Rußrindenkrankheit lässt Bäume am „Fiebergrund“ absterben – Verein und Riesenklein-Schule pflanzen 175 Bäume

Im Fiebingergrund und am Hohen Weg in Halle (Saale) neben dem Amselgrund sind massenhaft Bergahorn durch die Rußrindenkrankheit abgestorben. Viele Bäume sind zudem infolge der Dürre und Stürme der letzten Jahre geschädigt oder umgestürzt.

Um den Zustand  in diesem Areal zu verbessern hat die Ökologische Arbeitsgruppe Halle e.V. Bäume gekauft und eine Pflanzaktion organisiert. Dazu wurde das Bildungshauses Riesenklein am Hohen Weg 04 angefragt. Es folgte eine schnelle Zusage.  

90 Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur Schule des Bildungshauses Riesenklein, unterstützt von 20 Erwachsenen, haben 175 Bäume in den Boden gebracht, unter anderem Esskastanien, Eichen, Feld- und Spitzahorn gepflanzt. Die Bäume wurden ordentlich angegossen und mit Wildschutzspiralen ausgestattet. Gegen das schnelles Austrocknen der Pflanzgruben wurden diese mit Rindenmulch abgedeckt.

Die Pflanzaktion war ein voller Erfolg, freut sich die ÖAG. Die Kinder und Jugendlichen  versprachen die gepflanzten Bäume auch weiterhin zu gießen.

Die Ökologische Arbeitsgruppe Halle e.V.(ÖAG Halle), eine Umweltgruppe die bereits 1983 gegründet wurde, hat im öffentlichen Raum in der Vergangenheit schon viele Bäume gepflanzt. Z.B. 1988 in der Bebelstraße, 2009, 2019 und 2020 in Kröllwitz. 

Als kleiner Verein will man sich auch in Zukunft in Halle für die Umwelt engagieren. Der Slogan aus den 1980er Jahren „Lokal handeln – Global denken“ ist immer noch aktuell. Für die ÖAG gilt everyday for future, natürlich auch Freitags! 

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12 Antworten

  1. Wbg sagt:

    Prima dass neue Bäume gepflanzt wurden

  2. JEB sagt:

    Finde ich gut!

  3. Hallunke sagt:

    Sehr schön

  4. Beo sagt:

    Damit haben die sogar mehr Bäume gepflanzt als die Stadt. Die Stadt sollte sich schämen!!

    • Hallunke sagt:

      Das wiederum ist nicht richtig. In den Größenklassen sind es schon ein paar Tausend Bäume die die Stadt oder auf deren Flächen in diesem Winter gepflanzt wurden. Das schmälert die Leistung der Kinder nicht, aber Quatsch muß man deshalb nicht erzählen.

  5. Maria45 sagt:

    Die Einbeziehung von Kindern ist ganz wichtig, danke an die Schule Riesenklein, dass sie das Vorhaben unterstützt hat.

    • Beo sagt:

      Noch viel schöner wäre es, wenn die Stadt die Aktion unterstützt hätte.

      • Hallunke sagt:

        Und wie bekommt man die Häuser dazu Bäume zu Pflanzen? Oder meinen Sie den Bürgermeister, oder die Mitarbeiter des Sozialamtes oder die Feuerwehr? Wo waren Sie eigentlich?

  6. Radlertrinker sagt:

    Hoffentlich wachsen die Esskastanien gut…

  7. Raketenmann sagt:

    Ob die Schüler sich dort aufhalten sollten, ist fraglich. Die Sporen des Pilzes ist schädlich für die Atemwege. In anderen Bundesländern werden die Kranken Ahornbäme unter Vollschutz geschlagen und als Sondermüll entsorgt.

  8. Satire Friedhälm sagt:

    Rußrindenkrankheit? Also mir ist nicht bekannt, dass da in unmittelbarer Nähe Schornsteine von Kohlekraftwerken sind. Die Schornsteinfeger reinigen auch immer die Essen? Woher kommt der Ruß auf die Baumrinden?

  9. Maria45 sagt:

    Es waren 90 Kinder beteiligt, da waren natürlich auch Erwachsene zur Einweisung nötig. Einer war vom Umweltbereich der Stadt dabei, der musste dafür Urlaub nehmen – soviel zur Unterstützung der Stadt.