Provokation mit Kalkül: Marla Svenja Liebich will nun „Anne Frank“ heißen
Seit Jahren taucht der Name Sven Liebich im Verfassungsschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt auf. Die Sicherheitsbehörden führen ihn dort wegen rechtsextremer Aktivitäten. Im vergangenen Jahr wurde Liebich zudem verurteilt, eine Haftstrafe steht weiterhin aus. Angetreten hat er sie bislang nicht. Öffentliches Aufsehen erregt Liebich jedoch weniger durch juristische Fragen als durch eine Serie gezielter Provokationen, die immer wieder bundesweit für Schlagzeilen sorgen.
2024 erklärte Liebich, fortan als Frau zu leben, und nennt sich seither Marla Svenja. Auch diese Selbstzuschreibung wurde von vielen Beobachtern nicht nur als persönliche Entscheidung, sondern als bewusste Grenzüberschreitung im politischen Kontext wahrgenommen. Nun folgt der nächste Schritt – und eine neue Eskalationsstufe.
Nach eigenen Angaben hat Liebich beim zuständigen Standesamt in Merseburg einen Antrag nach dem Selbstbestimmungsgesetz gestellt. Und das bereits am 5. August vergangenen Jahres. Ziel sei eine Änderung von Geschlechtseintrag und Namen. Künftig wolle Liebich als „divers“ geführt werden und den Namen „Anne Frank“ tragen. Die Wahl dieses Namens löst breite Empörung aus: Anne Frank gilt weltweit als Symbol für die millionenfachen Opfer des Nationalsozialismus – jenes ideologischen Systems, dem Liebich selbst seit Jahren zugerechnet wird.
Gegenüber dubisthalle.de erklärte Liebich auf Nachfrage, sie habe sich „nichts dabei gedacht“. Anne und Frank seien „normale Vornamen“. Auch an die Gedenkstätte Anne Frank Haus in Amsterdam wandte sich Liebich schriftlich. In seiner E-Mail, die dubisthalle.de vorliegt betont sie, die Namenswahl stehe „in keinerlei Zusammenhang mit Anne Frank als historischer Person, ihrem Leben oder ihrem Schicksal“. Die Übereinstimmung sei zufällig, eine Bezugnahme „zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt“. Für mögliche Missverständnisse entschuldigte sie sich vorsorglich. Die Gedenkstätte bestätigte bislang lediglich den Eingang der Nachricht.
Parallel dazu liegt Liebich im Konflikt mit dem Standesamt Merseburg. Dieses verlangt, wie gesetzlich vorgesehen, eine persönliche Vorsprache zur Abgabe der Erklärung nach § 3 Selbstbestimmungsgesetz. Liebich verweigert diese jedoch mit dem Hinweis, gegen ihn liege ein Haftbefehl vor; ein Erscheinen würde unmittelbar zu seiner Festnahme führen. In einer Fachaufsichtsbeschwerde spricht Liebich von einem „unverhältnismäßigen Eingriff“ in die Grundrechte, darunter Menschenwürde, freie Persönlichkeitsentfaltung und Gleichbehandlung.
Die Behörde wies die Beschwerde zurück. Das Personenstandsgesetz sehe eine persönliche Erklärung und deren Beurkundung zwingend vor. Eine Ausnahme sei nicht vorgesehen, auch nicht im Falle eines bestehenden Haftbefehls.
Beobachterinnen und Beobachter werten die aktuelle Namensdebatte weniger als Verwaltungsstreit, sondern vielmehr als Teil einer langjährigen Strategie: gezielte Provokation, mediale Aufmerksamkeit und die bewusste Instrumentalisierung gesellschaftlicher Debatten. Gerade die Wahl des Namens „Anne Frank“ reiht sich dabei in ein Muster ein, das Kritiker als Verhöhnung historischer Opfer und als Versuch verstehen, demokratische und rechtliche Verfahren ad absurdum zu führen.
Ob der Antrag Erfolg haben wird, ist offen. Sicher ist jedoch: Die Causa Liebich bleibt ein Beispiel dafür, wie Extremisten versuchen, rechtliche Spielräume und gesellschaftliche Sensibilitäten für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen, und damit erneut eine Debatte auslösen, die weit über eine einfache Namensfrage hinausgeht.









