Das war der Schnee-Samstag in Halle (Saale)

Auch am heutigen Samstag, 10. Januar 2026, sorgen die Folgen von Sturmtief Elli weiterhin für Auswirkungen.

16.00 Uhr: alle Kunden sind wieder versorgt. Aufgrund einer Störung im Fernwärmenetz im Bereich der Südstadt musste die Wärmeversorgung ab etwa 14 Uhr kurz unterbrochen werden, so die Stadtwerke. Die Ursache wurde schnell eingegrenzt und notwendige Reparaturmaßnahmen unverzüglich eingeleitet. Nach Abschluss der Arbeiten konnte die Wärmeversorgung im Bereich Südstadt gegen 15:15 Uhr wiederhergestellt werden.

15.30 Uhr: Eislauftrubel auf dem Fontäneteich

14.55 Uhr: Mehrere Bewohner der Südstadt haben sich bei uns gemeldet, weil Heizung und Warmwasser ausgefallen sind. Betroffen offenbar Bereich Südstadtring, Salzburger Straße, Mailänder Höhe.Grund ist noch unklar

14.30 Uhr: Bei uns haben sich Eltern gemeldet, weil am Rodelberg in Heide-Süd von mehreren Kindern die Schlitten geklaut worden sind.

13.20 Uhr: die HWS-Teams waren rund um die Uhr im Einsatz, um die Verkehrssicherheit in Halle zu gewährleisten. Bei Schneefall wurde rollierend im Dauereinsatz gearbeitet; gemeinsam mit Partnerunternehmen waren über 30 Fahrzeuge und rund 60 Mitarbeitende im Stadtgebiet unterwegs. Nachdem der stärkste Schneefall vorüber ist, entspannt sich die Lage. Dennoch wird weiterhin zu umsichtigem und angepasstem Fahren geraten.

13.00 Uhr: die Saale ist zwar an der Giebichensteinbrücke teilweise zugefroren. Die Stadtverwaltung warnt aber davor, Eisflächen zu betreten. Das gilt auch für Heidesee und Hufeisensee.

12.15 Uhr: Störung an einer Weiche auf der ICE Strecke Halle-Erfurt, dadurch Verspätungen

11.40 Uhr: DWD warnt bis 16 Uhr vor Glätte der Stufe 1 von 4

11.20 Uhr: HAVAG setzt die Fahrpläne wieder in Kraft. Es kann aber noch Verspätungen geben.

10.50 Uhr: Linie 360: Aufgrund von Schneeverwehungen und liegengebliebener LKW können folgende  Haltestellen nicht bedient werden: Schwoitsch, Parkweg; Gröbers, Sparkasse; Osmünde, Birkenweg; Osmünde, Gottenzer Straße

9.30 Uhr: alle OBS-Busse fahren, es kommt aber zu Verspätungen bis zu 30 Minuten

9.25 Uhr: Ludwig-Wucherer-Straße ist wieder für den Straßenbahnverkehr frei

9.20 Uhr: In der Nacht von Freitag zu Samstag kam gegen Mitternacht in der Straße Am Tagebau ein PKW von der winterlichen Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum neben der Straße.

8.45 Uhr: HFC-Fanshop bleibt heute geschlossen

8.00 Uhr: die Hallesche Verkehrs AG fährt weiterhin außer Plan

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42 Antworten

  1. An der Uhr gedreht! sagt:

    Ich freue mich schon auf den Hochwasser-Ticker; denn irgendwann schlägt der Es-taut-alles-wieder-weg-Terrorist ja wieder gnadenlos zu.

