Mehr als 5.000 Einsätze für Feuerwehr in Halle (Saale) im vergangenen war – ein Fünftel waren Brände
Die Einsatzbelastung der Feuerwehr in Halle (Saale) bleibt hoch. Nach Auskunft der Stadtverwaltung mussten die Kameraden im vergangenen Jahr zu 5.029 Einsätzen ausrücken, das sind nur minimal weniger (63) als im Jahr zuvor. Zum Vergleich: vor 5 Jahren lag die Einsatzzahl bei 3.698.
24 Personen wurden durch die Feuerwehr gerettet, an der Berliner Brücke gab es eine tote Person bei einem Bahnunfall. Bei 1.042 (-91) Einsätzen ging es um Brände, darunter 6 Groß- und 50 Mittelbrände. So gab es im März einen verheerenden Brand in einem leerstehenden Gebäude in der Großen Steinstraße. In der Cantsteinstraße brannte im Oktober eine Wohnung aus, im November brannte dann eine Wohnung in der Wiener Straße nieder, hier war ein Bewohner später im Krankenhaus verstorben. Ebenfalls im November brannte ein leerstehendes Haus in der Mansfelder Straße. Mülltonnen, Autos und Lauben waren mehrfach zu löschen.
Technische Hilfeleistungen haben mit 3.313 (+44) Einsätzen den größten Teil ausgemacht, darunter ausgelaufene Flüssigkeiten 174, Verkehrsunfälle 157, Personen in Notlage 1.277, Tiere in Notlage 354, Gasausströmung 21, 10 Wasserrohrbrüche, 87 Wasserschäden, 10 Ölunfälle, Gefahrstoffunfall 27 und Tragehilfe für den Rettungsdienst 354. So liefen beispielsweise bei Wacker am Weinberg Campus im Juni 25 Liter Ammoniak aus.
Einen beträchtlichen Anteil machen auch “Fehleinsätze” aus – die Feuerwehr wird zu vermeintlichen Bränden gerufen, die es gar nicht gibt, oder die Brandmeldeanlagen springen an. 675 derartige Einsätze gab es im vorigen Jahr, ein leichter Rückgang zum Jahr davor. Zum Beispiel war es in 376 Fällen blinder Alarm, um 37 Mal wurde die Feuerwehr auch böswillig alarmiert.
Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt waren zu 805 Einsätzen alarmiert, das sind etwas weniger als im Jahr zuvor.









Respekt, einfach nur Respekt.