Das Fräulein hat doch eine Macke ,auch wenn sie nicht persönlich erscheinen will ,muss sie ja eine Meldeadresse zur Zusendung der Unterlagen angeben .Also Behörde sei Wachsam.
Das ist eher witzig als eine Provokation….hier testet jemand die Grenzen einer sich selbst erhaltenden Bürokratie aus …..
Witzig, ja? Nein, es ist ekelhaft. Na, liebe Behörden, dann zeigt mal, was ihr drauf habt.
Bei dem ausgesuchten Namen ist es ganz und gar nicht witzig. Dazu muss man aber was aus der Geschichte gelernt haben, was nachweislich bei einigen nicht der Fall ist.
Auf der einen Seite ist es natürlich eine Provokation, auf der anderen Seite handelt er aber ganz im Sinne des Gesetzes, das ja schliesslich eingebracht wurde, damit man eben – ganz nach persönlichem Gefühl – mehrfach im Jahr das Geschlecht, Vornamen und Nachnamen ändern kann. Schliesslich trägt jeder modebewusste Mensch auch nicht jeden Tag die gleiche Kleidung.
Mehrfach im Jahr?
Käse.
Ändert nichts daran, dass er ganz im Sinne der Grünen handelt, die ja grösste Freude dabei empfinden, am CSD in Verkleidung mit Regenbogenfahnen und einem minütlich wechselnden Geschlecht und Namen als Drag-Queen oder sonst was durch die Gegend zu laufen. Grünes Lebenselexier und gleiches Recht für alle. Daran kommen wir nicht vorbei. 😃👍
„minütlich wechselnden Geschlecht und Namen“
Schon wieder Käse. Was ist denn nur mit Dir los?
„gleiches Recht für alle“
Dann kann man Liebich also beschimpfen und beleidigen? Machen ja die Blauwale zur Genüge mit Personen, die nicht Liebich heißen.
In deiner geistigen Verwirrtheit, bringst du wieder den Unterschied zwischen Blauwalen und grünen Flaschen im BT durcheinander.
Du hast den Sinn des Gesetzes nicht verstanden.
Und natürlich hätte man noch viel mehr Regelungswut einführen können. Bürokratie ist schließlich des Deutschen Lieblingskind. Am besten nicht nur vorschreiben wie oft man alles wechseln kann, sondern auch wie der Stift beim Unterschreiben zu halten ist. Hier hat man nunmal versucht, einfach zu bleiben. Aber das kann manch einer schlicht nicht aushalten …
„gezielte Provokation, mediale Aufmerksamkeit und die bewusste Instrumentalisierung gesellschaftlicher Debatten“
Genau das ist es auch. Man ist nur zu ignorant zu erkennen, dass hier der Finger in die Wunde gelegt wird und will nicht erkennen, wie absurd das alles ist und wie wir uns selbst im Weg stehen. Statt dessen lässt man sich auf der Nase herumtanzen und bauscht es auch noch medial auf.
Erstens: wegsperren bei vorliegendem Haftbefehl!
Zweitens: Mann bleibt Mann(bis auf ganz wenige medizinische Ausnahmen).
Drittens: ein Name kann nicht beliebig geändert werden.
Viertens: Gerichte haben wichtigeres zu tun als sich mit solchem Blödsinn zu befassen. Ablehnen!
Fünftens: keine mediale Aufmerksamkeit für Spinner!
Punkt. Und Ruhe ist.
Völlig korrekt, insbesondere Punkt 5. Hätten die Idioten aus dem linken Block das von vornherein beherzigt und wären nicht hyperventilierend über jedes Stöckchen gesprungen, das Schreihals Liebich hingehalten hat, hätte der innerhalb von 2 Monaten massiv die Lust an seinen Aktionen verloren und wir nie die Debatten von heute geführt. Eines muss man jedoch noch anmerken: Wer sich etwas detaillierter mit seinem Prozess beschäftigt hat, verliert den Glauben an unsere Justiz. Die Anklagepunkte waren teils absurd lächerlich und das Urteil, insbesondere in Relation zu anderen Verfahren, unverhältnismäßig hart und ne absolute Frechheit. Hier sollte auf politischem Wunsch hin ganz bewusst ein Exempel statuiert werden. Deutschland 2025: Meinungsdelikte werden härter sanktioniert als jede echte Kriminalität.
