Mehr als 100.000 Euro im Jahr für Entsorgung illegalen Mülls in Halle
Die Stadtverwaltung in Halle muss im Jahr mehr als 100.000 Euro zur Beseitigung illegaler Müllhalden aufwenden. Das geht aus einer SPD-Stadtratsanfrage hervor. So musste die Stadt im vergangenen Jahr 120.000 Euro bezahlen, im Jahr davor sind es 90.000 Euro gewesen und im Jahr 2017 rund 120.000 Euro. Im vergangen Jahr sind durch die Stadt 37 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.
Selbstkritisch konstatiert Umweltdezernent René Rebenstorf: „Verbesserungsbedarf besteht hinsichtlich von Zeugenaufrufen in der Öffentlichkeit bei besonders großen Abfallablagerungen.“ Als erste Stadt in den neuen Bundesländern habe Halle bereits im August 1990 eine Umweltkontrollbehörde gegründet. Seitdem seien die Mitarbeiter werktags mit dem Dienstrad in der Stadt unterwegs. Dabei werden Schutzgebiete und insbesondere die illegalen „Müll-Hotspots“ in der freien Landschaft kontrolliert.









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