Neue Müllbehälter für Peißnitz und Ziegelwiese: Gestaltungswettbewerb ausgerufen

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15 Antworten

  1. Einwohnerin sagt:

    Bunte Kinderzeichnungen auf Abfalltonnen, darauf muss man erstmal kommen. Wie wäre es mit einer unauffälligen, ästhetischen Verkleidung?

  2. Pädagoge sagt:

    Erhofft man sich durch den Gestaltungswettbewerb eine erhöhte Akzeptanz der Abfallbehälter bei den jugendlichen Müllerzeugern? Wem egal ist, wo er seinen Müll fallenlässt oder „vergisst“, der wird auch nicht durch fesches Mülltonnendesign eines Besseren belehrt.

  3. HansimGlueck sagt:

    Wie wäre es mit ordentlichen einfachen rustikalen Mülleimern anstatt Müllcontainern in Stahlgestellen? Da braucht es dann auch keine Gestaltungsbriefmarke.

  4. Zukunft der Demokratie sagt:

    Vielleicht gibt es aber auch ganz gegensätzliche Lösungsvorschläge?
    Ob sich die hier vorgeschlagenen Standorte auf Grund der Hochwasserproblematik für solche Unterflursysteme eignen würden, vielleicht mit zusätzlich zu versehenden Dichtdeckeln?
    Aber vielleicht sollte man diese Systeme trotz der sicherlich hohen Investitionskosten und den dann fest definierten Standorten zur Diskussion stellen, die zwischenzeitlich gesammelten Erfahrungswerte anderer Städte könnten hilfreich sein?
    Optisch und in der Aufnahmemenge auf jeden Fall ein klarer Vorteil ?
    https://www.wp.de/staedte/hagen/muell-in-der-innenstadt-landet-kuenftig-unter-der-erde-id11746389.html

  5. Fadamo sagt:

    Die Ideenlosigkeit der HWS soll jetzt die Jugend auslöffeln .Das nennt man dann Wettbewerb ,oder Mitbestimmung in einer Demokratie. Hahaha!

  6. Einwohnerin sagt:

    Der Gestaltungswettbewerb wurde ja (s.o.) leider schon gestartet. Aber möchte man sich wirklich vorstellen, dass es die Zeichnung des eigenen Kindes oder Enkelkindes bis auf die Abfalltonne geschafft hat und diese dann mit Ketchup, Kaugummi- oder anderen Abfallresten (und das sind noch die harmlosesten Verunreinigungen) verunstaltet wird?
    Die Kinder, die sich dann um der Sache willen oder für einen Bluetooth-Lautsprecher anstrengen, werden das nicht bedenken. Die HWS sollte wissen, dass es einen Zusammenhang zwischen Funktion und Gestaltung gibt. Und welcher Spaziergänger möchte große bunte Abfallbehälter in Parklandschaften oder an Flussufern stehen sehen? Die Idee mit den versenkbaren Abfallbehältern ist wirklich überlegenswert. Beim Glasabfall klappt das doch auch!

  7. geraldo sagt:

    Man kann aus den Fotos früherer Berichte durchaus erkennen, dass ein Gutteil der Frischluftfans den Müll gerne wegräumen möchte.

    Und da gehen Vorschläge, die Müllcontainer unauffällig zu verkleiden oder zu versenken, doch in die falsche Richtung. Nein, die Leute sollten die Container leicht erkennen können, auch zu fortgeschrittener Stunde. Das Beispiel mit den Glascontainern hinkt auch, weil die mit schwerem Gerät gehoben werden müssen. Außerdem ist dann für die zuständigen Mitarbeiter nur sehr schwer zu sehen, wann eine Leerung nottut.

    • HansimGlueck sagt:

      Ein Müllcontainer in der offenen Landschaft wird wohl immer noch gut zu sehen sein, auch wenn hinter dem Metallkäfig ein Bild drauf gemalt ist. So groß ist die Ziegelwiese nicht, den würdest du sogar in der Franzigmark noch gut auf einige Entfernung erkennen.
      Interessant, dass hier kein Aufschrei wegen der Verunstaltung der Landschaft passiert. Halle, Stadt der Ästeten.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      @geraldo

      dem Text entnehmend, geht es hier um die grundsätzliche und langfristige Überlegung größere Abfall – Behälter der Bevölkerung auf den beliebten Erholungsgebieten zur Verfügung zu stellen!
      Ob das obige Foto extra gestellt wurde um die Problematik zu verdeutlichen ? neben den nicht wirklich überlaufenden Behältern ist aber an diesem Beispiel zumindest noch ihre grüne Farbe zusehen! Bewusst oder unbewusst ,hat man zu seiner Zeit auf eine orange oder rote Farbgebung verzichtet ?
      Daher schließe ich mich der Argumentation von einer aufmerksamen ,,Einwohnerin“ und zahlreichen Städten an und würde für die Lösung des Problems zu einer dezenten und naturnahen Gestaltung plädieren!
      Ihre Argumentation des schweren Gerät kann man auch entkräften, denn diese Behälter können mit kleinen Fahrzeugen abgesaugt werden!

