Sondervermögen für Sanierung des ehemaligen Thalia-Theaters nutzen
In der Sitzung des Kulturausschusses am Mittwoch wurde durch den Vereine Freie Spielstätten der Zustand des Gebäudes in der Kardinal-Albrecht-Straße bemängelt. Im Mittelpunkt stand dabei das derzeit defekte Notstromaggregat. Dabei geht es keineswegs um eine nebensächliche technische Frage: Ein funktionsfähiges Notstromaggregat ist Bestandteil des Brandschutzkonzepts und Voraussetzung für die Betriebserlaubnis der Spielstätte.
Nach Angaben der Verwaltung wird derzeit geprüft, ob eine Reparatur möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Erst wenn dies nicht der Fall sein sollte, käme die Anschaffung eines neuen Notstromaggregats in Betracht. Betroffen ist der hintere Teil des Gebäudes. Kino, Tante Manfred (Vormals Klub Drushba), Spiegelsaal und der große Saal im Puschkinhaus sind nicht betroffen, sondern der Theatersaal.
Für die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN macht der aktuelle Zustand des Notstromaggregats den bestehenden Investitionsbedarf der Spielstätte deutlich, der über einzelne Anlagen oder Bauteile hinausgeht. „Der aktuelle Defekt ist ein Anlass, den Zustand des Gebäudes des ehemaligen Thalia-Theaters insgesamt in den Blick zu nehmen“, erklärt Prof. Dr. Claudia Dalbert. „Es geht nicht darum, kurzfristig Symptome zu beheben, sondern darum, die Voraussetzungen für einen sicheren und verlässlichen Spielbetrieb langfristig zu sichern.“
Die Fraktion spricht sich dafür aus, den bestehenden Investitionsstau systematisch zu erfassen und auf dieser Grundlage eine mittelfristige Perspektive für die bauliche und technische Entwicklung des Hauses zu entwickeln. Ziel müsse es sein, die Spielstätte so auszustatten, dass eine stabile Nutzung für die kommenden Jahre gewährleistet ist. Dabei hält es die Fraktion für sinnvoll zu prüfen, ob das „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ perspektivisch Möglichkeiten eröffnet, notwendige Investitionen an der Spielstätte zu unterstützen. „Die Spielstätte ist ein zentraler Ort für die Freie Szene in Halle und trägt maßgeblich zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei“, so Dalbert weiter. „Diese Bedeutung sollte sich auch in einer vorausschauenden Investitionsplanung widerspiegeln.“









Das Sondervermögen sollte allen und nicht einer kleinen Gruppe zugeschanzt werden. Dann sollen sie für die Sanierung eine Stiftung oder ähnliches gründen wo dafür gesammelt wird.
So ist es. Mein Gott, die Sonderschulden für die alle Steuerzahler aufkommen müssen für elitäre Hobbyorte zu verschwenden wenn Straßen und Schulen verrotten – das gehört bestraft wegen Verunteuung. Schon wegen des Vorschlags sollten sich diese Leute schämen.
Erstmal: Die von dir erwähnte Fantasyfigur hat mit der Diskussion nichts zu tun.
Und zweitens fehlt das Geld wegen der Straßen – genauer gesagt wegen des hochsubventionierten Individualverkehrs. Der Autoverkehr verursacht enorme Infrastruktur‑ und Folgekosten, die durch Steuern nicht annähernd gedeckt werden. Wenn man über „Hobbyfinanzierung“ reden will, sollte man dort anfangen. Schon mal darüber nachgedacht?
Nein, ein LKW macht Verschleiß wie 40000 PKW. Und Straßen braucht es auch ohne private Autos. Und Individualverkehr – nur mal zur Klärung – entsteht auch zu Fuß, mit Rad oder Roller, denn kein Bus hält vor jeder Tür, und selbst wenn, der braucht auch Straßen. Aber zieh mal auf ne Hallig, dann geht es ohne Straßen – aber auch nicht ohne Individualverkehr!
Wenn du auch Steuern zahlen solltest, dann ist die halbe Miete drinne.
Korrekt.
Das Geld ist für Infrastrukturmaßnahmen vorgesehenen nicht schon wieder für die Wünsche irgendwelcher Künstler, die sowieso schon mit 45 Mio pro Jahr aus dem Steueraufkommen subventioniert werden u d keine 10% davon einspielen. Irgendwann ist mal Schluß.
