Medizinstudium abgeschlossen: 209 Absolvent:innen feierlich an der Universitätsmedizin Halle verabschiedet

Medizinstudium erfolgreich gemeistert: Im Jahr 2025 haben 209 junge Menschen ihr Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) abgeschlossen. Am 24. Januar 2026 wurden sie feierlich im Löwengebäude der Universität verabschiedet.

„Sie treten heute in einen Beruf ein, der fachliche Exzellenz verlangt, aber vor allem Haltung“, erklärte Prof. Dr. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der MLU. „In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, globaler Krisen und wachsender Unsicherheiten braucht es Ärzt:innen, die zuhören, Orientierung geben und Verantwortung übernehmen. Ich wünsche Ihnen den Mut, Menschlichkeit mit Wissen zu verbinden, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und die Medizin von morgen aktiv mitzugestalten.“

In seiner Festrede betonte Dr. Steffen Fleischer, Dozent am Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft und einer der beiden Lehrpreistragenden 2025, die Rolle von Ärzt:innen als Ansprechpersonen: „Patient:innen fällt es oft schwer, genau zu artikulieren was sie wollen und was nicht. Nur in der individuellen Begegnung und durch gute Kommunikation können relevante Ziele für die Behandlung oder Pflege herausgearbeitet werden. Dies ist nicht immer in einem einzigen Gespräch zu bewältigen. Prioritäten können sich im Lebensverlauf ändern und Therapieplanungen obsolet machen.“

Zum Auftakt spielte das Orchester der Medizinischen Fakultät der MLU unter der Leitung von Bernhard Prokein. Studiendekan Prof. Dr. Rüdiger Horstkorte und Prof. Dr. Uwe Ebmeyer, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, richteten Grußworte an die Absolvent:innen. Stellvertretend für diese hielt Lea Ruth Ortmann eine Ansprache.

Foto Universitätsmedizin

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34 Antworten

  1. Liberaler sagt:

    „Sie treten heute in einen Beruf ein, der fachliche Exzellenz verlangt, aber vor allem Haltung“, erklärte Prof. Dr. Heike Kielstein…

    Völliger Quatsch!

    Ein Arzt soll seine Patienten medizinisch bestens behandeln und sie nicht mit irgendwelchem politischem Haltungsquark zutexten.

    • Nichts neues sagt:

      Wie zu tiefster stalinistischer Zeit ist der Lehrbetrieb durchgesetzt von freiwilligen Pilotkommissaren und anderen Mitläufern, die sich persönliche Vorteile in der Postengaunerei erhoffen.

    • Lieber Aal sagt:

      Ich empfehle einen Besuch in Bernburg oder Pirna. Da lernst du, wie die Haltung der Ärzte damals war. Auch diese hatten den Eid geschworen. Darüber hinaus ist die zu erwartende Haltung im Text beschrieben. er Arzt soll übrigens Haltung zeigen, nicht predigen. Wenn man jedoch Lagerphantasien frönt, Segregation toll findet und überhaupt wieder Menschen in Klassen einordnen will, dann ist man damit überfordert.

      • Liberaler sagt:

        Ich werde keinen Besuch in Bernburg oder Pirna machen, da dies meine Zeit nicht zulässt und ich außerdem nicht weiß, was es dort Interessantes zu sehen gibt.

        Deine 3.Reich-Fantasien und den ganzen anderen 80 Jahre alten Quark schenke ich dir übrigens. Unter einer Bedingung: Rückgabe ausgeschlossen!

        Und jetzt noch ein Ding, lieber Aal – oder soll ich eher sagen: untertäniger Deutscher?

        Ein Arzt hat seinen Job zu machen, genau wie ein Maurer, eine Krankenschwester oder ein Polizist. Er hat nicht (!!!) Haltung zu zeigen.

        Damals, heute und immer.

        Geht das vielleicht in deine Birne rein?

        • Lieber Aal sagt:

          Natürlich wirst du die Gedenkstätten nicht besuchen, da du dich nicht mit der Geschichte auseinander setzen willst. Zeit hast du doch zu genüge, so oft will dich das Amt nicht sehen. Gedenkstättenbesuche (hier geht es um Euthanasie, geleitet von Ärzten) gehören zu einer gesunden Allgemeinbildung. Die Phantasien bezüglich 3. Reich hast du doch ständig. Wer will denn Bürgergeldempfänger gerne in „Sammelunterkünften“ inklusive 3 Mahlzeiten unterbringen und sie ansonsten entrechten? Ein Arzt hat seinen Job zu machen, unabhängig vom Stand, Alter, Herkunft des Patienten. Dies zu tun ist Haltung!! „Rassenphantasien“ entschlossen entgegenwirken, das ist Haltung! Nicht nur auf die Kohle/Abrechnung zu gucken sondern auch was für die Allgemeinheit zu machen, das ist Haltung! Schon erstaunlich, dass du so gegen die Aussage der Dekanin schießt. Hat man dich nicht an der Uni zugelassen? Dann liegt das an dir und deiner Unfähigkeit. Das mit dem „untätigen Deutschen“ kratzt mich nicht. Dein Kumpel, der PH beschwert sich ständig über mich und meine Kollegen. Jaaaa, er hatte bei uns auch kein Glück 🙂

