Rangelei zwischen Fußgänger und Radfahrer am Weinberg Campus

Am Samstagnachmittag, 15.10 Uhr, wurden Beamte zur Straßenbahnhaltestelle „Weinbergcampus“ gerufen, da es dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen war.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zuvor auf einem Fahrradweg im Bereich einer Ampel zu einem Streit zwischen einem Radfahrer und einem Fußgänger. Auslöser war eine Verkehrssituation, in deren Verlauf es zu einer verbalen Auseinandersetzung und anschließend zu einer kurzen körperlichen Rangelei kam. Dabei soll es zu gegenseitigen körperlichen Einwirkungen gekommen sein. Beide Beteiligten klagten über leichte Schmerzen, lehnten jedoch eine medizinische Behandlung ab.

Sachschaden entstand nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Ein Zeuge beobachtete die Auseinandersetzung. Die Polizei hat die Beteiligten getrennt und die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.

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22 Antworten

  1. Läufer sagt:

    Die Aggressivität der Radfahrer in Halle hat mittlerweile ein extremes Maß erreicht. Man fühlt sich als Fußgänger absolut nicht mehr sicher in dieser Stadt. Es muss dringend etwas gegen die Fahrradrowdies unternommen werden! Unbedingt eine Haftpflichtversicherung und eine Kennzeichenpflicht einführen. Auch eine Führerscheinpflicht für Fahrräder muss kommen!

    • Radfahrer sagt:

      „Unbedingt eine Haftpflichtversicherung und eine Kennzeichenpflicht einführen. Auch eine Führerscheinpflicht für Fahrräder muss kommen!“ … Das funktioniert ja auch bei Autos super … Und warum nicht für Fußgänger?

      Nur für dich zum Mitlesen: Der Vorfall ereignete sich auf dem FAHRRADweg. Vermutlich wie so oft latscht der Fußgänger einfach auf den Radweg ohne zu schauen. Oder noch schlimmer, beschimpft Radfahrer und wird handgreiflich. Alles schon erlebt. Also hör mal auf, so einseitig rumzublubbern.

    • Sagjanur sagt:

      Auch Fussgänger müssen markiert werden. Sind kein Deut besser.

    • Korrektur sagt:

      Dass Radfahrer sich nicht unbedingt an Regeln halten ärgert mich auch.
      Aber die extreme Aggressivität, insbesondere gegenüber Fußgängern, entspringt doch eher Ihrer Phantasie.

      • Horst Schmidt sagt:

        Da muss ich Sie jetzt korrigieren: ich habe vor einiger Zeit genau das Gegenteil Ihrer Beschreibung erleben müssen, und zwar auf einem Fußweg in der Großen Brunnenstraße. Ich war übrigens der Fußgänger, dem das Recht auf den Fußweg von einem hasserfüllten Radfahrer abgesprochen wurde.

    • wow sagt:

      billig getrollt

  2. Danke sagt:

    Ich habe beobachtet das die Radfahrer da öfters den Fußweg benutzen und bin da bestimmt nicht der einzige.

    • Radfahrer sagt:

      „Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zuvor auf einem Fahrradweg“ … kein Kommentar …

    • Paul sagt:

      Aber auch Fußgänger laufen dort gern mal auf der Radspur…

      Ich bin froh, dass es auf der Heideallee noch nicht zu einem Unfall gekommen ist. Ich erlebe da sehr oft gefährlich schnelle E-Bike- und Lastenradfahrer, die Kinder nur mit Haarbreitenabstand überholen.

    • Korrektur sagt:

      Welcher Fußweg soll das denn sein?
      Dort sind überall Radwege parallel zum Fußweg bzw. vorm Fraunhofer „Radfahrer frei“ + Schutzstreifen.
      Die „Beobachtung“ scheint wenig glaubhaft.

  3. Radfahrer sagt:

    Es handelt sich um einen Vorfall zwischen Radfahrer und Fußgänger auf einem RADweg. Ohne Angabe darüber, wer schuld hatte. Aber die Kommentare prügeln gleich mal wieder auf die bösen Radfahrer ein. Kein Wunder, dass man sich als Radfahrer unsicher in dieser Stadt fühlt bei so viel offener Feindseligkeit und Hass …

  4. Radler85 sagt:

    Der Weg ist teilweise benutzungspflichtig!
    Bin selber Radfahrer , selber Fußgänger, was manche Radfahrer sich erlauben, geht weit über das erlaubte! Aber eine Kennzeichnungspflicht ist sinnlos, weil keine Kontrollen. Was nützt ein Kennzeichen? Beim Auto ist es doch auch so, der Halter gibt an nicht zu wissen wer mit seinem Fahrzeug gefahren ist, Verfahren eingestellt. Denken Sie das ist bei Radfahrern anders?

