Sonderzug hat 700 Schüler aus Detmold in die Franckeschen Stiftungen nach Halle gebracht

Bunter Trubel herrschte am Dienstagvormittag vor den Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale). Denn eine ganze Schule hat sich auf den Weg in die Saalestadt gemacht. Per Sonderzug sind 700 Schüler der Klassenstufen fünf bis zehn aus der August-Hermann-Francke-Gesamtschule in Detmold angekommen.

Sie wollen sich einen Tag lang die Schulstadt des berühmten Theologen und Pädagogen zu besehen, dessen Name ihre Schule trägt. Seit zwei Jahren laufen die Planungen. Für die Stiftungen ist das eine logistische Herausforderung. Denn alle sollen etwas lernen und erleben, aber auch satt werden und sicher durch den Tag kommen. Deswegen finden in nur 5 Stunden 24 Führungen statt, jeweils sechs parallel.

»Wir wollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie ihr Namenspatron vor 300 Jahren aus christlicher Überzeugung und als frühe Form des bürgerschaftlichen Engagements bahnbrechende Reform­ideen für Bildung und Gesellschaft verwirklicht hat, die bis heute nachwirken«, erläutert Stiftungsdirektor Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke die Vorbereitungen auf den besonderen Tag.

Die SchülerInnen lernen während ihres Aufenthaltes das Historische Waisenhaus mit der Wunderkammer und dem Bet- und Singesaal, den Lindenhof und die Historische Bibliothek kennen.

»Junge Menschen erfahren in unserer Schule wertvolle Bildung, sie erleben vertrauensvolle Gemeinschaft und lernen Gottvertrauen. Für uns ist es ein ganz besonderer Tag, die Wurzeln unserer Bildungsarbeit in den Franckeschen Stiftungen in Halle kennenzulernen«, freut sich Schuldirektor Ingo Krause.

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19 Antworten

  1. Inge sagt:

    9 Euro Ticket macht’s möglich

  2. Arme Touris sagt:

    Ist mir egal. Die bringen der Stadt eh kein Geld.

  3. Maria45 sagt:

    Großartig von der Franckeschule in Detmolt

  4. Antifa Halle sagt:

    Die Armen.

    • St.Pauli sagt:

      Wieso jetzt genau „die armen“? Halle ist schön, da kann man ruhig mal einen Ausflug hinmachen.

  5. Ich mag Züge sagt:

    Weiß schon wer, was da für Züge fahren werden?
    700 Plätze sind mehr als 3 Talent der Sbahn Mitteldeutschland

  6. Was war denn das Ziel? sagt:

    Oh.
    Was war denn Ziel der Reise?
    Lasst uns die runtergekommenste und kriminellste Stadt Ostdeutschlands besuchen und daraus lernen wie Stadtverwaltung und -Politik nicht geht?

    • Trolljäger sagt:

      „Was war denn Ziel der Reise?“

      Die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale).

      Halle ist nicht die runtergekommenste und kriminellste Stadt Ostdeutschlands. Etwaige (vermeintliche oder tatsächliche) Mängel in „Stadtverwaltung und -Politik“ zu erfahren war nicht Zweck der Reise.

      Artikel gar nicht erst versucht zu lesen?

      • Arme Touris sagt:

        Dürfen die wenigstens zum Abschluss ihres Horror Trip’s noch ne Demo durch Halle machen?
        Motto ist ja egal.

        Wäre doch schön.
        Als Abschiedsgeschenk noch ein Shirt mit: “ Verliebt in Halle“.
        Naja.
        Hoffentlich werden sie nicht noch auf dem Weg zum Bahnhof beklaut oder verprügelt. Das haben sie ja wirklich nicht verdient.

        • du weißt so wenig sagt:

          Die Versammlungsfreiheit gilt für alle Deutschen. Detmolder sind Deutsche.

          • Arme Touris sagt:

            Von denen möchte garantiert keiner hier leben. Vielleicht studieren aber mehr auch nicht. Danach sofort wieder zurück in die Heimat. Kann ich sogar verstehen.

          • jetzt kommts sagt:

            Warum lebst du hier?