          • Wenn sich selbstgerechte Idioten äußern dürfen... sagt:

            Sag mal, ist dir deine herbeikonstruierte Anklageschrift nicht selbst einfach nur superpeinlich? Schon die Aussagen der Dekanin sind der typische überladene Quark, den man von gewissen Leuten, die zwanghaft selbst in unpassendsten Zusammenhängen ihre politischen Botschaften unterbringen müssen, unablässig hört, da hat der Liberale völlig recht. Es bedarf ganz sicher keiner besonderen „Haltung“, sondern einfach nur des Willens, seinen Job ordentlich und mit dem entsprechenden Berufsethos auszuüben. Und Sätze wie „In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, globaler Krisen und wachsender Unsicherheiten braucht es Ärzt:innen, die zuhören, Orientierung geben und Verantwortung übernehmen.“ sind austauschbarer Quark, die mit dem Beruf Arzt genauso viel zu tun haben wie mit dem Beruf eines Hausmeisters oder Steuerberaters. Wen jucken bitte gesellschaftliche Umbrüche, globale Krisen und wachsende Unsicherheiten, wenn man einfach nur krank ist und ordentlich behandelt werden will? 🤣 Aber als wäre dies alles nicht schon bescheuert genug, kommst du um die Ecke und belallerst alle mit verqueren Dritte Reich-Vergleichen und findest dich dabei unfassbar intelligent und moralisch überlegen. So ein richtig feiner Kompletthonk biste, nichts anderes. 🤣

          • Nürnberger Annika sagt:

            Deine Haltung besteht aus Beleidigungen, Unterstellungen und Denunziation.

          • Lieber Aal sagt:

            geht an @Wenn sich selbstgerechte Idioten äußern dürfen und @ Nürnberger Annika: seid ihr neu hier? Liberaler (aka PaulusHallenser) hat ein Weltbild, was sehr dem der NS-Zeit ähnelt. Drüber hinaus maximale Gewinnorientierung, für Mensch und Gesellschaft jedoch kein Verständnis, Sozialstaatlichkeit ist ein Gräuel. Er hat sich somit (und seinen Aussagen) selbst in die rechte Ecke manövriert.

        • Super, mein Freund „Liberaler“!* Wenn Du so weitermachst, wird die f.d.p vielleicht noch ganz verboten, das ist eine tolle Idee von Dir! Denn Stimmen wird sie ja durch Deine durch und durch nationalsozialistischen Aussagen nicht bekommen, da bieten sich schon andere an. Das wird also unser gemeinsames Ziel nicht gefährden.
          Wir schaffen das, die Abschaffung der f.d.p!

          *Ich muss schon immer bei Deinem Pseudonym lachen, das hast Du echt gut hinbekommen. Und dann immer noch den Tüpen, der den Quatsch ernst nimmt, verarschen…

    • Kroezus sagt:

      Beste Behandlung für alle ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Produkt einer politischen Haltung. Erkämpft und durchgesetzt durch Gewerkschaften und eher sozialen Parteien.

    • Ehrliche Frage sagt:

      Warum textest du eigentlich die Welt mit politischem Haltungsquark voll?

  2. Gottseidank kerngesund sagt:

    Also wenn ich mir das Photo genau anschaue, scheinen da auch Absolventen und künftige Ärzte dabei zu sein. Nicht nur Absolventinnen und künftige Ärztinnen. Ich freue mich natürlich für die angehenden Ärztinnen, aber Photo und Artikel passen nicht recht zueinander.

    Eine weitere Frage stellt sich mir nach dem Lesen des Artikels: Werden heute nur noch Frauen krank, da hier ausschließlich von Patientinnen die Rede ist? Wäre ziemlich verblüffend, oder?

    • Denk mal drüber nach sagt:

      Das ist ja witzig: Wenn man von Ärzten spricht, sind angeblich Frauen, also Ärztinnen, „mit gemeint“. Im umgekehrten Fall soll bei „Ärztinnen“ der Arzt nicht mit gemeint sein? Merkste, wie bigott Deine Äußerungen sind?

      • Bi-Gott sagt:

        Liegt vielleicht daran, dass Arzt die Grundform ist und Ärztin die Ableitung, wenn man unbedingt das weibliche Geschlecht des Arztes thematisieren will.

        • Denk mal drüber nach sagt:

          Im Artikel steht nicht ein einziges Mal das Wort „Ärztin“, nicht wahr, Bi-Gott? 🤣

          • Bi-Gott sagt:

            Ich habe auf deinen Kommentar geantwortet, nicht auf den Artikel.
            Inhaltlich gibst du mir also recht und gibst zu, dass dein Kommentar Quatsch war.