Du solltest klagen!
Was soll man dazu sagen. Er/sie/es nutzt eben gültige Gesetze. Dazu sind sie doch erlassen worden. Will man das jemandem Vorwerfen? Erst feiern sich Politik und (ich sag mal) Zivilgesellschaft für die Verabschiedung der Gesetze und dann gibt es Vorwürfe, wenn sie jemand benutzt.
Ich lehne mich aus dem Fenster, wenn dubisthalle Liebich erreicht, spricht es nicht für die Polizei, dass die sie nicht erwischen.
Zumal man sich in der JVA auf sie freuen wird, egal ob der Namenswechsel noch klappt.
Sehr lustig. Besser kann man Idioten nicht vorführen.
Der deutsche Staat lässt sich wie so oft am Nasenring durch die Manege führen!
Und du tanzt drumherum.
Liebich ist ganz sicher nicht „sie“. Die falsche Bezeichnung beruht auf verfassungsfeindlichen Gesetzen, die es erlauben, Namen und Geschlecht nach Belieben zu ändern. Ihr braucht einen Rechtsextremen , der euch das nahe bringt. Schämt euch.
Könnten Sie erläutern, inwiefern das Gesetz verfassungsfeindlich ist?
„Beobachterinnen und Beobachter“
Was ist mit nichtbinären Beobachtenden? Wenn schon alles gendern, dann richtig!
Gendern nicht verstanden. Macht nichts. Kriegst ja Stütze.
Du hast Gendern nicht verstanden und Korrektur kriegt Stütze. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Leg dich wieder hin Großer. Du wirst hier nicht gebraucht.
Du wirst nirgends gebraucht.
Lange dafür überlegen müssen?
Korrektur bekommt keine Stütze, sondern geht arbeiten, ich bin ja nicht du…
Du bist auch nicht Korrektur, du bist völlig falsch.
Wie kann es eigentlich sein, dass eine Person, gegen die ein Strafbefehl vorliegt, überhaupt in der Lage ist, einen solchen Antrag zu stellen? Müsste sie dafür nicht persönlich erscheinen? Oder funktioniert das inzwischen problemlos aus der Ferne? Läuft das über Dritte, über Bevollmächtigte, vielleicht sogar über Angehörige? Je länger man darüber nachdenkt, desto grotesker wirkt die Situation.
Und trotzdem greift es zu kurz, das alles nur auf diese eine Person zu projizieren. Der eigentliche Skandal ist strukturell. Ein System, das sich mit komplizierten Gesetzen und gut gemeinten Regelwerken schmückt, schafft gleichzeitig Schlupflöcher, die offenkundig niemand zu Ende gedacht hat. Wenn ein Gesetz wie das Selbstbestimmungsgesetz in der praktischen Anwendung solche Widersprüche produziert, dann ist das kein individueller Triumph, sondern ein institutionelles Versagen.
Hier hat nicht einfach jemand „das System ausgetrickst“ — das System hat sich selbst vorgeführt. Staat, Kommune und Medien tragen gleichermaßen Verantwortung, weil sie entweder nicht hinschauen, nicht nachfragen oder die Absurdität als Randnotiz behandeln. Statt sauber aufzuarbeiten, wie so etwas möglich ist, wird moralisiert, personalisiert und skandalisiert.
Das Ergebnis ist ein Schauspiel, bei dem die falschen Fragen gestellt werden. Nicht: „Wie konnte er das tun?“, sondern: „Warum ist das überhaupt möglich?“ Genau dort beginnt die eigentliche Debatte.
Wo ist jetzt genau dein Problem?
Ich helfe dir mal ein wenig.
1. Ob man das gut findet oder nicht, Menschen in Haft sowie die, gegen die ein Haftbefehlt vorliegt, sind halt noch immer Bürger der BRD mit Rechten.