  2. Aufmerksamer Beobachter sagt:

    Ich liebe dieses Bild.
    Ein Schneepflug fährt ohne zu räumen über eine umgeräumte Straße.
    Kann in dem Fall ein privater Schneepflug sein, der dafür nicht bezahlt wird.
    Mein Höhepunkt gestern aber, Hastra Schneepflug hat nachmittags den Auftrag die Elizabethbrücke zu laugen. Den Auftrag erfüllt er, auf der umgeräumten 🤦🏻 Straße, auf der im wesentlichen nur die Straßenbahn in ihrer Schiene fährt.
    Außer dem einseitig am Morgen geräumten Radweg, bleibt die Brücke weiter ungeräumt.
    Das Problem liegt hier eindeutig auf der Seite des Auftragnehmers. Wahrscheinlich fließt eine Menge Geld für unkoordinierte, undurchdachte und dadurch richtig schlechte Leistung.
    Niemand mit Hirn (also leider hier doch sehr viele) verlangt, dass innerhalb von einer Stunde die Stadt freigeräumt ist.
    Aber da wurden gestern zum Teil Wege geräumt, auf denen nie jemand lang läuft oder radelt, aber Haupttrassen in der Stadt blieben gänzlich unberührt. Man kann sich schwerlich vorstellen, dass das so beauftragt ist.

    • Privatier sagt:

      Meckere nicht rum! Beauftrage selber einen privaten Auftragnehmer. Dann kannste in denem Beteich herum latschen.
      Private für den Monat buchen ist nicht teuer.

    • J sagt:

      Über diese Brücke fahren im Wesentlichen die Straßenbahn und Radfahrer. Zu den Tennisplätzen dürften witterungsbedingt eher wenig Autos fahren. Ebenso zum Angelverein. Warum soll also die Straße geräumt werden? In der Zeit kann man sich um wichtige Straßen kümmern, wo wirklich Autos lang fahren. Aber so ist das halt … Meckern Meckern Meckern um des Meckerns willen. Und dass die Haupttrassen gänzlich unberührt blieben, ist schlichtweg eine Lüge …

      • Aufmerksamer Beobachter sagt:

        Ich habe nicht gemeckert, dass sie nicht geräumt wurde.
        Die Tage machte hier jemand die anschauliche Flächenrechnung, dass eine Räumung der ganzen Stadt natürlich nicht möglich ist.
        Ich habe darauf hingewiesen, dass es sinnlos, und eigentlich auch grotesk, ist, eine nicht geräumte Straße zu laugen. Und das genau neben hochfrequentierten Fuß- und Radwegen.
        Damit ist das ein völlig undurchdachter und damit sinnloser Einsatz der geringen Ressourcen gewesen.
        Es war hier ja auch zu lesen, dass eine gesperrte Straße geräumt wurde.
        Das sind so die Beispiele, woran es hapert. Denken.

    • SagJaNur sagt:

      Ich sehe auf dem Foto eine geräumte Straße (Rannischer Platz), wo man mit dem Auto sehr gut lang fahren kann und eine Torstraße, wo womöglich das Räumfahrzeug gerade hin will. Wo ist dein Problem? Erwartest du, dass jeder Zentimeter Schnee entfernt wird?

    • fred sagt:

      Schau mal hin das Bild mit dem Räumfahrzeug, dass Räumschild ist unten!

  3. Hallenser sagt:

    Daran ist nicht der Winter schuld!!
    Vielmehr die desaströsen Sparmaßnahmen zu lasten der Sicherheit.

  4. Gästin sagt:

    Und das alles kam wieder soooo überraschend…

    Die Hausmeisterdienste, die auch noch Winterdienst mitmachen müssen, taten mir gestern leid. Zum einen müssen sie die Häuser reinigen, zum anderen müssen die selben Mitarbeiter auch den Winterdienst erledigen – wohlgemerkt mit der selben Anzahl Mitarbeiter in derselben Zeit. Und beim Schneeräumen galt: als sie am Ende der zu räumenden Strecke waren, mussten sie wieder anfangen, den es schneite ja weiter – eine echte Sisyphos-Arbeit… Also großes DANKESCHÖN an alle, die den Winterdienst trotzdem gewissenhaft erledigen!

    • Schlagloch sagt:

      Wenn dies so ist, dann wurde es auch angeboten und der Auftrag angenommen, Warum sollte einem das dann leidtun? Das Geld für die Winterdienstbereitschaft wird doch auch immer kassiert. Manche Äußerungen hier sind wirklich derartig weltfremd, dass es schon weh tut…

  5. ABVVerkehr sagt:

    Die Stadt macht halbwegs die Hauptstraßen frei, die Nebenstraßen sind eine Katastrophe.

