Mehr Sperrmüll in Halle – kann Gebrauchtwaren-Kaufhaus helfen?

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36 Antworten

  1. Das sogenannte "Konzept" gehört ins Klo! sagt:

    Ganz schnell. Dann gründlich spülen!

    • Keine echte Armut in DE sagt:

      In Deutschland gibt es eben keine Armut mehr, im absolutem Sinne und im internationalen Vergleich ( nicht mit dieser unsinnigen % Angabe, da gibt es immer Armut, selbst wenn alle Millionäre sind). Selbst Hartzer nehmen keine gebrauchten Möbel, Geschirr oder alte TV mehr. Musste einen Haushalt auflösen, weiß wovon ich rede. Allenfalls für den Export holen manche Ausländer was für wenige Euro maximal. Einzige Ausnahme waren Fahrräder.

  2. Trip to Holland sagt:

    Da würde sich doch z.B der alte Xenos gut für anbieten. Viel Platz und schön zentral.
    Ich hätte gern ein System, wie in den Niederlanden. Dort werden Gebrauchtgeräte, Möbel etc. kostenlos abgeholt, repariert und im Anschluss in einer Art Sozialkaufhaus wieder verkauft.

  3. JM sagt:

    Man könnte die jährlichen kostenlosen Sperrmülltage wieder einführen. Viele Leute sind einfach zu faul die Sperrmüllkarten auszufüllen. Und mal alltagsrassistisch: vielleicht hilft es die Karten in verschiedene Sprachen zu übersetzen…

    • 10010110 sagt:

      Ich halte es für eine Pflicht, sich in einem Land, in das man als Ausländer gezogen ist, mit der Sprache und den Regeln und Gepflogenheiten auseinanderzusetzen. Integration ist keine Einbahnstraße.

      • Nulli wieder in „Topform“ sagt:

        Und wenn du sagst, Integration wäre keine Einbahnstraße, dann meinst du?

        Sperrmüllkarten in verschiedene Sprachen zu übersetzen wäre zum Beispiele eine weitere Möglichkeit, neben dem Deutsch lernen, also quasi die Gegenrichtung in der Einbahnstraße.

        Du hast wieder nicht nachgedacht, was deine hohlen Phrasen eigentlich bedeuten. Dabei ist nachdenken vor dem Schreiben eine dieser Gepflogenheiten im hiesigen Kulturraum.

        Übrigens hat Deutschland keine Staatssprache. Nein, die Stadtwirtschaft ist kein Amt und auch kein Gericht.

        Es geht auch überhaupt nicht um illegale Sperrmüllentsorgung sondern um das generell gestiegene Volumen an Müll. Dafür sind vorrangig, wenn nicht sogar ausschließlich die deutschen Muttersprachler verantwortlich.

    • Helmut sagt:

      Ich wäre auch dafür, diese Tage wieder einzuführen. Deren Abschaffung war unverständlich und dumm.

      • eseppelt sagt:

        In Halle-Neustadt gibt es diese Tage regelmäßig. Trotzdem liegt dort massenhaft Sperrmüll rum.

        Es hat also nichts mit irgendwelchen Tagen zu tun.

        JEDER kann einmal im Jahr kostenlos Sperrmüll abholen lassen.

        • Preis der Freiheit sagt:

          Auch sonst kostet es nicht viel.

          Man kann auch selbst, sofern man die Möglichkeit hat, kostenlos oder, wenn es wirklich viel auf einmal ist, sehr günstig im Wertstoffhof entsorgen. Die dort abgegebenen Mengen – um die geht es vor allem! Die sind gestiegen und es soll – mit welchem Erfolg auch immer – eine Wieder- oder Weiterverwertung überdacht werden. Am Ende bleibt die gleiche Menge Müll über, fällt evtl. etwas später an. Das Problem liegt woanders….