2. Steht im Artikel das ein persönliches Erscheinen nötig ist.
3.Jeder der ein bisschen ehrlich ist und Lebenserfahrung hat sollte wissen, dass es extrem schwer ist Regeln/Gesetze ohne „Schlupflöcher“ zu erlassen. Der Versuch führt nur zu klobigen, unpraktischen oder viel zu spezifischen Regelwerken die am Ende wieder Lücken aufweisen…
4. Der Sinn des ganzen SBG war es Hürden abzubauen. Die ganze Debatte darum ist einfach lächerlich. Es sind kaum Missbräuche des SBG bekannt, es hat sehr vielen Menschen geholfen ihren eigenen Lebensweg würdevoller zu gestalten und es wurde viel weniger genutzt als von AfD, CDU und anderen rechten Spinner prophezeit wurde…
Niemand führt hier irgendwen an der Nase herum. Liebich nutzt geltendes Recht, so what? Als nächstes zahlt er noch Steuern. Solche Geschmacklosigkeiten zu treiben sagt mehr über die Person als über das SBG aus.
„Hat sehr vielen Menschen geholfen“
„Wurde sehr viel weniger genutzt“
Lies den Artikel!
Das ist nun wirklich zuviel verlangt.
Sehr guter Kommentar.👍
@Kommentatoren:
Und dass hier der Name „Anne Frank“ verunglimpft wird, stört Euch in Eurer Schadenfreude gar nicht? Wie armselig.
ist Anne Frank irgendwie rechtlich geschützt ? sicher wäre es zumindest geschmacklos wenn ich mein Haustier (egal welches) so nennen würde .. aber da ist jetzt ein diverser Mensch der gerne so genannt werden möchte .. wo Problem??
Problem offensichtlich, L. entschuldigt sich doch vorsorglich.
Naja, für Schadenfreude ist das insgesamt zu traurig. Der Name Anne Frank ist austauschbar. Mich stört die ganze Posse und dieser handlungsunfähige Staat.
„Mich stört die ganze Posse“
Was tust du?
(außer anonyme Internetkommentare zu schreiben)
Die Frage beantworten. Und Sie?
Dich stört etwas. Was tust du dagegen?
Hätten Sie eine Idee, was man dagegen tun kann? Bin sehr gespannt….
Wenn ich etwas gegen diese Zustände in meinem Land tun könnte, hätte ich es schon längst getan, glauben Sie mir. Leider muss erst am der Wahlurne eine Veränderung herbeigeführt werden, mit erheblicher zeitlicher Verzögerung und möglichen Kollateralschäden. Und dann ist das Geschrei groß…
Aufgeben ist immer ein Option.
Oder „Ja“ sagen.
Sie wissen nicht, wer Anne Frank war …
Die Empörung über den Namen ist vorgeschoben.
Ein Name wird nicht „verunglimpft“, nur weil ihn jemand trägt.
Wenn ein Gesetz jede Prüfung abschafft, dann muss es auch die Folgen aushalten.
Wer jetzt moralisiert, statt das offensichtliche Gesetzesversagen zu benennen, schützt nicht Anne Frank, sondern ein schlecht gemachtes Regelwerk.
Das ist keine Pietät.
Das ist Realitätsverweigerung.
Sollte man nicht wenigstens gelegentlich auch überlegen, ob etwas moralisch oder unmoralisch ist?
Dass gerade eine ganze politische Richtung dabei ist, Fragen des Anstands und der Moral beiseite zu fegen, wenn es ihr passt, und dass sie damit auch noch an die 40% bekommt, ist doch kein Fortschritt.
Unterschiedliche Menschen verstehen unter Anstand und Moral sehr verschiedene Dinge. Viele Konservative halten progressive Forderungen für unanständig und unmoralisch. Und als die Neue Linke noch nicht in Machtpositionen gelangt war, hielt sie Anstand und Moral für hegemoniale Machtinstrumente der Konservativen.
Dem stimme ich weitgehend zu. Aber heißt das, dass wir uns nicht manchmal darüber streiten müssen? Und dass wir uns nicht manchmal sogar einig sein könnten?
Mir gefällt wie er sich über dieses verkommene System lustig machen kann und ähnlich der SPD mit unseren Münchhausen, die angebliche Intelligenz am Nasenring durch die Manegen führt!
Du profitierst seit Jahrzehnten von diesem „verkommenen System“ und lebst gut und gerne hier.
