Restaurants und Geschäfte auf, ÖPNV kostenlos, Gewerbesteuer senken: FDP Halle mit Corona-Vorschlägen

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20 Antworten

  1. Stuart Mill sagt:

    Leider kann man den Deutschen damit nicht kommen. Zu tief sitzt das Untertanentum, die Deutschen lieben es, Steuern zu zahlen und sich dann zu beschweren. Lieber feiert man 1500 Euro Bonus für Pflegekräfte, ohne daran zu denken, dass diese Leute umgerechnet von Januar bis Juni nur für den Fiscus arbeiten, wenn man die Steuern akkumuliert, die man ihnen aus den Rippen leiert. #TaxationisTheft

    • Sachverstand sagt:

      Das machen wohl aber alle AN in D von Jan. bis Juni, nicht nur Pflegekräfte.

    • Achso sagt:

      „Zu tief sitzt das Untertanentum“
      Ich würde eher sagen, zu tief sitzt das Faktenwissen, um solche ignoranten und gemeingefährlichen Vorschläge der FDP ernstzunehmen.
      „Warum ein auf 800 qm verkleinertes Geschäft ein größeres Risiko darstellt als ein Laden mit 700 qm Verkaufsfläche erschließt sich insbesondere dem Bürger nicht.“
      Eine durchtriebene Formulierung, die nichts anderes sagt, als dass die FDP den Grund kennt, aber auf das Unwissen der Bürger setzt. Größere Geschäfte dienen nicht nur der Nahversorgung, sondern ziehen Käufer aus anderen Stadtteilen und sogar von außerhalb an. Das liegt an deren Auswahl und Sortiment und ändert sich auch nicht dadurch, dass man Teile des Geschäftes abzäunt und das dort vorhandene Sortiment trotzdem verkauft.

      „Die Freien Demokraten fordern die Absenkung des Gewerbesteuerhebesatzes für die Stadt Halle auf 200%. … Einer Abwanderung ins Umland von Unternehmen, die nicht zwangsweise an ihren Standort in der Stadt gezwungen sind, muss entgegengewirkt werden.“
      Sowas fordern sie ja immer, völlig unabhängig von der Coronakrise. Tatsächlich werden die Hauptbetroffenen (Gastronomie, Friseure, große Elektronik- und Modemärkte) wohl eher nicht abwandern.

      „Der große Vorteil der Innenstadt gegenüber dem Onlinehandel ist die Möglichkeit ein Eventerlebnis zu bieten. Wenn es den Kunden Spaß macht in der Stadt zu flanieren, entsteht eine Win-Win-Situation für die Kunden und die Geschäftstreibenden. Die Freien Demokraten fordern daher die Ausweisung von Plätzen, an denen Musiker und Künstler unbürokratisch und kostenfrei ihre Künste darbieten können.“
      Der ganze Witz der Eindämmungsverordnung besteht darin, dass sich die Kunden NICHT in großer Zahl an einem Ort versammeln. Die FDP will es nicht verstehen und möchte stattdessen mehr Kunden in einen Bereich ziehen, und am besten versammeln sie sich dann noch traubenweise um die Musiker.

      „Die Freien Demokraten fordern die Aussetzung des Rundfunkbeitrages und der GEMA Gebühren für alle Betriebe, die in der Corona-Krise ihrer Tätigkeit einstellen mussten. Besonders kleine Betriebe sind durch die Corona-Krise finanziell stark getroffen. Wir müssen sie jetzt effektiv entlasten, ein weiterer Schritt ist dafür die Aussetzung des Rundfunkbeitrages und der GEMA Gebühren.“
      Die Freien Demokraten haben sich offensichtlich nicht kundig gemacht, dass ihre Forderung längst umgesetzt ist.
      https://www.baeckerhandwerk.de/corona/aktuelle-news-detail/befreiung-vom-rundfunkbeitrag-bei-schliessung-von-betriebsstaetten/
      https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/gema-gebuehren-entfallen-fuer-betriebe-mit-corona-zwangspause/150/3093/400374

  2. Sachverstand sagt:

    Wenn die Fallzahlen wieder ansteigen, dass bislang Erreichte aufgegeben werden, dass Risiko einer höheren „2.Welle“ mit entsprechender Be-(Über-)lastung des Gesundheitswesens eingegangen werden soll, dann die Vorschläge der blau-gelben 5%-Partei unbedingt umsetzen! Besser noch, gleich alles mit einem Mal auf „normal“ stellen. In Herrn BT Präsidenten „Nicht alles muss vor dem Schutz des Lebens zurücktreten“ Wolfgang Schäuble („weiser“ alter Mann mit Nahtoderfahrung) sollte es da einen prominenten Fürsprecher geben. Aber gut, wir haben ja die Wunderwaffe Mund-/Nasenschutz. Wird schon!

