Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft hat sich in Halle gegründet

Zur konstituierenden Beiratssitzung des 2023 gegründeten Kompetenzzentrums Wasserwirtschaft trafen sich am 23. Januar führende Akteurinnen und Akteure der Wasserwirtschaft, Forschung und Politik des Landes Sachsen-Anhalt am Technologiepark Weinberg Campus. Mit dabei war auch Sachsen-Anhalts Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt, Prof. Dr. Armin Willingmann. Er sagte: „Wasser wird in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels als Ressource noch kostbarer. Auch wenn die Trinkwasserversorgung im Land gesichert ist, müssen wir unser Wassermanagement und die Infrastrukturen an die erwartete Zunahme von Extremwetterereignissen wie ausgedehnte Hitze- und Dürreperioden, Starkregen und Hochwasser sowie ansteigende Wasserbedarfe der Industrie anpassen. Das neu gegründete Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft kann maßgeblich dazu beitragen, innovative Lösungen in diesem Bereich zu entwickeln. Ich freue mich, die Arbeit des Zentrums im neu gegründeten Beirat zu begleiten.“
Die Aufgabe von Wasserwirtschaft ist es, Wasser im Rahmen der staatlichen und kommunalen Daseinsvorsorge nachhaltig zu bewirtschaften. Ein komplexes Thema. Der Wasserbedarf der Industrie steigt. Extreme Wetterereignisse wie Starkniederschläge oder Trockenperioden erfordern ein völlig neues Regenwassermanagement. Hoher Medikamentenverbrauch durch die demografische Entwicklung, Spurenelemente und Rückstände aus Kosmetika, Reinigungs- und Lösungsmitteln, Dünger verlangen nach neuen Lösungen, die wirksam die Belastungen im Wasser mindern.
Hohe Anforderungen an die Wasserwirtschaft resultieren auch aus der Substanzwerterhaltung und Entwicklung der sehr umfangreichen wasserwirtschaftlichen Infrastruktur.
Um innovative Lösungen zu erforschen und zu entwickeln, gründeten die Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH (HWS), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, und die TGZ Halle GmbH 2023 das Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft. Der nun konstituierte Beirat des Kompetenzzentrums steht dem Team des KZWW beratend zur Seite und erfüllt zudem eine strategische Funktion. „Ich freue mich sehr über die Zusammensetzung des Beirats und bin mir sicher, dass wir gemeinsam zukunftsfähige Lösungen für die Infrastruktur Wasser finden werden. Denn eines ist sicher: Die steigenden Anforderungen an die Wasserwirtschaft können nicht mit singulären Ansätzen kompensiert werden, sondern hier brauchen wir einen vernetzten umweltökonomisch ausgewogenen Ansatz. Deshalb werden wir die ersten inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, wie die Erarbeitung eines Wasserversorgungskonzeptes, beginnend in Sachsen-Anhalt, für den mitteldeutschen Raum oder Konzepte für die wassersensible Stadtentwicklung durch Arbeitskreise bestehend aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Ingenieurbüros, Industrie, Wohnungswirtschaft, Verbänden, Verwaltung und der Politik erarbeiten. Über 60 Stakeholder arbeiten unter anderem an diesen Themen“, sagt Jörg Schulze, Geschäftsführer der WWB mbH und Leiter Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft. „Wir sind sehr stolz darauf, dass das Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft hier am Technologiepark Weinberg Campus verortet ist“, meint Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer der TGZ Halle GmbH und ebenfalls Leiter des Kompetenzzentrums Wasserwirtschaft. „Es gibt in Deutschland nur wenige vergleichbare Projekte, die sich so umfassend mit der Ressource Wasser beschäftigen. Wir werden unser Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft aktiv in die Arbeit einbringen und einen Beitrag zur Verstetigung des Projektes leisten“.
Der Beirat setzt sich zum jetzigen Zeitpunkt wie folgt zusammen:
- Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
- Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt
- Dr. Sandra Hagel, Präsidentin des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
- Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale)
- Martina Große-Sudhues, Direktorin des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
- Prof. Dr. Roland Müller, Leiter des Umwelt- und Biotechnologischem Zentrums (UBZ) am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
- Christoph Hansel, Geschäftsführer des Chemie- und Industrieparks Zeitz
- Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- Prof. Dr. Erica Lilleodden, Institutsleiterin der Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS
- Dr.-Ing. Florian Reißmann, Geschäftsführer, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. Landesgruppe Mitteldeutschland
Aktuell ist das Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft auf der Suche nach Mitarbeitenden. Die dort entstehenden innovativen Projekte sollen Vorbildcharakter haben. Nähere Informationen dazu finden sich auf der neuen Homepage unter https://technologiepark-weinberg-campus.de/aktuelle-stellenangebote-kompetenzzentrum-wasserwirtschaft.
Das Kompetenzzentrum ist gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Der Förderzeitraum läuft bis Mitte 2027 danach soll das Unternehmen in einen sich selbst tragenden Verein überführt werden.
Foto Markus Scholz
Das Ganze ist am Ende nur eine reine Steuergeld-finanzierte Schwatzveranstaltung, die nur Ressourcen verschwendet, aber keine Ergebnisse liefert.
Es ist die Aufgabe jedes einzelnen, sorgsam mit dem knappen Gut Trinkwasser zu wirtschaften. Dafür braucht es keine SPD-Politiker und auch keine drittklassigen Beschäftigten aus öffentlichen Einrichtungen, wie sie im Artikel aufgezählt werden. Jeder selbst sollte seinen Anteil dazu beitragen, dass die Wasserversorgung auch in Zukunft gewährleistet ist.
Paulus , keine Angst ihre FDP wird das schon richten .
Ganz richtig. Und damit jeder seinen Beitrag leisten kann und weiß, wie er sich verhalten muss, ist Expertise unerlässlich.
Wie jeder, außer AFD-Fans und rechtsliberale FDP-Fuzzis weiß, leben wir in Zeiten, in denen durch den Klimawandel erheblich weniger Wasser zur Verfügung steht, da es unzureichend regnet. Einfach mal den Kopp zum Fenster raushalten! Es ist eher ein Unding, dass erst jetzt über derartige Kompetenzen zusammengefasst werden. Wir haben seit 5 Jahren eine Dürre.
Seltsam und trotzdem spülst du mit kostbarem Trinkwasser deine Exkremente im Klo herunter, warum nur?
Es versteht sich, dass diese Experten ehrenamtlich arbeiten?
Kompetenzzentrum hahaha
Wenn die Teilnehmer für so etwas von ihren Arbeitgebern frei gestellt werden, dann scheint deren Kompetenz ja entbehrlich zu sein.
Passend dazu aus dem Anforderungsprofil einer jeder Stellenausschreibung auf der Webseite des „Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft“
„Sie können Berufserfahrung in der Beantragung und Bewirtschaftung öffentlicher, Strukturwandelfördernder Gelder vorweisen“
Darum geht es also eigentlich.
Was ist der/die WWB mbH?
Habe es gefunden. Wasserwerk Besitz- und Betriebsgesellschaft mbH Am 11. April 2023 eingetrage.
Was für einen Stundenlohn oder Tarif haben diese Experten?
Wenn eine neue Organisation sich konkret mit dem Thema befassen soll,
dann ist doch ersichtlich, dass die Politik nicht in der Lage ist,
Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.
…überflüssig.