    • Wien 3000 sagt:

      Die Räumung von Nebenstraßen ist im Winterdienstplan allenfalls in Ausnahmefällen vorgesehen und kein erwartbaref Standard in Deutschland. Der Aufwand wäre zu hoch, Fahrzeuge und Personal auch noch dafür vorzuhalten.

  6. Trak sagt:

    8 Uhr 46… Der Fanshop der TSG Kröllwitz öffnet wieder 😅

  7. Alufin sagt:

    Warum klappt Winterdienst in anderen Ländern aber nicht in Deutschland? Mann hätte einfach nur vorbeugend in der Nacht die Hauptstraßen Salzen müssen und dann wären die Straßen zum Berufsverkehr frei gewesen. Aber der Schnee kam ja plötzlich und unerwartet.

    • Einfach mal nachdenken sagt:

      Gesalzene Straßen bringen dir gar nichts, wenn mehr als ein Zentimeter Schnee fällt.
      Was Salz bewirken soll, solltest du vielleicht noch mal nachlesen.
      Es hat übrigens während des Berufsverkehrs geschneit.

  8. Etwas Verschwörung ist immer sagt:

    Ich verstehe das Gemecker nicht. Hatten wir das nicht alle mal in der Fahrschule, dass ich meine Fahrweise der Witterung anzupassen habe? Oder haben hier einige ihren Führerschein aus einem Greifautomaten gewonnen? Nur weil die Autos immer mehr für den Fahrer erledigen, kann ich doch nicht erwarten, dass immer und sofort der Winterdienst vor mir her fährt. 30 Autos sind jetzt nicht so die Wucht in Tüten.

  9. Mephisto sagt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Stadt hatte doch schon voriges Jahr seinen Bürgern. Geraten sich notfalls kriechend, tastend fortzubewegen um so Unfälle aufgrund des desolaten Straßenzustandes zu vermeiden. Gilt auch bestimmt für Glätte. Selbst ist der Bürger!

  10. Schneephobiker sagt:

    Schnee im Winter. Noch dazu im Januar. Völlig verrückt.

  11. Kraftradler sagt:

    Wenn jeder seinen Verstabd einschalten würde und sich entsprechend der Witterungsverhältnisse in seiner persönlichen Zeitplanung einrichten würde, würde es viel entspannter laufen. Dieses Mimimi wegen irgendwelcher nicht geräumter Straßen hier ist einfach nur zum Kotzen. Oma läuft am Tollator? Dann bleibt Oma zu Hause und ihre Enkel kümmern sich mal um sie für ne Woche oder Nachbarn organisieren sich.
    Ihr hättet den Winter 78 alle nicht überlebt, ihr würdet keine Woche in Sibirien oder Alaska überleben, das ist ja unfassbar was man alles hier lesen muss….
    Wer zu doof ist auf Schnee und Eis zu fahren der sollte es einfach sein lassen.
    Im übrigen laufe und fahre ich viel lieber auf einer verharschten Schneedecke, als im überfrierenden Matschepatsche der Salzreste

    • Franz2 sagt:

      Kann ich nur zustimmen, wobei die Lage eigentlich recht entspannt ist. Die Straßen sind weitestgehend befahrbar und der ÖPNV funktioniert auch (2 – 3 Min. ist bei diesem Wetter nun kein Grund zum diskutieren). Warum sich gerade Ältere an den ungünstigsten Stellen durch den Schnee kämpfen müssen, obwohl die Wege geräumt oder zumindest nur leicht von Schnee bedeckt sind, bleibt mir ein Rätsel. Es ist nicht notwendig, die Straße dort zu überqueren, wo der Schnee sich auftürmt.

    • Michael Stuetzer sagt:

      Hallo! Hast du schon mal dran gedacht, das 78 die meisten Enkel in der Umgebung wohnten, heute aber meist über ganz Deutschland verteilt sind?