          Die „Sperrmülltage“ waren seit jeher individuell organisiert, meist von den Wohnungsgenossenschaften. Da kann für ein ganzes Haus, einen ganzen Block, eine ganze Straße die Stadtwirtschaft beauftragt werden. Bei den größeren Vermietern gibt es die nach wie vor. Ansonsten kann das auch mieterseitig organisiert werden. Die Stadtwirtschaft würde da mitmachen und die Entsorgung kostenlos übernehmen.

          Nur machen muss es jemand. Der Erste Parteisekretär ordnet das nicht an.

      • rellah2 sagt:

        Du kannst doch deinen Bedarf bei der Stadtwirtschaft anmelden. Da bekommst du dann einen Termin. Wunschtermin kostet.

  4. Elfriede sagt:

    Das weiß jeder, dass es andere Möglichkeiten gubt. Widersinnig ist, dass eine Entnahme vom Sperrmüll verboten ist!
    Die Zunahme des Sperrmülls zeigt, wie weit die Forderung zur Nachnutzung zum Schutz unserer Welt verstanden wurde.

  5. Das Müllkonzept ist wirtschaftsschädlich! sagt:

    Immer wieder diese Wühlarbeit gegen die Grundprinzipe unserer wohlstandsschaffenden Wirtschaftsform! Das ist einfach unerträglich! Haben die Herrschaften denn keine anderen Ideen als die Wirtschaft zu beschädigen und das Steueraufkommen zu senken? Den Sperrmüll kann man bestimmt auch noch mit Gewinn exportieren! Oder wenigstens „spenden“.

    Aber auch noch hier in Halle verkaufen – also das geht garnicht!

  6. Ich sagt:

    Ach die, haben nicht mal meine Sitzgarnitur neuwertig genommen nur weil es ein DDR Modell war, es war unbenutzt ladenneu.

  7. ... sagt:

    Immer diese Wessis und Nachgeborenen, die das Rad ständig neu erfinden wollen. Gebrauchtwaren-Kaufhäuser gibt es längst, auch wenn sie (Achtung, Umdenkleistung erforderlich!) Sozialkaufhaus heißen.
    z.B. das hier https://www.caritas.de/adressen/sozialkaufhaus/06132-halle-saale/91203 und in Neustadt Am Meeresbrunnen 1…

    • Preis der Freiheit sagt:

      Die sind für Bedürftige, sozial Schwache, von Vorgeborenen auch „Arme“ genannt. Hier soll jetzt der Nachhaltigkeit mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit nicht erst weggeworfen und entsorgt wird. Es geht nicht um Spenden und Wohltätigkeit. Einfach lesen UND verstehen. Schon muss man nicht hinter jedem Busch einen Wessi vermuten, was 31 Jahre nach der Wiedervereinigung auch nicht gerade für „angekommen sein“ spricht.

      • Schwester Agnes sagt:

        „Die sind für Bedürftige, sozial Schwache“

        Thema war aber nicht, FÜR wen es sein soll, sondern wohin mit den Gebrauchtwaren, die zu schade für den Sperrmüll sind. „Einfach lesen UND verstehen.“

        • Preis der Freiheit sagt:

          Doch, war es. Aber gut. Offenbar genügen auch die Kapazitäten der erwähnten zwei kleinen Einrichtungen nicht. Lage und Erreichbarkeit spielen auch noch eine Rolle. Das immerhin gut erkannt!

    • !!! sagt:

      Schade dass ihre Generationen absolut versagt haben die „Nachgeborenen“ zu erziehen und Werte beizubringen. Ach ne da sind sie ja bestimmt selber schuld, dass die das nicht von Geburt an wissen. Lieber noch n Bierchen aufmachen als dem Balg was zu erklären.

  8. Hallenser55 sagt:

    Zuerst mal die Gesetze ändern ! 5 Jahre Garantie, damit nicht Billigbauteile prompt nach 2 Jahren ihren Geist aufgeben und die Reparatur fast so teuer wird wie ein neues Gerät.
    Gibts bestimmt noch mehr Möglichkeiten ?

