Riesiges Wandbild an der Hochhausscheibe D in Halle-Neustadt und in der Neustädter Passage entsteht – Rampe gesperrt

Die Scheibe D in Halle-Neustadt – dort ist das Jobcenter drin – wird bunt. Auch die benachbarte Neustädter Passage wird im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes „ha:neo 2021“ gestaltet. Insgesamt 500 Quadratmeter werden bis Mitte Juni aufgewertet. Für das Projekt gibt es eine Förderung von 41.000 Euro. 

Am morgigen Mittwoch beginnen die Arbeiten. Zunächst werden die vorgesehenen Flächen am Aufgang der Rampe zur Passagen-Brücke sowie am Erdgeschoss des Hochhauses für die Bemalung vorbereitet. Ab Juni beginnt die farbliche Gestaltung von Wänden und Rampe durch die international renommierte spanische Künstlergruppe „Boa Mistura“. Mitte Juni soll das Kunst-Projekt abgeschlossen sein. 

Wegen der Arbeiten ist die Rampe als Zugang zur Passagen-Brücke und zum Eingang der „Scheibe D“ vom morgigen Mittwoch bis zum Abschluss der Gestaltung gesperrt. Der barrierefreie Zugang ist aus Richtung Neustadt-Center und über die westliche Rampe möglich. 

Die Neustädter Passage liegt im Sanierungsgebiet „Stadteilzentrum Neustadt“ und soll im städtebaulich aufgewertet werden. Die Stadt Halle (Saale) unterstützt das KunstProjekt im Rahmen der Initaitive „ha:neo“. Dessen Träger sind der Wall&Space e.V. und das „Freiraumgalerie – Kollektiv für Raumentwicklung“. Gemeinsam mit mehreren Partnern und unter Beteiligung der jeweiligen Anwohnerinnen und Anwohner sind im Rahmen von „ha:neo“ bereits mehrere großflächige, langlebige und identifikationsstiftende Kunstwerke in Neustadt entstanden. Beispielsweise in der Mark-Twain-Straße, an der Aralienstraße und in Wolfgang-Borchert-Straße.

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7 Antworten

  1. stromi 1 sagt:

    Pleiten, Pech und „Schönmalerei“ , weiterer Kommentar überflüssig.

  2. Peter sagt:

    Ich finde, dass die neue Scheibe A einen Namen von dem bekommen sollte, der sich dafür eingesetzt hätte. Ich schlage vor: „Bürohaus Wiegand“

  3. Hallenserin1968 sagt:

    Mal abgesehen davon, dass Kunst im Auge des Betrachters liegt; ich befürchte, dass die gewollte Kunst sehr bald von nicht gewollter Kunst überlagert wird.