Fräulein, ich gehöre zu der Generation Boomer. Wir haben das Leben lang gearbeitet und können nur noch Lachen über dieses aktuelle System.
Hoffe unsere nachfolgenden Generationen kommen durch diese Zeit der Inkompetenz von Politikern und bestimmten vermeintlich allwissenden Usern hier auf dieser Seite, heile durch.
Du hast nicht „das“ Leben lang gearbeitet und schon gar nicht irgendwen damit finanziert. Du kassierst ab. Das kannst du auch. Aber hör endlich auf zu jammern. Dir geht es besser als vielen anderen.
Zuviele Menschen mit Pöbel-Syndrom, besonders die Allwissenden merken einfach nichts.Sie glauben fest an das Mantra der Nachrichtensprecherin aus den „Raumpatroulle“- Filmen: „Alles wird gut“.Heilige Einfalt!
Du freust dich bestimmt auch, wenn vor dir jemand bei rot über die Ampel geht, weil damit ja alle Ampeln am Nasenring durch die Manege geführt werden?
Bei rot über die Ampel zu gehen ist nicht ausdrücklich gesetzlich erlaubt.
Also ist das wichtigste an jedem Gesetz, dass man jeden Missbrauch mitdenkt und ihn verbietet und wenn das nicht geht, dann lieber gar nichts erlaubt?
Starkes Argument Anja! Genauso drücken sich die linken Spezialisten aus.
Und „Du bist Halle“ gibt ihm (sic!) genau das, was er (sic!) will. 🙄
Du bist so (sic!) mutig, witzig und vor allem konsequent.
Da staunste, wa? 😛
Überhaupt nicht. Du bist sehr vorhersehbar in deiner Heuchelei…
Ach komm, denk dir mal ein neues Wort aus. „Heuchelei“ passt hier nicht. 🙄
Du willst Aufmerksamkeit und beschwerst dich, wenn du sie bekommst.
Das Wort „Heuchelei“ habe ich mir nicht ausgedacht….
Ich weiß, dass du dir das nicht ausgedacht hast, aber trotzdem verwendest du es im falschen Zusammenhang. Das passiert vor allem dann, wenn man Worte nur nachplappert, ohne sie zu verstehen.
Ich habe es dir sogar aufgeschrieben. Weißt DU vielleicht nicht, was es bedeutet?
Doch, doch, ich weiß es. Und ich weiß sogar, wann man es korrekt verwendet und wann nicht. 😛
Eines muß man der Bühnenfigur Liebich lassen: Der Drehbuchschreibär versteht etwas PR und Show-Pussiness! Ist heutzutage leider selten geworden!
Ich hatte sone „Bühnenfigur“ in der Grundschulklasse. Maximilian. War erst glücklich, wenn er den Unterricht durch irgendeine dumme Provokation zerstört hat. Bei manchen Lehrern hat’s gereicht, die Füße auf den Tisch zulegen, in Mathe musste er wenigstens ne Prügelei anzetteln damits klappt. Und im Zweifelsfall malt man nen Hakenkreuz auf die Bank. So wirkt Lieblich auf mich. Ewig dritte Klasse.
War dieser Pöch nicht dieser Nazi-Arzt, der in Salzburg die Krankenmorde vorbereitet hat, dann nach 45 feige geflohen ist, um in Indonesien zum Islam überzutreten? Da hab ich doch wieder was gelernt.
Kann sein, kann auch was anderes sein. Zum Beispiel:
https://en.wikipedia.org/wiki/Georg_P%C3%B6ch
Das ist derselbe.
Verstößt es nicht gegen den Datenschutz wenn private Dokumente ( auch auszugsweise) hier bei DbH veröffentlicht werden? Schon allein dass die bearbeitende Behörde dies an Medien weiterleitet ist doch eigentlich nicht rechtens?
Meinst du wirklich, dass die bearbeitende Behörde daa Dokument weitergereicht hat?
Nur mal von Anfang bis Ende lesen, schon stellt sich die Frage nicht.
Die Kurzfassung:
„Nach eigenen Angaben“
Das ist doch für die geistig gestrandeten, woken Ideologen der absolute Kopfschuss.
