Immer mehr Wildschweine in Halle werden erlegt: Zahlen haben sich innerhalb von 5 Jahren mehr als verdoppelt

Über die Peißnitz, durch den Stadtpark, durch Kleingartenanlagen in Bruckdorf und sogar durch Halle-Neustadt streifen immer mehr Wildschweine. Und das macht sich auch in den Abschusszahlen bemerkbar.

Während die Zahlen beim Rotwild relativ konstant sind, pro Jagdjahr sind es um die 290 Rehe und Hirsche, ist bei Wildschweinen eine Verdopplung zu verzeichnen. Waren es im Jagdjahr 2018/19 noch 161 Wildschweine, so sind es im Jagdjahr 2023/24 schon 395 gewesen.Ein Jagdjahr geht vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres, weicht also vom Kalenderjahr ab.

Für Tobias Teschner, Leiter des Fachbereichs Sicherheit, gibt es dafür zwei Gründe. Zum einen führe die Erlegungsprämie zu einem Anstieg, sagte er im Umweltausschuss. Doch auch der Bestand an Wildschweinen sei angewachsen. “Das Bemühen der Jäger, den Bestand zu reduzieren, ist da.”

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Keine Antworten

  1. Schotterpiste sagt:

    Ich hab mal gehört das die Jäger die Munition selber zahlen müssen. Ob es stimmt weiß ich nicht. Würde aber den Anstieg erklären. In Amerika und Kanada werde große Fallen aufgestellt, da passen viele von den wilden Säuen rein. Werden dann nacheinander abgeknallt da drin oder abtransportiert.

    https://www.youtube.com/watch?v=ivQP9LWHvqI

  2. Zahlen sagt:

    Die Zahlen der abgeschossenen Tiere sagen gar nichts über den tatsächlichen Wildbestand aus, wenn es eine Abschussprämie für die Jäger gibt.

    • bin_gespannt sagt:

      Die Abschussprämie wird ja auch zuerst festgelegt und dann wird der Bestand ermittelt. 🙂 🙂

      Oder doch andersrum?

      Erst überlegen, dann schreiben!

  3. Robert sagt:

    Ohne die Wildschweine jagen zu können ,hätte der Adel Langeweile und müsste hungern.
    Das arbeitende Volk muss sich mit den EU Säuen begnügen.