  5. Robert sagt:

    “ auf einem Fahrradweg “

    Der Radfahrer hat Recht . Die Fußgänger haben nichts auf dem Radweg zu suchen .

    • @Robert sagt:

      „Die Fußgänger haben nichts auf dem Radweg zu suchen .“
      Diese Aussage ergibt genau so viel Sinn wie..
      „Es ist verboten, mit dem Rad über den Zebrastreifen(Fußgängerüberweg) zu fahren.“

  6. PaulusHallenser sagt:

    Vor einiger Zeit gab es, soweit ich mich erinnere, in Halle eine Umfrage, welche Verkehrsteilnehmer von Fußgängern als am gefährlichsten betrachtet werden. An erster Stelle wurden Radfahrer genannt, an zweiter Stelle E-Scooter und an dritter Stelle Autofahrer. Die heutige Meldung auf DbH bestätigt diese Umfrage mal wieder zur Gänze.

    • Klaus Klaus sagt:

      Das ist keine angemessene Auswertung einer Umfrage, Paul. Allein, dass du den Fakt unerwähnt lässt, dass sich Radler und Füssler häufiger Infrastruktur teilen müssen bspw in Parks, ist etwas peinlich. Weitere Parameter sind elementar zum Einordnen von Ergebnissen, die übrigens auch vollständig genannt werden sollten. So aber machst du nur billig Stimmung.

    • Tinny sagt:

      Ja, das war der ADAC-Monitor. Neben der Befragung gab es allerdings auch eine Auswertung; sozusagen Realitätscheck bezüglich der Unfallverursacher. Und dort waren an Unfällen mit Radfahrern zu 75% die Autofahrer schuld gewesen.
      Natürlich tauchten dort nicht die Radfahrer auf, die auf Fußwegen drängeln oder über den Boulevard fahren. Das ist inakzeptabel.
      Ich als Auto- und Radfahrerin sowie auch als Fußgängerin halte mich selber für sehr rücksichtsvoll und regelkonform. Wie oft mir einfach ein Fußgänger ohne zu gucken vors Rad gelaufen ist, Autofahrer die Vorfahrt des Radweges missachtet oder einfach die Tür geöffnet haben, lässt sich gar nicht zählen. Würde ich nicht alles immer genauestens beobachten und hätte die Finger nicht immer an der Bremse, wäre schon längst was passiert.
      Aber die Menschen pauschalisieren gern. Und in der heutigen Zeit sind Feindbilder sehr willkommen. Ein bisschen mehr Differenziertheit täte gut.

    • Bertram sagt:

      Genau, Paulchen! Und weil Flugzeuge in deiner Umfrage auf dem letzten Platz rangieren, sollte man diese Verkehrsteilnehmer auch viel mehr einbinden.
      Es liegt ja wohl in der Natur der Sache, dass das größte Gefahrenpotenzial bei Fußgängern von Radfahrern ausgeht, da sich der Verkehrsraum an vielen Stellen geteilt werden muss.
      Denk doch bitte einmal nach, bevor du deine Kommentare schreibst.

  7. Philanthrop sagt:

    Kaum ist Weihnachten vorbei, gehen sich die Leute schon wieder an die Gurgel und machen sich das Leben schwer. 😢

  8. Rad(t)schlag sagt:

    Es gibt keine Radfahren und auch keine Fußgänger die sich immer so oder so benehmen, es sind immer Menschen – mal solche und mal solche. Einfach mal versuchen kurz die Position des jeweils anderen einzunehmen, dann nochmal kurz nachdenken undann angemessen reagieren. Wenn das jeder machen würde, hätten wir hier bestimmt die Hälfte weniger Meldungen von dieser Art. Bleib ruiich Meiner/e, dann klappts auch mit dem Verkehr.

  9. Peter sagt:

    So wie ich manchen Fußgänger in Halle erlebe, wären diese wohl lieber Polizist oder Aufseher. Sie sind es nicht geworden, weil sie aggro waren.

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