Instandsetzung der Fontäne auf der Ziegelwiese aufwändiger als geplant – Becken soll zum Laternenfest gefüllt werden, Inbetriebnahme zum Fontänefest

Sanierung der Ziegelwiesen-Fontäne: Stadt plant Inbetriebnahme bis zum Fontänefest Mitte September / Teich soll bis zum Laternenfest wieder befüllt sein

Die Instandsetzung des maroden Rohrsystems der Fontäne auf der Ziegelwiese ist aufwändiger als geplant, informiert die Stadtverwaltung. Ursprünglich hatte die Stadt Halle (Saale) vorgesehen, die schadhaften Rohleitungen der Fontäne-Anlage aus dem Jahr 1968 ohne einen Ausbau vollständig mittels Rohr-in-Rohr-Verfahren zu sanieren. Diese technisch bewährte Lösung bei Leitungssanierung im Bestand minimiert den Eingriff in die Umgebung.

Während der Arbeiten hat sich jedoch gezeigt, dass eine teilweise Freilegung der Rohre zwingend erforderlich ist. Daher wurde das Verfahren angepasst: Beschädigte Abschnitte werden nun ausgebaut und durch nichtrostende Stahlrohre ersetzt. Allerdings führt diese Umstellung zu Verzögerungen im Bauablauf, da sie zusätzliche technische Abstimmungen und Prüfungen notwendig macht.

Nach heutigen Stand geht die Stadtverwaltung davon aus, dass die Baumaßnahmen innerhalb des Fontäne-Wasserbeckens sowie das Befüllen des Teichs bis zum Laternenfest am letzten Augustwochenende abgeschlossen sind. Die Fontäne selbst wird – wie in den vergangenen Laternenfest-Jahren auch – dann aber noch nicht arbeiten. Ziel der Stadt ist es, die mit 80 Metern dritthöchste Fontäne in Europa bis zum traditionellen Fest der Initiative „Freunde der Fontäne“ am 14. September in Betrieb zu nehmen zu können.

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12 Antworten

  1. Robert sagt:

    Diese Stadt ist so marode und altbacken! Nehmt euch mal ein Beispiel an Leipzig..

    • Felix sagt:

      Sauer, dass die Fontäne nicht sprudelt? Meine Güte, es ist völlig normal, dass eine Stadt immer mal wieder etwas repariert. In Leipzig ist das genauso

  2. Steuerzahler sagt:

    Jede Baumaßnahme in Halle ist immer irgendwie „komplizierter und aufwändiger als im voraus geplant“! Man sollte vielleicht die Planer austauschen, dann wäre manche Baustelle schneller fertig und preiswerter noch dazu. Wenn die Stadt Halle soviel Geld für die LIDL-Deutschlandtour auf den Tisch legen wird, wäre es doch irgendwie „schön“ gewesen, die dritthöchste Fontäne Europas mit im TV-Bild zu haben, wenn die Radfahrer da vorbei fahren – naja, aber auch das Stadtmarketing funktioniert anderorts besser als hier….

  3. Hallenser55 sagt:

    Typisch Halle ! Wieso ist die Reparatur nicht im März/April erfolgt ?
    Jetzt bei schönstem Sommerwetter bietet sich dieser erbärmliche Anblick.
    Ich laufe da jeden ! Freitag dran vorbei und was passiert dort ? Nichts !
    Macht den ausführenden Firmen mal Feuer unterm Arsch !

  4. Spaziergänger sagt:

    Wie jedes Jahr…es kommt aber auch immer aufwändiger als geplant…na sowas

  5. Schotterpiste sagt:

    30 Jahre nach der Wende ist es alles gefühlt schlimmer als davor. Fontäne im Eimer, Straßen wie in Kalkutta, aber immer neue Luftschlösser planen. Man sollte sich nicht nur damit schmücken, die drittgrößte Fontäne zu haben, sondern auch regelmäßig mal was dafür tun damit es so bleibt. Aber selbst für den Betrieb scheint es ja kaum noch zu reichen. Sieht man ja auch an den zahlreich still gelegten Brunnen der Stadt. Lebenswert sieht anders aus.

    • Felix sagt:

      Das kann ich so nicht stehen lassen. Vor der Wende sah Halle katastrophal aus. Versmogt und heruntergekommen, die ganze Altstadt war dem Verfall Preis gegeben worden. Dazu war die Saale in einem schlimmen Zustand. Nach der Wende hat sich Halle gemausert. Es ist deutlich besser als vor 35 Jahren

  6. Lächerlich sagt:

    Was für ein Armutszeugnis!

  7. Dieter "Lochfraß" Bürgi sagt:

    Anstatt da gründlich die gesamte Trasse aufzubrechen, die Rohre komplett zu erneuern und alles wieder schön zuzukleistern, wird hier mit Raketentechnologie in vergammelten Rohren vorgegangen und dann trotzdem zwischendurch aufgebrochen, erneuert, zugekleistert. Erkläre mir niemand, dass das günstiger und schneller sei. Die bauausführende Firma wird vor Lachen nicht in den Schlaf kommen!