedenheit, seinen Neid, seine Unkenntnis, sein enges Weltbild und seine Menschenverachtung immer wieder schön zur Schau.

  2. Liberaler sagt:

    Auf Warnstreiks sollten die Arbeitgeber mit Warnaussperrungen reagieren.

    • Frage sagt:

      Was halten Sie von der Kavallerie, wie weiland im 19. Jahrhundert? Mit gezücktem Säbel und so? Es dem Pack mal so richtig zeigen, dass es spurt. Echt liberal halt!

    • Lieber Aal sagt:

      Man soll also die Leute bestrafen bzw maßregeln, die ihre Rechte nutzen? Was für eine verquere Ansicht.

      • ! sagt:

        Nein, es geht nicht um das Streiktecht, es geht um die Verantwortung, es jetzt auszuüben. Keiner von Steikenden kann sagen, wie die weitere Staatsverschuldung abwendet werden soll, wenn immer höhere Ausgaben entstehen, das Steueraufkommen aber zugleich sinkt und dazu – aus demokgraphschen Gründen. noch mehr Aufgaben bezuschusst werde müssen (Rente, Krankenversicherung und Pflege).

        Wer hier streikt, setzt sich auch für den Kollaps des Staates ein.

    • PaulusHallenser sagt:

      Liberaler,

      das sehe ich auch so.

  3. Sauer sagt:

    Was ist falsch daran für mehr Geld auf die Straße zu gehen und zu streiken. Egal ob öffentliche Dienst oder andere Berufe, viel Leute müssen jeden Cent umdrehen. Es ist alles teuer , dank der Regierung. Wenn ihr hier schon die Leute verletzt, denkt erst einmal nach. In der Wirtschaft gibt’s Leute die auch besser verdienen als im öffentlichen Dienst. Daher erst denken dann reden. Es ist nun einmal so, dass alles zu viel kostet aber die Gehälter bleiben gleich. Viele gehen nur noch arbeiten um Miete zu zahlen und um die Runden zu kommen. Keine Freizeit mehr oder in den Urlaub zu fahren. Also noch einmal erst denken und dann urteilen.

    • ammendorfer sagt:

      upps Satz verlorengegangen :
      — Wie oft hat VER.DI Amazon oder Zalando in Erfurtz bestreiken lassen? noch dazu im Wheinachtsgeschäft?—-
      Ja und nu?- wird dort dichtgemacht und alle 2500 ……………

  4. ammendorfer sagt:

    Falsch ist daran nichts, denn es ist verfassungsmäßig garantiertes Recht. Die Konsequenzen sollten aber auch bedacht werden.
    Es wird immer vergessen das Kapital ein „flüchtiges Reh“ ist (vom Kalle aus Trier)
    Ja und nu?- wird dort dichtgemacht und alle 2500 stehen auf der Straße- mit nullkommanüscht, nitschewo, nada, never ever.
    Kann mir durchaus vorstellen das die Lieferungen demnächst aus Polen kommen.

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