      https://www.bauer-suedlohn.de/fileadmin/user_upload/news/Veroeffentlichungen/Wertstoff-Container/Unterflur-System%20Modell%20GTM/Bessere_Optik_f%c3%bcr-weniger_Geld-KommunalDirekt.pdf

      Seit 2006 hat sich natürlich die Technologie weiterentwickelt, elektronische Füllstandmessungen optimieren die wirtschaftliche Nutzung und es muss auch kein Mitarbeiter mehr ,,nachsehen!“
      http://www.swisslogix.com/

      Erfahrungswerte kann man natürlich nur von anderen Städten erfragen und sicherlich steht unsere HWS dazu im regen Austausch!
      Und auch die grundsätzlichen Bedenken der Stadtverwaltung sind nicht von der Hand zu weisen, egal wie tief, groß oder in diesem Fall sogar bunt ( und durch wildes Graffiti noch bunter?) man die Behälter gestaltet, wenn der Mensch den Sinn eines solchen Behälters nicht erkennt oder erkennen will, wird er ihn nicht benutzen! (Stichwort Abi Feten!)

      Hamburg geht da neue Wege, zu steinig für unsere Stadt ?
      https://www.abendblatt.de/hamburg/article214215659/Mit-der-Muellpolizei-auf-Streife-im-Stadtpark.html

  8. Einwohnerin sagt:

    Die Frischluftfans, die ihren Müll wegräumen wollen, finden die Abfallbehälter auch so. Die Unbelehrbaren sollten mit entsprechenden Strafen rechnen müssen.

  9. geraldo sagt:

    Das Leeren der Glascontainer im Paulusviertel ist garantiert zuverlässiger zu planen als das Müllaufkommen an der Ziegelwiese.

    • HansimGlueck sagt:

      Kleiner Tipp. Mal den jungen Mann, der die Glascontainer leert, ansprechen. Er gibt ganz gut Auskunft.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      @geraldo,

      es gibt sicherlich unterschiedliche Generationen und Ausführungen von Füllstands Sensoren, welcher im Glascontainer im Paulusviertel verbaut ist? Hilfreicher Tipp von HansimGlück, Danke!
      Jedoch für diese Generation von Sensoren ist auf jeden Fall nur die Füllmenge entscheidend, nicht der Standort!
      https://moba-automation.de/maschinen-applikationen/muellschleusen-und-muellabwurfschaechte/fls/
      Uns selbst wenn die Grillkohle auf der Peißnitz dann versehentlich falsch entsorgt wurde, könnte ein entsprechendes Signal gesendet werden!

      Aber das ist Technologie von morgen für ,,smarter Cities“ , also eher was für ,,Zukunftsstädte“ die intelligent und somit wirtschaftlich mit ihrer Abfallentsorgung in Zukunft umgehen wollen!

      Allerdings ein Thema , für einen ganz anderen Wettbewerb!

  10. geraldo sagt:

    Unterflur-Container mit elektronischer Füllstandsanzeige klingt nach einer „richtig guten“ Lösung im Überschwemmungsgebiet. Wahrscheinlich sind die dann nach jedem Frühjahrshochwasser im Eimer.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      @geraldo

      auf die Problematik Überschwemmungsgebiet habe ich bereits oben hingewiesen!

      Die farblich neu gestalteten Abfallbehälter werden sicherlich mit einem nicht unerheblichen Aufwand vor jedem Frühjahrshochwasser in Sicherheit gebracht, der Aufwand zur Sicherung der Sensoren in den Unterflurcontainern daher vergleichsweise gering?

      Grundsätzlich stimme ich Ihnen aber zu, auch wenn man Tiefgaragen in Überschwemmungsgebieten genehmigt hat ,diese im Juni 2013 nachweislich vollgelaufen sind, werden die baurechtlichen und umweltrechtlichen Genehmigungen für diese kleineren Unterflur-Container vermutlich nicht erteilt werden?

      Auch wenn man über Ästhetik im Bezug auf die Funktion von Abfallcontainern und das hat schon diese kleine Diskussion zum Ausdruck gebracht, sehr unterschiedliche Meinung ist, darf man trotzdem auf die Entwürfe gespannt sein.

      Das oben angebende neue Entsorgungskonzept ? der Stadt für die betroffenen Erholungsgebiete konnte ich leider nicht recherchieren, gibt es Angaben zu der der Gesamt – Anzahl von den eventuell neu anzuschaffenden und somit zu gestaltenden Abfallbehältern ?

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