    • Preis der Freiheit sagt:

      Man kann auch heute ohne Probleme Geräte erwerben, die sogar 20 und mehr Jahre halten, wo höchstens Verschleißteile mal ausgewechselt werden müssen. Das hat aber mit Sperrmüll nicht so viel zu tun. Auch Möbel gibt es in Qualitäten zu kaufen, die „ein Leben lang“ halten würden und längere Garantien und Anschlussgarantien bieten viele Hersteller oder auch Dritte an.

      Nur bezahlen muss man das natürlich. Nun rate, wofür sich die allermeisten entscheiden.

      • ... sagt:

        „Nur bezahlen muss man das natürlich.“

        Du hast wohl das Wort „können“ vergessen? Hat nicht jeder ein Monatsgehalt von 5000 aufwärts.

        • Preis der Freiheit sagt:

          Alternative ist, „prompt nach 2 Jahren“ ein defektes Gerät zu haben. Jeder so, wie es die Mathematikkenntnisse hergeben.

          • Preis bleibt Preis sagt:

            Also lieber etwas 10 Jahre abstottern, am Ende ein komplett technisch antiquiertes Gerät besitzen als sich für das selbe Geld alle 2 Jahre ein neues Gerät kaufen?
            So oder so muss der Verbraucher bezahlen. Warum nur am Mittag sich den Wanst vollschlingen, wenn man auch einfach 3-5 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen kann?

          • Preis der Freiheit sagt:

            Mathematik

      • käufer sagt:

        „Man kann auch heute ohne Probleme Geräte erwerben, die sogar 20 und mehr Jahre halten…, stimmt ! Die stammen aber meistens noch aus DDR-zeiten. „Multimax“ , „Moulinette“, Handrührgerät RG28 S laufen immer noch wie geschmiert. Habe inzwischen bereit die dritte Bosch-Bohrmaschine verschrottet, von Mixern, Küchengeräten ganz zu schweige. Das Beste an den modernen geräten ist doch die Aufmachung und Verpackung. Reparaturen fehlanzeige oder Ersatzteile, wenn beschaffbar,so teuer, daß es sich nicht lohnt.

        • Preisefreiheit sagt:

          Warum hast du Bosch-Mixer und Küchengeräte, auch noch mehrere, gekauft, wenn du doch eine DDR(?)-„Moulinette“ und ein RG28 hast, die immer noch laufen? Letzteres wohl deutlich mehr als 20 Jahre, falls du keinen aktuellen Kalender hast.

          Du kommst dem „Problem“ auf die Spur, wenn auch nicht bewusst.

          Wenn du dann noch akzeptierst, dass DU es bist, der auf Aufmachung und Verpackung „reinfällt“, bist du fast da.

    • Motzki sagt:

      DAS geht überhaupt nicht!!
      Denn dann gibt es kein Wachstum mehr und somit auch keinen maximalen Gewinn durch gewollte und
      geplanter Obsoleszenz!
      https://www.mdr.de/geschichte/ddr/wirtschaft/gesetzliche-zuverlaessigkeit-von-ddr-elektrogeraten-garantie-100.html

      • Preis der Freiheit sagt:

        Geplante Obsosleszenz lässt sich sehr einfach umgehen. Da muss man gar nicht an längst (und nicht grundlos, aber auch nicht aus diesem Grund) untergegangene Länder denken.

        Auch hier die Frage, wofür sich wohl die allermeisten dennoch entscheiden…

  9. tomkoch sagt:

    Ist in Halle ein alter Hut. Das hat vor (vielen) Jahren mal die Stadtwirtschft selbst gemacht – aus dem Sperrmüll aussortiert, aufgearbeitet und angeboten. Hat man relativ schnell wegen Erfolglosigkeit eingestellt.
    Und dann gibt es bei der Stadt die Sperrmüllbörse/Brauchbar Tel. 2214444

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