  12. Böhm sagt:

    Da haben wir früher gesagt ,,So was gäbe es im Westen nicht,,

  13. Wut sagt:

    Wir haben Winter,da fällt nun mal Schnee.Wir sind einfach unfähig damit umzugehen.Die Bürger bekommen Anweisungen,Kehrpflicht bei Schnee mit Uhrzeiten,Verbot von Salzlauge …..und die Stadt bzw das Land?Sie beräumen nicht viel und verschütten tonnenweise Salz.Die Bürger sind die dummen Marionetten im Marionettentheater.
    Die ganze Politik verläuft nach diesem Muster.
    Zum Wahltag muss man sich da nicht wundern,dann kommt das böse Erwachen.Wohin führt das ganze Chaos?
    Es hieß,unser Winterdienst sei gut gerüstet! Also auch nur Falschmeldungen oder?Es ist unglaublich was in Deutschland abläuft. Es wird nur von der Bevölkerung gefordert, gedroht mit Strafen,ober in Steuern abkassiert.Wo bleibt die Gegenleistung der Verantwortlichen von Stadt ,Land und Bund?

    • absolute Mehrheit sagt:

      Warum seid ihr unfähig, damit umzugehen?

      Wir schaffen das ohne große Probleme.

    • fred sagt:

      was willst du mit 30 vfshrzeuge auch groß ausrichten? Da brauch man locker doppelt so viele.

      Aber ich bin heute durch Halle gefahren die Straßen waren akzeptabel geräumt. Da sah die B6 Richtung Leipzig schlimmer aus.

      Also mal nicht rum jammern

    • Butwürger sagt:

      Genau!!!Einself

      Die ganzen Regeln und Anordnungen, damit andere sicher durch die Stadt kommen, sind absolut unnötig!!! Wo sind wir hier eigentlich???Fragezeichen4und5

      Dafür werde ich bei der nächsten Wahl mein Kreuz bei den Braunen machen! So!

      *Sarkasmus aus*

  14. Detlef sagt:

    Wer kennt es noch:
    „Alle reden vom Wetter. Wir fahren immer.“
    Werbespot die Bahn 60er Jahre

    • ähm sagt:

      Wo willst du den gesehen haben?

      • https://de.wikipedia.org/wiki/Alle_reden_vom_Wetter._Wir_nicht.

        Fun fact: Bei der angeblich ineffiziente Staatsbahn DB war die Pünktlichkeitsqoute damals so hoch, dass sich hämische Kommentare auf „1 Zug 10 Minuten zu spät“ oder „1 Zug ist im Schnee liegengeblieben“ bezogen, nicht auf sowas, wie es heute in der „effizienten nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten“ geführten DB nicht täglich, sondern minütlich passiert.

        Und das, obwohl die DB damals schon unter Finanznot litt. Fun fact 2: Die Verluste waren damals etwa genauso groß wie heute nach der „Privatisierung“ und „Bahnreform“, aber die Pünktlichkeit viel höher. Die neoliberalen Trottel unter schwarz-gelb haben es einfach verbockt.
        Die wichtigen Projekte des ICE und der entsprechenden Strecken waren alle noch von Bahnbeamten geplant, bei der Umwandlung in einen „Konzern“ konnten die fertigen Projekte alle einfach übernommen werden.
        Vom neuen Konzern aus DB und DR unter Bahnchef Dürr selbst kamen nur Projekte wie „Frankfurt 21“ (beerdigt), „München 21“ (beerdigt) und „Stuttgart 21“ (das ist immerhin noch in Arbeit).

        Es ist symbolträchtig, dass der heutige neoliberale Parteichef der (wie hieß sie doch mal gleich?) Dürr denselben Nachnamen hat…

  15. 10010110 sagt:

    15.30 Uhr: Eislauftrubel auf dem Fontäneteich

    Ähm, war da nicht was? 🤔

    Unabhängig stellt das Betreten von Eisflächen von Gewässern grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit nach § 7 der städtischen Gefahrenabwehrverordnung dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.

    Wo war das Ordnungsamt?

  16. Klaus sagt:

    Zu DDR Zeiten gab es einen gesetzlichen Anspruch auf geräumte Straßen, der besagte, dass nach einem Ereignis innerhalb von zwei Stunden geräumt sein musste (Quelle Wiki). Scheiß Sozialismus

    • Es gab auch einen gesetzlichen Anspruch auf Versammlungs- und Pressefreiheit. Es gab auch einen gesetzlichen Anspruch auf freie Wahlen und vieles mehr, alles das wurde genauso vorbildlich eingehalten wie die Super-Schneeräumung damals.

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