Die mit den 45 Millionen sind andere Künstler. Es ist nicht alles das gleiche, weißt du?
Na dass unsere üblichen Hand-Aufhalter sich schnell melden, wenn es Steuergeld zu verteilen gibt war ja sonnenklar.
Wie wäre es mit etwas mehr Geld einspielen?
Das Geld sollte für Straßen und Wege in Halle ausgegeben werden, das ist weitaus notwendiger und nutzt allen Bürgern.
Warum sollte es denn für Straßen ausgegeben werden? Bist also auch so ein Handaufhalter…
im Letzten Jahr hat die Stadt 24Millionen Euro für Straßen ausgegeben. Bekommen vom autofahrer hat sie dafür aber genau 0 Euro. Das sind quasi 0% wieder eingespieltes Geld von 24 Millionen. Wie wäre es denn wenn du endlich die Kosten für deine Straßen wieder einspielst? Und für die Umweltschäden, die gesundheitlichen Probleme die du damit bei anderen verursachst?
Warum es denn für Straßen ausgegeben werden sollte? Weil Infrastruktur Arbeit schafft und Arbeit schafft Wohlstand. Und dieser Wohlstand finanziert letztlich alle Tertiärbereiche, wie Sport, Kultur u.ä. Einem mündigem Menschen sollte das eigentlich klar sein!
Da gebe ich Steuerzahler recht. Wer von den einfachsten volkswirtschaftlichen Grundsätzen nichts versteht, der sollte lieber die Finger von der Tastatur lassen. Das ist mehr als nur peinlich!
Die Stadt sollte lieber mit dem Geld alle Schulen der Stadt behindertengerecht umgestalten. Und dazu gehören in allen schulischen Gebäuden Rampen für Rollstuhlfahrer, Fahrstühle und barrierefreie Etagen und Schulhöfe. Es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert 4-etagige Schulen in Halle keinen Fahrstuhl haben! Dafür sollte sich endlich mal der gesamte Stadtrat mit dem OB einsetzen!!!!
Für diese Belange hat die Stadt sogar einen Fachbereich und natürlich den Behindertenbeauftragten. Das sind aber leider Gremien, die nichts fordern können, sondern lediglich die Themen an die Stadt herantragen. Das ist wie der Fahrgastbeirat bei der HAVAG. Hört sich gut an, bringt aber nicht viel, wenn das Unternehmen bzw. in diesem Fall die Stadt die Anliegen unter Ulk verbuchtMan bekommt ja nicht mal die eigenen Fahrstühle im Stadthaus und im Rathaus in den Griff.
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Barrierefreiheit gibt es halt nur gegen Förderkohle. Sieht man ja in Neustadt. Da wäre es so einfach, die Kreuzungen blindengerecht zu machen, da dort eigentlich nur Leitlinien nachgerüstet werden müssten. Aber selbst das bekommt die Stadt nicht aus eigenem Antrieb hin. Den Stadtrat kann man in dieser Hinsicht auch vergessen.
Da frag ich mich dann schon nach der Aufwand-Nutzen Analyse. Wieviele Rollstuhlfahrer gibrt es in Halle, die nicht an einer Schule unterrichtet werden könnten? braucht es ernsthaft für jeden eine eigene Schule?
Und was ist mit den vielen Senioren, die in oberen Etagen ohne Fahrstühle wohnen (müssen), weil der (auch) von stadteigenen Gesellschaften nicht bereitgestellt werden kann. Umzug ist keine Alternative, wegen sozialer Anbindung und Neuvermietungsaufschlag….
Es kann nicht sein, daß 5-6Geschosser im 21. Jh noch keinen Fahrstuhl haben!
Ich stimmen Ihnen da zu. Aber in den Schulen mit vielen Etagen sind auch temporär beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste mit Brüchen, Bänderrissen, Verstauchungen, künstlichen Gelenken usw. unterwegs. Und für diesen Personenkreis sollten Fahrstühle an den Schulen an-/eingebaut werden. Die Latina hat als Landesgymnasium auch Fahrstühle! Warum nicht die übrigen hohen Schulen ebenso?
Halle hat genügend andere Theater, wenn es Frau Prof. Dr. Dalbert so wichtig ist, soll sie ihr eigenes Geld dafür geben oder mit der Sammeldose sammeln gehen. Man muss nicht jede Bude finanzieren. Das Künstlerhaus 188 wird auch nur wegen dem verstorbenen Tom Wolter am Leben erhalten. So wird das mit dem sparen nie etwas, aber Hauptsache das Klientel wird bei Laune gehalten.
