Schock-Video aus Halle-Neustadt: Mutter filmte Misshandlung des Babys, um Beweise zu sichern

Ein zutiefst verstörendes Video, das die brutale Misshandlung eines Säuglings zeigt, sorgt derzeit für Entsetzen in den sozialen Netzwerken. Die Aufnahmen zeigen einen Mann, der ein weinendes Baby heftig schüttelt und ihm mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht schlägt. Während der Tat ruft er auf Arabisch Sätze wie „Hör auf zu weinen“ und „Schweig jetzt“. Nun kommen Hintergründe ans Licht, die erklären, wie das Video entstanden ist und warum die Behörden bereits eingreifen konnten.

Lange wurde spekuliert, wer die grausamen Szenen mit dem Handy festhielt, ohne sichtlich einzugreifen. Nach Aussagen von Bekannten gegenüber dubisthalle.de war es offenbar die Mutter des Kindes selbst, die zur Kamera griff. Der Grund für ihr Handeln war demnach verzweifelt: Die Frau hatte selbst große Angst vor dem gewalttätigen Mann und sah im Filmen offenbar die einzige Möglichkeit, rechtssichere Beweise für die Taten zu sichern.

Unmittelbar nach der Tat, die sich bereits am Abend des 20. Januars 2026 in einer Wohnung in Halle-Neustadt ereignete, ging die Mutter mit den Aufnahmen zur Polizei. Dies erklärt auch, weshalb die Beamten bereits Kenntnis von dem Vorfall hatten, noch bevor das Video Tage später viral ging.

Die Behörden haben umgehend reagiert. Gegen den namentlich bekannten Mann wurden Ermittlungen wegen schwerer Misshandlung eingeleitet. Zudem wurde ein striktes Kontaktverbot erlassen, um die Mutter und das Kind vor weiteren Übergriffen zu schützen.

Der Fall löst in Halle und darüber hinaus eine Debatte über Zivilcourage und den Schutz vor häuslicher Gewalt aus. Während das Video im Netz weiterhin für Bestürzung sorgt, zeigt der Fall der Mutter, unter welch extremem Druck Opfer stehen können, wenn sie versuchen, sich und ihre Kinder aus Gewaltverhältnissen zu befreien.

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9 Antworten

  1. Nur mal so sagt:

    Jetzt nochmal alle Klugsch**** vom ersten Beitrag! Die Mutter hat ziemlich viel Mut aufgebracht. Und auch so ziemlich alles richtig. Nur, hätte das Video wirklich viral gehen müssen? Die arabischen Netzwerke sind bekannt. Der Frau stehen nun einige Schwierigkeiten im Weg. Viel Glück!

  2. 10010110 sagt:

    Dies erklärt auch, weshalb die Beamten bereits Kenntnis von dem Vorfall hatten, noch bevor das Video Tage später viral ging.

    Mich schockiert eher, dass das Video überhaupt „viral ging“. Solche Videos gehören nicht ins Internet und Menschen, die sie verbreiten gehören genauso angezeigt wie Menschen, die Taten wie der gefilmte Vater begehen. Der Geltungsdrang mancher Menschen kennt wirklich keine Grenzen und gehört bis ans Ende aller Tage geächtet.

    • Wario sagt:

      Kannst du dir vorstellen, nicht mehr zu wissen, wie kann ich mir selbst und meinem Kind helfen, um die Gewalt zu dokumentieren, das sowas nicht weiter passiert. Wen willst du schützen? Den Täter ?? Wo ist eigentlich der Aufschrei von LAMSA ?

  3. Neustädter Nr 2 sagt:

    Ich finde es überhaupt nicht gut Bilder, auch wenn sie verpixelt sind, zu zeigen. Einen Bericht über solch ein Drama ist schon völlig ausreichend.

  4. Emmi sagt:

    Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen seien ein Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen,“
    Warum ist der Mann nicht eingesperrt. Der hält sich doch nicht an das Verbot

  5. Dino sagt:

    Solche Kerle gehören weg geschlossen, vielleicht auch ausgewiesene… hoffentlich hat das Kind keine bleibenden gesundheitlichen und geistigen Schäden. Der Mutter wünsche ich ganz viel Kraft für eine eventuelle Trennung, auch oder gerade um ein Zeichen zu setzen.

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