Slalomfahrt hat ein Ende: Halle bläst zur Jagd auf Schlaglöcher – Reparaturarbeiten haben begonnen
Wer in den letzten Wochen in Halle hinter dem Steuer saß, brauchte gute Nerven und ein stabiles Fahrwerk. Tiefe Krater und aufgebrochener Asphalt machten viele Hauptverkehrsadern zur gefährlichen Hindernisstrecke. Doch jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnelblicks auf die Fahrbahn: Die Stadt hat offiziell mit den großflächigen Reparaturarbeiten begonnen.
Wie ein Stadtsprecher bestätigte, sind die notwendigen Weichen nun gestellt und die Beauftragungen für die dringendsten Sanierungsfälle bereits erfolgt. Damit reagiert die Verwaltung auf den wachsenden Unmut der Bürger über den maroden Zustand vieler Teilstrecken.
Die Schwerpunkte im Stadtgebiet
Die Liste der betroffenen Straßen umfasst beinahe alle lebenswichtigen Adern der Saalestadt. Autofahrer können auf Besserung an der Magistrale, der Volkmannstraße und der Europachaussee hoffen. Ebenso stehen die Merseburger Straße, die Paul-Suhr-Straße sowie die Regensburger Straße fest auf dem Plan der beauftragten Baufirmen. Auch die stark frequentierten Routen wie die B80, die Köthener Straße und die Magdeburger Chaussee sollen zeitnah von ihren tiefen Kratern befreit werden, um den Verkehrsfluss und die Sicherheit wiederherzustellen.
Strategie und Kapazitäten der Ausbesserung
Dabei folgt die Stadt einer klaren Prioritätenliste, um die größte Wirkung zu erzielen. An oberster Stelle stehen das Hauptverkehrsnetz und jene Bereiche, die aufgrund der Straßenschäden als stark unfallgefährdend eingestuft werden. Die Verwaltung macht jedoch deutlich, dass die Sanierung kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf ist. Die Abarbeitung der Schäden erfolgt kontinuierlich, bleibt jedoch stark von äußeren Faktoren abhängig.
Neben der jeweiligen Wetterlage, die für die Haltbarkeit des Materials entscheidend ist, spielen vor allem die verfügbaren Kapazitäten der Firmen eine Rolle. Hierbei geht es um das Zusammenspiel von Fachkräften, der nötigen schweren Technik und der Materiallieferungen. Für die Autofahrer bedeutet das, dass sie trotz des Baustarts weiterhin wachsam bleiben müssen, bis die Trupps ihre Arbeit in den jeweiligen Abschnitten beendet haben.
Erfahrungsgemäß geht die Stadt davon aus, dass eine mittlere sechsstellige Summe investiert wird. Eine Kostenschätzung liegt aber noch nicht vor.










… da hilft ein eigener Bauhof weiter, um dem Preiswucher der Firmen (ach nein, heißt ja jetzt Marktwirtschaft) entgegenzuwirken und die wirtschaftliche Verwendung der wenigen Haushaltsmittel Mittel sicherzustellen und schnell die Arbeit zu erledigen … hatten wir alles schon mal… musste weg, weil eigenes Personal war ja überall verpönt und sah toll aus, wenn Personalkosten reduziert werden konnten – ob die Sachkosten dadurch mehrfach höher waren, egal: Hauptsache das Personal verschlankt…. Es soll Leute geben, die wissen noch, dass früher bei der Stadtverwaltung regelmäßig der Ausbildungsberuf des Straßenbauers angeboten wurde….war ja alles Mist und musste weg … nur man bräuchte heute keine Firmen betteln nach verfügbaren Zeitfenstern, hätte man langfristig gedacht und nicht nur nach einer schnellen Reduzierung der Personalkosten gestrebt…
Dan eröffne eine eigenen Bauhof.
gutes Deutsch
Großartig.
Da wird irgendein slowenischen Su-Sub Unternehmer von Papenburg wieder eine Mischung aus Blumenerde und Kaffeesatz in ein paar Löcher kippen, dreimal mit der Schippe draufhauen und sich freuen, dass er genau dasselbe nächstes Jahr an gleicher Stelle nochmal machen darf. Für eine sechsstellige Summe.
Wieviele Schlaglöcher wollen die denn damit stopfen? 12?
Wann wird endlich begonnen Halles seit Jahrzehnten vernachlässigte Strassen grundhaft und planvoll zu sanieren? 121 Millionen „Sondervermögen“ stehen bereit, man muss es nur wollen und das Geld nicht für pillepalle und „Projekte“ vergeuden.
Genau die stümperhafte flickschusterei hält doch nicht mal bis Ostern
Es wird jahrelang vernachlässigt, hinaus geschoben und dann gejammert wegen ein wenig Tagen Minusgraden.
In den 90 zigern gab es einen Dezernenten mit WEITSICHT da gabs ein Dünnschichtprogramm. Heißt beim kleinsten Loch wurde gleich ausgebessert. Heut zu Tage, fragwürdige Kunstsubventionen.
Na da werden wir in Neustadt im Sommer wieder ordentliche Straßen haben, Amen