  3. Felix sagt:

    Punkt 4:

    klar, wer will nicht 7 Tage die Woche arbeiten, macht ne 70h Woche. Tolle Idee. Ich hoffe, sie haben auch nen Plan, wenn die Leute ausfallen, weil wie ausgebrannt sind. Das manche Müßiggänger es lieben, wenn alles 24/7 offen hat, ist mir bewusst – diesen Leuten geht aber auch das Wohl der Arbeitenden am A**** vorbei. Bedenkt dabei – je mehr die Menschen noch länger arbeiten, desto weniger Freizeit, desto weniger geben sie selbst Geld aus, desto eher wird auf Onlinehandel zurückgegriffen.

    • Uppercrust sagt:

      Ich weiß nicht woher die blödsinnige Annahme kommt, jemand müsse 70 h arbeiten, wenn die Öffnungszeiten verlängert wrrden. Der einzelne AN bleibt bei 40h/ Wo. Wo ist also das Problem. Und ich persönlich z.B. arbeite lieber spät Abends und auch gerne am WE. Dann hab ich in der Woche frei, wo ich mehr machen kann. Das kommt auch mir als AN entgegen.

      • 10010110 sagt:

        Das gefällt dir vielleicht, weil du keine Kinder hast und sonst außer Konsum im Leben keinen Sinn siehst. Aber wenn es zur Pflicht wird, auch sonntags arbeiten zu müssen, und wenn daduch niemand mehr in der Familie am gleichen Tag frei hat, dann hat das negative Auswirkungen aufs Sozialleben. Diesen Punkt sollte man nicht vernachlässigen.

        • Impfbürger sagt:

          Hättest du selbst Kinder, würdest du den Unsinn nicht schreiben.

          • 10010110 sagt:

            Was genau meinst du mit Unsinn? Dass es erstrebenswert ist, als Familie einen gemeinsamen freien Tag zu haben? Du kannst dich natürlich auch den ganzen Sonntag im Keller verstecken, wenn du keinen Bock auf deine Familie hast. Dann sollte die Frage aber erlaubt sein, warum du überhaupt eine Familie hast.

          • Impfbürger sagt:

            Dass es Pflicht ist, auch sonntags arbeiten zu müssen. Völliger Humbug.

      • g sagt:

        Felix ist zwar glücklich … vermute ich mal.
        aber eher nicht helle …

      • Felix sagt:

        Von mir aus gern, aber beziehe deine Vorlieben nicht auf Andere. Schon allein diese unsäglichen 13-18 Uhr Sonntagsöffnungszeiten … ok, manch einer freut sich auf die Zuschläge, hab ich kapiert, aber der Tag ist für die Katz.

  4. mirror sagt:

    Eher ein gescheiterter Versuch für einen konzeptionellen Restart. Derzeit findet ein globaler Wettbewerb für das Hochfahren der Wirtschaft statt, die Möglichkeiten einer Stadt sind hier eher begrenzt. Die entscheidenden Faktoren wie z.B. Öffnung der Gastronomie liegen nun mal beim Land oder Investitionsprogramme beim Bund.

  5. 10010110 sagt:

    Einer Abwanderung ins Umland von Unternehmen, die nicht zwangsweise an ihren Standort in der Stadt gezwungen sind, muss entgegengewirkt werden.

    Im Umland gelten die gleichen Beschränkungen wie in Halle. Wo sollte da also der Vorteil und Grund für eine Abwanderung sein?

    Wieso wird dieser Nischenpartei überhaupt hier eine Bühne gegeben?

  6. FDGB Mitglied gewesen sagt:

    Kurz und knapp. Es braucht niemand Sonntagsarbeit wegen eines Phatomvirus.

  7. Hugo sagt:

    Ich fordere im Namen der FDP die Einführung von Sklavenarbeit bei gleichzeitiger vehementer Forderung: „Freiheit für alle Sklaven!!!“

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