Nach verheerendem Hausbrand in Teicha: Familie startet Spendenaktion

Große Betroffenheit herrscht in Teicha nach einem schweren Hausbrand, der in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar 2026 zwei Doppelhaushälften im Ortsteil Petersberg zerstörte. Eines der Gebäude war das Geburts- und Elternhaus einer langjährigen Eigentümerin, die dieses über Jahrzehnte hinweg mit viel persönlichem Einsatz saniert und modernisiert hatte. Nun ist ihr Lebenswerk den Flammen zum Opfer gefallen.

Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Anwohner in den frühen Morgenstunden Brandgeräusche und sah Flammen aus dem Dachstuhl einer der Doppelhaushälften schlagen. Er alarmierte umgehend den Notruf. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen griff das Feuer auf die benachbarte Haushälfte über. Beide Gebäude, die sich derzeit in Sanierung befanden, wurden schwer beschädigt. Personen oder Tiere kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf rund 200.000 Euro geschätzt.

Für die betroffene Familie ist der Verlust jedoch weit mehr als eine Zahl. Das Haus war nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort voller Erinnerungen, Geschichte und Hoffnung. Über viele Jahre hinweg hatte die Eigentümerin mit eigener Kraft, großem Engagement und viel Liebe daran gearbeitet, das Haus zu erhalten und für einen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Dort wollte sie in naher Zukunft wieder wohnen.

„Nun stehen wir vor den Trümmern dieses besonderen Ortes“, heißt es vonseiten der Familie. Um die enormen finanziellen Belastungen bewältigen zu können und der Mutter eine Perspektive zu geben, wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Jede Unterstützung soll helfen, einen Neuanfang zu ermöglichen und das Lebenswerk zumindest teilweise zu retten.

Die Familie betont, dass jede Spende nicht nur finanzielle Hilfe sei, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität und Anerkennung der jahrelangen Arbeit ihrer Mutter. In dieser schweren Zeit gebe die große Anteilnahme aus der Bevölkerung Hoffnung und Kraft.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Einsatzkräften, die in der Brandnacht vor Ort waren. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Sennewitz, Gutenberg, Morl, Teicha, Wallwitz und Mösthinsdorf sowie weitere Helfer, der Rettungsdienst und die Polizei. Ihr schnelles und koordiniertes Eingreifen verhinderte Schlimmeres.

Die Spendenaktion soll nun dazu beitragen, die Folgen des Brandes abzufedern und den Weg in eine neue Zukunft zu ebnen. Die Anteilnahme aus Teicha und der Region zeigt: In schweren Zeiten steht die Gemeinschaft zusammen.

Zur Spendenplattform: https://gofund.me/931a74a96

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13 Antworten

  1. Insider sagt:

    Muss jetzt wirklich wiederholt eine private Spendenaktion breitgetreten werden? Und die nicht unwichtige Frage nach der Gebäudeversicherung und weswegen die nicht da war (oder doch?), muss dann schon kommuniziert werden. Nicht, dass zukünftig hier vom geklauten Fahrrad bis zum Unfallschaden am PKW Spendenaktionen laufen und als „Nachricht“ eingeordnet werden.

  2. Also sagt:

    Hä??? Dafür ist man doch versichert.

  3. Steffen sagt:

    Die Versicherung müsste doch das meiste abfangen, oder?

  4. Zappelphilipp sagt:

    Sind die Leute inzwischen vollständig unfähig sich gegen die einfachsten Vorfälle zu versichern? Und dieses drücken auf jeden vorhandenen Tränendrüse…. Einfach abstoßend.

  5. Dentist sagt:

    Wer sich die Versicherung nicht leisten kann, sollte wohl besser in eine Wohnung ziehen.

  6. Vera sagt:

    Wer das Haus kennt, wundert sich über die hohe Schadensumme!
    Da anscheinend keine Gebäudeversicherung aktiviert ist, könnten Eingeweihte und ortskundige den schnellen Euro auf Kosten anderer vermuten.
    Respektlos den wirklich bedürftigen Menschen gegenüber !

  7. Leser sagt:

    Ich sehe überhaupt keine Notlage, solange man nicht erklären kann, warum man (vorgeblich) keine Versicherung abgeschlossen hat.

    Ohne Versicherungsschutz würde ich das Grundstück verkaufen und umziehen.

    • Securitas sagt:

      Einfach nicht spenden, wenn du nicht willst.

      Das Gesabble bringt niemandem was und was du siehst oder nicht siehst und was du machen würdest ist nicht gefragt.

  8. SagJaNur sagt:

    Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Spendensammlung. Und lasst Euch nicht von den Idioten hier beirren, die immer alles besser wissen. Es ist vollkommen egal, ob versichert oder nicht. Wer diesen Menschen helfen will, der spendet. Der Rest sollte einfach mal die Klappe halten. Aber das geht scheinbar nicht im anonymen Internet. Asozial ist Trump(f).

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