Notfallübung: Citytunnel Leipzig in der Nacht auf Donnerstag gesperrt

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26 Antworten

  1. geraldo sagt:

    Diese Übung demonstriert auch, wir fragil das ganze Netz ist. Ganze 6 S-Bahn-Linien hängen an einer Hauptschlagader, jede Störung bringt alles zum Erliegen.

    • Gondelbahnbetreiber sagt:

      Was schlägst du vor? Gondelbahnen? Luftschiffe?

    • Seb Gorka sagt:

      Sind diese ganzen 6 S-Bahnlinien für irgendwen (über)lebensnotwendig?

      • geraldo sagt:

        Ach, wer braucht schon S-Bahnen. Und schon gar nicht nachts.
        Übrigens kriegen es die Betreiber nicht einmal hin, die Planänderungen in die Online-Fahrplanauskunft zu übernehmen. Das steht alles nur in kurzen Textmeldungen.

        • Seb Gorka sagt:

          Jeder macht sich so weit von anderen und anderem abhängig, wie er (m/w/d) mag. Sonst könnte man nicht aufheulen, wenn mal eine Nacht im September auf einem kurzen Abschnitt Busse statt S-Bahnen verkehren. Schnell ins Internet getippert, dass die (eigene) Welt beinahe untergegangen wäre…

          Was hättest du anders gemacht, wenn es die(?) Betreiber in die Online-Fahrplanauskunft übernommen hätten? Jetzt mal abgesehen davon, dass es da steht und du vielleicht nur nicht mit der Online-Fahrplanauskunft zurecht kommst, die du als erfahrener Vielfachpendler seltsamerweise aber zu brauchen scheinst. Würdest du dann etwa nicht über diese „schwerwiegenden“ Einschränkungen jammern? Kaum vorstellbar.

          • geraldo sagt:

            Solange wir hier im MDV keinen auch nur annähernd so dichten Takt haben wie bspw. in Berlin reicht es nicht, die Strecken zu kennen, nein, da braucht man auch immer mal die Fahrzeiten, damit man nicht ne halbe Stunde dumm rumsteht.
            Und dieser ach so tolle SEV braucht locker ne halbe Stunde mehr, ganz zu schweigen von der äußerst begrenzten Kapazität bspw. für Fahrräder.
            Aber das kann dir natürlich sch…egal sein, wenn der Popo sanft im Auto ruht.

          • Seb Gorka sagt:

            Mach dir mal um meinen Arsch und sein Fortkommen keine Sorgen. Warum du dich über 30 Minuten in einer Septembernacht so echauffierst, sollte dir da schon eher zu denken geben. Trotz Strohhalm“verbot“ solltest du dich vielleicht nicht so sehr an einen klammern und dir den nächsten Aufreger zurecht legen. Ich schlage dir den parallel zur S-Bahn-Strecke geplanten Radschnellweg vor. Der ist völlig sinnlos, denn: „Es gibt eine leistungsfähige Pendlerverbindung zwischen Halle und Leipzig: Die S-Bahn, ggf. eben auch in Verbindung mit Radverkehr an Start und Ziel.“ Die ist solide und nicht anfällig für Störungen, da braucht es eben auch keine Alternativen.

            Vielleicht merkst du es irgendwann. Ich drücke die Daumen.

    • HansimGlueck sagt:

      Sollte man solche Übungen also besser nicht machen?

      • Seb Gorka sagt:

        Nur bei vollem Regelbetrieb, wie es in einem echten Unglücksfall ja auch gemacht wird.

        Jegliche Störung des Alltags zeigt, wie fragil und unflexibel die eigene Lebensweise ist…

        • geraldo sagt:

          Dafür sorgen schon die „Springer“ immer wieder mal.

          • Seb Gorka sagt:

            Mit der äußerst witzigen und geschmackvollen Umschreibung „die „Springer“ beziehst du dich auf Selbstmörder? Wenn die deinen Alltag durch ihren „Sprung“ stören, bist du entweder Lokführer (dann weißt du, dass der Regelbetrieb genau in dem Moment unterbrochen wird) oder bist beruflich mit Todesfällen befasst (dann gehört es aber zu deinem Alltag). Vermutlich bist du aber einfach nur abgekoppelt von der Realität oder dermaßen vom eigenen Leben frustriert, dass dir einfach nichts besseres eingefallen ist. In jedem dieser drei Fälle ging dein Kommentar zielsicher daneben.

    • Geranie sagt:

      Wow, geraldo kapiert also das Prinzip der Züge. Übrigens erliegt in dem Fall nichts, die Bahnen nehmen ganz Planmäßig eine andere Strecke.

  2. farbspektrum sagt:

    Die meisten Ausfälle entstehen doch durch das System zentraler rechnergesteuerter Stellwerke. Wenn da irgendwo eine Weiche eingebaut wird, müssen ganze Teilnetze außer Betrieb genommen werden.