          • Denk mal drüber nach sagt:

            Nein, natürlich gebe ich das nicht zu (?), weil es nichts zuzugeben gibt.

            Es bleibt nämlich dabei, ich darf mich zitieren: Wenn man von Ärzten spricht, sind angeblich Frauen, also Ärztinnen, „mit gemeint“. Im umgekehrten Fall soll bei „Ärztinnen“ der Arzt nicht mit gemeint sein?

          • Bi-Gott sagt:

            Es bleibt also dabei, dass du meinem Argument nichts entgegnen kannst, sondern nur stur deine irrationale „Haltung“ wiederholst.

          • Denk mal drüber nach sagt:

            Natürlich kann ich etwas entgegnen. Das Folgende ist meine Entgegnung (Du wirst überrascht sein…. 😁)

            Das ist ja witzig: Wenn man von Ärzten spricht, sind angeblich Frauen, also Ärztinnen, „mit gemeint“. Im umgekehrten Fall soll bei „Ärztinnen“ der Arzt nicht mit gemeint sein? Merkste, wie bigott Deine Äußerungen sind?

            Ist nämlich unverändert so bei Personen, die sich Veränderungen verweigern, dabei ändert sich Sprache immer. Ständig. Ewig. DAS ist eine irrationale Haltung. Ohne Anführungszeichen.

      • Nachdenken scheint ja deine Kernkompetenz sagt:

        Nennt sich generisches Maskulinum und fußt auf grundlegenden grammatikalischen Regeln. Bzw. fußtE…bevor dann die woken Spinner übernommen und die Sprache mit ihrer Idiotie ruiniert haben. Bigott ist hier nix und witzig maximal deine fehlende Bildung.

        • 1 Typ sagt:

          Bei einem Frauenanteil von 75 Prozent ist das generische Femininum dann also mehr als angemessen. Ein Hinweis für alle, die sich weigern, zu verstehen, dass der Gender-Doppelpunkt für mehr steht als nur Frauen/Männer.

          • 10010110 sagt:

            Ja, er steht für Blödsinn. Das Geschlecht ist in diesem Kontext irrelevant. Die generische Form drückt genau das aus. Ärzte sind alle, unabhängig vom Geschlecht. Jegliche Sonderform hebt das Geschlecht über die eigentliche Information des Textes.

          • Meinjanur sagt:

            „Das Geschlecht ist in diesem Kontext irrelevant.“

            Nicht für dich offenbar.

        • Denk mal drüber nach sagt:

          Das mit dem Nachdenken darf ich voll und ganz an Dich zurück geben, das mit der „maximal fehlenden Bildung“ ebenso, davon zeugen Deine unangebrachten hilflosen Versuche der Beleidigungen meinerseits und Deine persönliche Disqualifikation durch Verwendung von „woke“ und „Spinner“ und „idiozie2“. Es tut mir sehr leid, dass Du so sehr leiden musst… 😊

          Einen schönen Tag wünsche ich trotzdem! Liegt an meiner vorhandenen Bildung! 😏

    • Lern lesen. Im Artikel ist nicht nur von Absolventinnen und künftige Ärztinnen die Rede.

  3. Ohne Korb kein Rundgang! sagt:

    Die Lobeshymnen sollen ein Dilemma verdecken:
    Vier oder fünf von denen gehen tatsächlich als Arzt in’s Leben. Der Rest wird für Kassen und Versicherungen herumgutachtern.
    Weniger Stress für’s selbe Geld.

  4. PaulusHallenser sagt:

    „Sie treten heute in einen Beruf ein, der fachliche Exzellenz verlangt, aber vor allem Haltung“, erklärte Prof. Dr. Heike Kielstein“

    Ich finde es sehr bedenklich, wie „Haltung“ über die Gesundheit von Menschen gestellt wird. Frau Kielstein ist als Professorin untragbar.

  5. Anton sagt:

    Wenn man die Kommentare liest, möchte man glauben, daß man im falschen Film ist. Hier geht es nicht um die Ärztinnen und Ärzte sondern nur um die Selbstdarstellung der Kommentatoren. Es sollte doch darum gehen, wieviel davon praktizieren und vor allen Dingen, wo. Die werden in Sachsen-Anhalt ausgebildet und wieviel davon bleiben dann hier oder gehen ins Ausland. Das sollte doch hier die Frage sein.

  6. Leser sagt:

    Ich liebe die Kommentare unter den Meldungen. Besser als der Postillon.

  7. Kritiker sagt:

    Viele Frauen! Sehr gut! Weshalb in anderen Branchen Frauen immer noch benachteiligt werden, sowohl in den Aufstiegschancen als auch bei der Bezahlung ist mir schleierhaft.

    • Schleierlüfter sagt:

      Weil das nicht passiert. Eine geringere Entlohnung wäre nämlich in diesen ungenannten Branchen ein so großer Wettbewerbsvorteil, dass diese ungenannten Branchen bevorzugt oder ausschließlich Frauen einstellen würden.
      Darauf kommt man mit ein bisschen Nachdenken von selbst.

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