Laborproben für Neugeborenen-Screening manipuliert? Elisabeth-Krankenhaus in Halle (Saale) untersucht Unregelmäßigkeiten – Staatsanwaltschaft ermittelt

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10 Antworten

  1. Katharina sagt:

    Da fragt man sich doch, wie sowas passieren kann und das 8 Jahre lang!

    • Alt-Dölauer sagt:

      Wieso Katharina? Das ist doch einfach: Wenn die zuständige MTA einfach die Röhrchen vertauscht und den Aufkleber vom Baby draufmacht, wie soll das auffallen. Im Labor laufen die Proben automatisiert durch Maschinen. Optisch kann man das im Röhrchen nicht unterscheiden. Auffällig wäre es erst, wenn das vertauschte Blut problematische oder Baby-untypische Werte zeigt und bei einer Nachuntersuchung eine Diskrepanz auffällt. Aber dann sind alle erstmal froh, das nichts ist. Es müßte schon mehrmals in kurzem Abstand auffällig sein, oder bei einer Reihenuntersuchung ( z.B. mit zu vielen Proben mit gleicher Blutprobencharakteristik mit unüblicher Verteilung). Es ist gut, dass es dann doch aufgefallen ist, aber einfach zu entdecken ist das nicht. Wer immer es rausgefunden hat verdient einen dicken Bonus!

      • Laborantin sagt:

        Was hat eine MTA mit Bluröhrchen zu tun?
        Höchstens vielleicht eine PTA.
        In der MZ stand, es hätte sich um eine Pflegekraft gehandelt.

  2. ... sagt:

    „Bei der Untersuchung dreier Blutproben wurde festgestellt, dass es sich nicht um Blut von Neugeborenen handelt, sondern eines Erwachsenen, jeweils der selben Person.“

    Vielleicht konnte oder wollte diese Person den Neugeborenen kein Blut abnehmen?

    • Anmerkung sagt:

      Wäre aber sehr auffällig, da doch in der Regel ein Elternteil dabei ist…

      • Kathleen sagt:

        Nicht unbedingt. Unser Kind lag 2 Monate auf der betreffenden Station als Frühchen. Wenn gleich früh zur Visite Blut entnommen wurde, war von uns Eltern kaum einer anwesend, da wir fast alle erst ab den Mittagsstunden zu Besuch kamen (das wurde uns auf Grund der morgendlichen Untersuchungen so empfohlen). Wir sind nun auch etwas angespannt, ob wir eine Nachricht erhalten. Ich frage mich auch, was in dem Kopf dieser Person abging um so zu handeln.

  3. Fritz sagt:

    Da fragt man sich auch was es für Menschen gibt die solch ein Blödsinn machen…

  4. Hans sagt:

    Was hatte sie davon?

    • Anmerkung sagt:

      Schadenfreude an dem Gedanke, dass ein Kind möglicherweise schwer an etwas erkrankt, was wenn es früh entdeckt würde, gut zu behandeln wäre… aber das kann möglicherweise ein Psychiater besser beantworten.

  5. Richard sagt:

    Und das will niemand über so lange Zeit bemerkt haben? Niemand? Fragwürdig! Vielleicht braucht das EK aber auch wieder mal eine Form der Aufmerksamkeit, die es bisher nicht hatte. Miss Marple alias Direktorin M, Sherlock alias Direktor L, Watson alias scheidender Geschäftsführer… was für eine Kombo. Das passiert, wenn vor lauter Selbstbeweihräucherung und Partygehabe keine Zeit für die eigenen Leute bleibt. Hier gehört endlich richtig aufgeräumt – der Weggang vom W. sollte zwingend genutzt werden

    • micha sagt:

      Da hat wohl jemand Insiderwissen?
      Im Übrigen ist die betreffende Person länger im EK als GF und PD.

      • Ichweisswaswasdunichtweisst sagt:

        Und ich habe Insiderwissen? Ich hab keine Ahnung, wie länger DIE betreffende Person gegenüber den mit Abkürzungen versehenen Personen schon im Krankenhaus arbeitet. Ich weiß nur, wie sehr dort gehypt wird und Altbesatzung mitunter wie der letzte Husten behandelt wird, insbesondere wenn man eine eigene Meinung hat. Ich war nicht die Personengruppe, welche beim Mitarbeiterfest kuschelnd in der Pergola lag (während woanders der Bär steppte). Aber das ist ja auch das neue Credo- Partypeople, rote Zahlen und unliebsame Mitarbeiter über den Jordan jagen

  6. 8 Jahre? sagt:

    8 Jahre unentdeckt?
    Das wundert mich beim EK nicht wirklich.
    Ganz groß im Patienten und Besucher schikanieren, aber Qualitätskontrolle ist scheinbar ein Fremdwort.

  7. HALLOWELT sagt:

    So wie ich das lese geht es sicher um die Fersenblutentnahme. Das wird meist in der Nacht gemacht. Dabei wird mit einer Lanzette, ähnlich wie bei der Blutzucker Messung am Finger, ein kleiner Pieks in der Haut gemacht und ein paar Blutstropfen auf einer Testkarte aufgetragen, die dann in ein spezielles Labor gesendet wird. Damit kann man dann auf verschiedene Stoffwechsel/genetische Erkrankungen testen.
    Ein vorstellbares Motiv ist wahrscheinlich einfach, dass man sich den Stress eines wachen und schreienden Babys ersparen will und dann einfach selbst Blut aus dem eigenen Finger aufgetragen hat. Ganz schön niederes Motiv, aber irgendwie naheliegend.
    Hoffentlich ist die Statistik tatsächlich auf der Seite der betroffenen und keine Erkrankung wurde übersehen.

  8. BR sagt:

    „Bei der Untersuchung dreier Blutproben wurde festgestellt, dass es sich nicht um Blut von Neugeborenen handelt, sondern eines Erwachsenen“
    Und das seit acht Jahren🤔🤔
    Nicht darüber nachdenken🤮🤮

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