Linke lädt am Samstag zu Nachbarschaftsversammlung in Kröllwitz ein

Im vergangenen Jahr klingelte Die Linke Halle an über 10.000 Haustüren in der Nachbarschaft und führte hunderte Gespräche mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Am kommenden Samstag, 7. Februar, lädt die Partei nun zu einer Nachbarschaftsversammlung ein. Los geht es 11 Uhr im Veranstaltungsraum „Pulk“, Talstraße 7.

Ziel der Versammlung ist es, diese Gespräche gemeinsam auszuwerten und zu diskutieren, welche Themen die Menschen vor Ort besonders bewegen und welche Schwerpunkte in das Wahlprogramm zur Landtagswahl einfließen sollen.

Dazu erklärt Nathalie Roscher, Mitglied im Stadtverband Die Linke Halle (Saale): „An den Haustüren haben wir zugehört, wo die Sorgen der Menschen liegen. Nun möchten wir die Nachbarschaft zusammenbringen und darüber sprechen, wie wir die notwendige Veränderung angehen und wie wir unser Halle konkret gemeinsam gestalten.“

Neben den inhaltlichen Diskussionen bietet die Versammlung auch Raum für Begegnung und Austausch in der Nachbarschaft. In gemütlicher Runde, bei warmem Essen und Getränken, sind alle Interessierten eingeladen, ins Gespräch zu kommen und Ideen für das Zusammenleben im Stadtteil zu entwickeln. Auch für eine Kinderbetreuung ist gesorgt. Außerdem wird es auf der Veranstaltung die Möglichkeit geben, den Direktkandidaten zur Landtagswahl, Jannik Balint, kennenzulernen.

„Gemeinsam mit den Nachbarinnen und Nachbarn möchte ich ein Halle für Alle. Das bedeutet für mich, dass niemand das Gefühl haben darf, abgehängt oder übergangen zu werden. Politik muss deswegen dort stattfinden, wo die Menschen leben– in den Häusern, auf den Straßen, in den Nachbarschaften und Betrieben. Dafür ist die Nachbarschaftsversammlung ein Startschuss.“, sagt Jannik Balint.

Jannik Balint ist Direktkandidat zur Landtagswahl 2026 für Die Linke im Wahlkreis 37. Mit seiner Kandidatur verbindet der 29-jährige eine Politik, die in der Nachbarschaft verankert ist, das Ohr an den Haustüren und Gartenzäunen hat und sich konsequent dafür einsetzt, dass das Leben in den Vierteln der Stadt bezahlbar ist. Jannik Balint kündigte zusätzlich an, sein Gehalt als Abgeordneter auf den Durchschnittslohn in Deutschland von 2.750 € zu begrenzen.

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

12 Antworten

  1. Zappelphillip sagt:

    “ das Ohr an den Haustüren und Gartenzäunen hat“ … nach guter alter Stasi Sitte … immer ganz nah am Menschen. Man könnte es fast als Nestwärme empfinden.

  2. Ulbis Urenkel sagt:

    Nunja, bald sind Wahlen. Die Linken wählen meistens noch die alten SEDler. Vor meiner Haustüre oder am Zaun waren die nicht. Gott sei Dank!

  3. ... sagt:

    Es wird eh eine Regierung der Verlierer geben, ganz nach dem Modell in Thüringen.

  4. Rückwärts Immer Vorwärts Nimmer sagt:

    Diese Fremdgesteuerten klingeln Sonntagmittag an den Haustüren.
    So lästig sind noch nicht mal die Konkurrenten vom anderen Ende des politischen Spektrums.

  5. Opa gegen Links, Rot, Grün sagt:

    Wohnen in Kröllwitz nicht die alten roten Parteigenossen?
    Lächerlich diese Wendehals -Kolonne!

  6. Die Ölv 11 sagt:

    Warum ist Kröllwitz nicht so bunt wie Neustadt oder der Süden von Halle?
    Sollten sie mal dort die Leute befragen, wie ihre Nachbarschaft aussieht.

  7. Emmi sagt:

    „dafür einsetzt, dass das Leben in den Vierteln der Stadt bezahlbar ist“
    Wieder solche Wunschträume. Wie soll das funktionieren in der Minderheit, wenn überhaupt im neuen Landtag vertreten. Im Stadtrat wird nur gemeckert und nach Fehlern von z. B. parteilosen gesucht um sie zu diskreditieren. Das soll dann fair sein?

Schreibe einen Kommentar zu Ulbis Urenkel Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert