Prozess gegen mutmaßlichen Räuber beginnt heute – Unterbringung in der Psychiatrie?

Das Landgericht in Halle (Saale) macht heute und an den kommenden beiden Tagen einem mutmaßlichen Räuber den Prozess.

Dem im August 1984 geborenen Angeklagten wird zur Last gelegt, im Oktober 2022 in Halle einen Raub in Tateinheit mit einer Körperverletzung begangen zu haben. Er soll einem jungen Mann ohne Vorwarnung auf offener Straße mehrmals mit der Faust gegen den Kopf geschlagen und sodann wie geplant dessen Bauchtasche ergriffen haben und mit dieser geflohen sein.

Nach einem vorläufigen psychiatrischen Gutachten leidet der Angeklagte unter einer psychischen Erkrankung, weswegen eine erhebliche Verminderung seiner Steuerungsfähigkeit, wenn nicht sogar eine völlige Aufhebung seiner Einsichts- und Steuerungsfähigkeit zur Tatzeit und deshalb möglicherweise auch dessen Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 StGB in Betracht kommen.

Der Angeklagte hat bislang keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht.

Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Außerdem kommt die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht.

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17 Antworten

  1. Der wahre Exilhallenser sagt:

    Erinnert mich an Honecker & Co, die waren auch krank als es darum ging, Verantwortung zu übernehmen.

  2. Ne sagt:

    Was soll ein Verfahren gegen einen kranken Mann, das ist doch Geldschneiderei. Der muss hinter Gittern und behandelt werden

  3. Emmi sagt:

    Wieso sind die Täter plötzlich so oft krank?

  4. Der Blob sagt:

    August 1984 geboren. Sehr wichtiges Detail.

  5. 🤭 sagt:

    Erfahrungen?

  6. 😳 sagt:

    Aber du darfst ins Internet?