Wer ist „Tante Manfred“?
Steht unmittelbar dahinter…
Vormals Klub Drushba wurde in „Tante Manfred“ umbenannt, weil sich irgendwelche Clowns daran gestört haben,
Warum sollen Schulden für ein marodes Theater aufgenommen werden? Einfach schliessen, vermisst keiner.
Warum sollten Schulden für marode Straßen ausgegeben werden, die dann wieder kaputt gefahren werden? Ist das nicht Aufgabe derer, die sie benutzen? Also mal ganz schnell KFZ Sondersteuer erheben, damit die Straßen auch weiter betrieben werden können. Nicht immer das Geld von anderen nehmen!
Nein, die Autofahrer bezahlen mit ihren Steuern schon allen möglichen anderen Unfug mit. Keine Schulden für ein marodes Theater. Sollen die es bezahlen, die es nutzen wollen.
Die Autofahrer bezahlen mit ihren Steuern nicht mal ihren eigenen Unfug. Straßenbau und -unterhaltung kosten ein Vielfaches dessen, was der Staat mit der KFZ-Steuer einnimmt.
Das Problem ist doch, dass die Stadt von den KFZ Steuern überhaupt nichts hat. Das bekommt der Bund. Und wenn wirklich nur alle die fahren würden, die auch wirklich nicht anders auf Arbeit kommen, wäre das auch gar kein Problem. Es fährt aber jeder Depp überall hin und verlangt von der Allgemeinheit das auch noch zu bezahlen.
Ach Nulli
Nur weil Du kein Auto hast…….
Immer dieser Hass!
Du lebst gut vom Sozialstaat und Dir fehlt, s an nichts!
Such Dir doch mal etwas anderes aus zum jammern!
Du nervst. Nur weil du die FS Prüfung nicht geschafft hast, schwurbelst du hier rum.
Doch! Ich! Und viele andere auch. Du weißt nicht mal, wo sich das Haus befindet. Und um es mit den Worten des PaulusHeini zu sagen: Wer hat dich legitimiert, für alle zu sprechen? Schließlich behauptest du, keiner würde es vermissen.
Dann sollen die es bezahlen, die es vemissen. Nur zu.
Keiner ist zu hart, die 20 Hanseln, die von der Subvention leben schon. Plus ein paar Liebhaber, die gern 99,9% von uns für sich zahlen sehen wollen. Aber gerundet stimmt es: Vermißt keiner!
Wer geht heute noch in Theater? Nur eine Minderheit! Nicht einen Cent für die Bruchbude!
Geben Sie doch mal bei Google „Kulturförderung in der DDR“ ein. Und dann lesen…
Wer geiert jetzt nich alles nach den SonderSCHULDEN.
Wie man sie zurückzahlt, ist womöglich egal.
Zurückzahlen an WEN?
Man darf natürlich nicht unterkomplex denken. Jeder einzelne Steuerzahler tilgt diese Schulden de facto mit.
Genau, wie machen einfach nichts mehr und dann wirds bestimmt besser.
So wie Sie, dachte der Staat auch kurz vor dem Untergang der DDR. Es geht immer noch etwas mehr Druck in den Schuldenkessel, bis die junge Generation sagt: leckt mich. Dann platzt der Kessel.
„Dabei hält es die Fraktion für sinnvoll zu prüfen, ob das „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ perspektivisch Möglichkeiten eröffnet, notwendige Investitionen an der Spielstätte zu unterstützen. „Die Spielstätte ist ein zentraler Ort für die Freie Szene in Halle und trägt maßgeblich zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei“, so Dalbert weiter. „Diese Bedeutung sollte sich auch in einer vorausschauenden Investitionsplanung widerspiegeln.“
Laut Bundesfinanzministerium ist das „Sondervermögen“ für Ausgaben im
– Zivil- und Bevölkerungsschutz,
– Verkehrsinfrastruktur,
– Krankenhausinfrastruktur,
– Energieinfrastruktur,
– Forschung und Entwicklung,
– Digitalisierung,
– Bauen und Wohnen,
– Sport und
– Bildungs-, Betreuungs- und Wirtschaftsinfrastruktur
vorgesehen.
Ich würde somit „Freie Szene in Halle“ und „kulturelle Vielfalt“ nicht wirklich hier einordnen.