    • Seb Gorka sagt:

      Was für ein uninformierter Unsinn.

      • farbspektrum sagt:

        Von was hast du überhaupt Ahnung?
        Es ist doch längst bekannt, dass die Softwareanpassung der zentralisierten Gleisnetzsteuerung dazu führt, dass bei Ausfällen und Softwareanpassungen der Bahnverkehr lahmgelegt wird. Haben wir doch auf der Strecke Halle-Leipzig oft genug erlebt.

        • Seb Gorka sagt:

          Du hast aber – voller „Ahnung“ – von der Außerbetriebnahme „ganzer Teilnetze“ (da warst du dir wohl selbst nicht über den Umfang im Klaren) aufgrund eines „irgendwo“ erfolgenden Einbaus einer Weiche gefaselt. Das ist und bleibt völlig uninformierter Unsinn. (bahn.de)

          • farbspektrum sagt:

            Das sind wohl keine Teilnetze?
            „Wegen eines notwendigen Softwareupdates in verschiedenen elektronischen Stellwerken im Eisenbahnknoten Frankfurt muss in der Zeit von Freitag, 25. Oktober, 19.30 Uhr, bis Samstag, 26. Oktober, 14.30 Uhr, die Bahnstrecke vom Hauptbahnhof über das Stadion bis zum Flughafen gesperrt werden. In der Zeit von 2.30 Uhr bis 9.30 Uhr am Samstag, 26. Oktober, sind zudem alle Bahnstrecken von und zum Hauptbahnhof – inklusive der Tunnelstammstrecke der S-Bahn – gesperrt.“(lok-report.de)
            „In Erfurt rücken die Techniker am Samstag an: Hier muss eine neue Software für die Stellwerke aufgespielt werden. Deswegen kann bis Sonntag kein Zug den Hauptbahnhof ansteuern. “ (MDR)
            „Gegenüber der Volksstimme erläuterte die Deutsche Bahn, dass die mehrstündige Sperrung notwendig sei, um die neue Software zur Steuerung des Zugverkehrs auf dem kompletten Hauptbahnhof einzuspielen.“ (volksstimme)
            „Der sogenannte Bahnknoten Leipzig muss, wie bereits in den Vorjahren, gesperrt werden, weil die Bahn neue Software in ihrem elektronischen Stellwerk einspielt “ (Spiegel)
            „Der Berliner S-Bahn-Betrieb auf den zentralen Innenstadtlinien liegt wegen eines Softwarefehlers weiter lahm. Grund ist eine fehlerhafte Software auf der Schnittstelle zwischen zwei verschiedenen Stellwerken des Unternehmens, die unterschiedlicher Bauart sind. Der Fehler konnte nicht wie geplant in der vergangenen Nacht behoben werden. Aufgrund der S-Bahn-Ausfälle herrschen seit Tagen in der Berliner U-Bahn chaotische Zustände, wie auch die Zeitungen Berliner Morgenpost und Tagesspiegel berichten.“ (golem.de)

          • Seb Gorka sagt:

            Doch, doch, das sind alles Teilnetze. Man kann sicher auch sagen, es seien „ganze“ Teilnetze, oder auch „Teile des Ganznetzes“.

            Nur Weichen, die „irgendwo“ eingebaut werden und dadurch „ganze Teilnetze“ lahmlegen, die tauchen in deinem Google-Ranking nicht auf. (wikipedia)

          • farbspektrum sagt:

            Du hast ja von nichts Ahnung. Erst recht nicht wie ein computergesteuerter Bahnverkehr funktioniert. Wenn sich das Schienennetzt ändert, muss das Programm für das entsprechende Teilnetz geändert werden und das geht eben nur, wenn die Programmsteuerung für das betreffende Teilnetz ausgeschaltet wird.
            Reicht dir das wirklich nicht?
            „Nach Freigabe der Strecke am Sonntagmorgen sind die nächsten Teilsperrung allerdings auch bereits in Sicht: Zwischen dem 31. Oktober und dem 4. November arbeitet die Deutsche Bahn im Bereich Neuwiederitzsch an Weichen und Sicherheitstechnik. Zudem muss zwischen dem 10. und 12. November erneut Software am Leipziger Hauptbahnhof angepasst werden.“(LVZ)

          • Seb Gorka sagt:

            Vom Einbau einer Weiche und der dadurch bedingten Lahmlegung steht da zwar immer noch nichts, aber ich möchte auch nicht, dass du dich aufregst. Du hast sicher noch viel mehr zu googeln und falsch zu verstehen. Zum Glück richtet sich die Bahn nicht nach dir oder mir. (mz-web.de)

            Ps. Der Verkehr läuft übrigens wieder ganz normal, trotz der Übung. War vielleicht aber auch Magie…

    • 10010110​ sagt:

      Und genau dieses Problem sieht man an der Strecke Halle-Schkeuditz-Leipzig: statt die S-Bahnen bei einer Tunnelsperrung oben in den Kopfbahnhof – oder wenigstens bis nach Gohlis – fahren zu lassen, enden sie schon in Schkeuditz und es muss für die restlichen 15km ein elender SEV-Busverkehr eingerichtet werden. Mir wurde auf eine Beschwerde bei der Bahn mal erklärt, dass das mit der Leit- und Sicherungstechnik zu tun hat.