Sicher lässt sich längst niemand mehr von L. provozieren. Viel zu durchschaubar.
Und für dich – ändert sich nichts.
Naja. Doof ist er nicht. Er fordert ein, was ihm zusteht. Die Gesetze haben seine Gegner gemacht. Ein astreines Eigentor.
Muss man für eine Umbenennung Gebühren bezahlen ? Ich möchte so gerne Roberta heißen .
Den Namens und Geschlechter Umschreiben Mist hat sich doch die Regierung selbst zuzuschreiben. Jetzt bekommen sie die irwitzigen Möglichkeiten zu spüren.
Warum sollte man, bloß weil eine damit seinen geschmacklosen, unterirdischen Quatsch treibt, anderen Leute die gerade gewonnenen Möglichkeiten der Selbstbestimmung wieder streichen? Es ist doch schlicht unsachlich, die Frage, wer was tun darf, von solchen Aktiönchen abhängig zu machen. Nicht das Gesetz ist schlecht. Der Punkt der Empörung ist auch nicht, dass Frau Liebich ihren Namen ändern möchte (soll sie halt zum Amt gehen), sondern dass sie sich als Namen ausgerechnet den eines bekannten Opfers der Nationalsozialisten ausgesucht hat. Das kann man kritisieren, auch wenn es gegen kein Gesetz verstoßen sollte. Das ist weniger eine Frage des Rechts, als eine des Anstands.
Kann er sich nach Deinen Einlassungen dann nur noch Alice Weidel nennen ?
Von mir aus kann er sich auch Prinzessin Lillifee nennen! Wie gesagt, das spricht ja alles nicht gegen das Gesetz, sondern höchstens gegen ihn.
Weil Selbstbestimmung, auf linksautonomer Ideengrundlage, ein antisoziales Konzept ist. Gender ist per Definition ein soziales Konstrukt. Das kann man zwar individuell ablehnen, aber kein Gehorchen der Gesellschaft verlangen.
Und natürlich gilt auch dieses „Recht“ nur für die Richtigen. Oder wird etwa Bernd Höckes Wunsch respektiert, mit seinem bevorzugten Namen benannt zu werden und nicht als Faschist bezeichnet zu werden?
Was ist daran „linksautonom“ und „antisozial“? Aber witzig, dass Sie Björn Höcke Bernd nennen!
Der Ansatz, Interessenkonflikte zu „lösen“, indem man die Betroffenenperspektive privilegiert, ist entstanden aus bewusster Ablehnung und zur Umgehung staatlicher Institutionen und stellt ein Rezept für soziale Zwietracht dar. Er schließt die Mehrheit vom Mitreden aus, weil Ansprüche der selbsterklärt Betroffenen angeblich diese Mehrheit nichts angehen, obwohl sie sie befolgen sollen. Damit wird die Axt an Grundwerte der Demokratie gesetzt. Da Linksautonome wissen, dass ihre Positionen nicht mehrheitsfähig wären, betreiben sie die Schwächung der Demokratie – wovon wiederum die Rechtsextremen profitieren.
@antwort: ganz herzlichen Dank für Ihre erneute Reaktion. Es ist doch ein Gewinn, wenn es tatsächlich zum Austausch von Überlegungen kommt.
Also ich sehe das mit der Privilegierung nicht. Das Gesetz wurde in den staatlichen Institutionen von einer Mehrheit beschlossen, und natürlich haben in dem Prozess alle, nicht nur die Betroffenen, mitreden können. Ich finde das Gesetz zumindest in seiner Stoßrichtung gut, obwohl ich nicht betroffen bin, weil ich es richtig finde, Menschen nicht unnötiger und unbegründeter Weise einzuschränken. Sie werden durch diese Rechte ja nicht eingeschränkt, Ihnen wird keine Freiheit genommen. Dass Svenja sich in Anne umbenennen kann, mindert meine Freiheit nicht, auch nicht meine Freiheit, diese Aktion bekloppt zu finden, und auch nicht meine Freiheit, das zu sagen.Dabei ist es mir genauso wichtig, dass Sie schreiben können, meine Überlegungen seien linksextrem. Warum Sie das tun, leuchtet mir allerdings immer noch nicht ein. Nochmals herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Wo ist die Zwangsjacke??