      Da waren wieder ganz schlaue Ingenieure am Werk, und es ist natürlich eine Variante für die nächsten 50 Jahre, da führt kein Weg hin, das in der Zwischenzeit außerplanmäßig kundenfreundlich anzupassen.

      • 10010110​ sagt:

        Ich würde sogar behaupten, es wäre billiger für die Bahn, die S-Bahnen bis Gohlis fahren zu lassen und zwischen Wahren und Gohlis Streckenposten hinzustellen, die den halbstündlich verkehrenden Zugverkehr manuell regeln, als mehrere Busse zu mieten, um einen SEV einzurichten. Aber das würde ja erhöhten Organisationsaufwand bedeuten, das geht nun gar nicht.

        • Seb Gorka sagt:

          Erhöhter Aufwand ist immer günstiger. Das weiß jeder hier im Internet.

          • 10010110​ sagt:

            Erhöhten mentalen Aufwand gegen erhöhten materiellen Aufwand abzuwägen, ist nicht deine Stärke.

            Du markierst bestimmt auch immer mit der Computermaus eine Textpassage, klickst dann im Menü auf „kopieren“, wechselst das Dokument und klickst im Menü auf „einfügen“, statt Strg-C und Strg-V zu verwenden, weil es so aufwändig ist, sich die Tastenkombination zu merken, was?

          • Seb Gorka sagt:

            Danke für diese Einsicht in deine IT-Kenntnisse. Das erklärt einiges. Zu Wassersprudlern hast du bestimmt auch etwas gelesen. Dennoch bitte zurück zum Thema.

            Mentale Organisation ist wichtig. Streckenposten erscheinen dadurch aber nicht einfach so, egal wie sehr du es dir wünschst. Zugführer können zwar viel, Gedanken lesen, auch wenn du sie mit Nachdruck denkst, können aber die wenigsten. Da sollte also wenigstens ein Zettel im Führerstand kleben („Heute mal bis Gohlis, Junge!“). Leit- und Sicherungstechnik hast du schon erwähnt, auch wenn du an deren Existenz augescheinlich nicht glaubst. Es geht noch weiter…

            Sobald du also soweit mental organisiert bist, dass du den Aufwand der beiden Alternativen, insbesondere deiner (mental äußerst) kreativen abwägen kannst, melde dich gern nochmal. Ich bin jedenfalls interessiert. Du kannst aber auch wieder einschnappen und alle(s) doof finden. Wie du magst.

          • 10010110​ sagt:

            Die Strecke zwischen Wahren und Gohlis ist zweigleisig (erst kurz vor Gohlis wird es eingleisig), es gibt keine Bahnübergänge und, außer dem Abzweig zum Leipziger Güterring in Wahren, keine anderen Kreuzungen. Auf dieser Strecke fährt einmal jede halbe Stunde ein Zugpaar, ansonsten passiert da nichts, was unlösbar wäre. Gohlis eignet sich perfekt als End- und Wendestelle, und es würden sich auf diesem Streckenabschnitt nichtmal mehrere Züge begegnen, sondern nur ein und derselbe hin- und wieder zurückfahren.

            Ich bin mir sicher, für eine vorübergehende Sperrung von ein paar Stunden oder einem Wochenende würde sich auch geeignetes Personal als Streckenposten finden. Ich brauche schon noch ein paar mehr Gegenargumente, um mich davon überzeugen zu lassen, dass es unmöglich ist, Züge kundenfreundlich bis Gohlis fahren zu lassen statt sie in Schkeuditz enden zu lassen und dann aufwändigen und für die Fahrgäste unangenehmen Schienenersatzverkehr einzurichten.

          • Seb Gorka sagt:

            Ich bin üfest davon überzeugt, dass du auch mit noch mehr Argumenten nicht überzeugt werden kannst. Aber du kannst mich gern vom Gegenteil überzeugen.

            Übrigens ist die Tunnelsperrung vorbei. Ganz ohne Streckenposten und „wenden“ in Gohlis. Es war tatsächlich nur eine Nacht und weder du noch Gerald mussten in einen aufwendig-unangenehmen Bus steigen. Auch ganze Teilnetze haben weiterhin ihre zentrale Rechnersteuerung. Trotzdem kommt es mir so vor, als ob wir nahe an einer globalen Katastrophe waren…

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