Streik an der Uniklinik für mehr Lohn

Am Dienstagmorgen sind Beschäftige am Universitätsklinikum Halle (Saale) in den Warnstreik getreten. Trotz der Proteste ist eine Notfallversorgung gewährleistet.

ver.di fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent, monatlich mindestens 300 Euro mehr Geld. Für Nachwuchskräfte fordert die Gewerkschaft monatlich 200 Euro.

Weitere Protest folgen in den kommenden Tagen. So ist für Mittwoch ein Streikaktionstag auf dem Uniplatz geplant. Im Rahmen des bundesweiten Hochschulaktionstag soll den Forderungen der Gewerkschaften Nachdruck verliehen werden. Dazu hat die GEW ihre Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und die studentischen Beschäftigten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hochschule Merseburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aufgerufen.

Am Donnerstag findet dann der Streiktag Bildung statt.

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15 Antworten

  1. Andreas Wallasch sagt:

    Das kann man nicht mehr nachvollziehen!! Die bekommen schon alles hinten rein! Es gibt andere die es nötiger hätten!!

    • joki sagt:

      Der ewige Futterneid.

    • Skeptiker sagt:

      „Die bekommen schon alles hinten rein!“

      Hast Du da genauere Daten und Zahlen, gerne mit Quelle?!

    • Daniel M. sagt:

      Bist du nicht ganz glatt??
      Wünsche dir einen schönen Aufenthalt in einem Krankenhaus, wo du auf völlig abgekämpfte Pfleger triffst. Dann weißt du vielleicht, von was du da überhaupt schreibst.

    • Pressesprecher sagt:

      Joi, da wundert mich noch mehr, daß du dort nicht schon angefangen hast. Kein Bock, Traute oder schlicht Unvermögen? Dann mecker nicht, du hast es in deiner Hand.

    • Erdna sagt:

      Solch einen Schwachsinn kann auch nur einer schreiben der von der Arbeit die das Personal rund um die Uhr im Dreischichtsystem erbringen, vom 01.01. bis zum 31.12., egal ob Wochenende oder Feirtag) keine Ahnung hat. Meine Frau macht diesen Job seit über 40 Jahren, es ist ihr Traumberug auch heute noch. Also erst das Gehirn einschalten und dann …

  2. Liberaler sagt:

    Die einfachste und beste Lösung wäre, die Personalstruktur der Uniklinik zu verschlanken und im Bedarfsfall zeitlich befristet mit Leiharbeitern aufzustocken.

    Man hätte einen bunten, vielfältigen und zukunftssicheren Personalmix und zudem die Abhängigkeit von den Gewerkschaften reduziert.

    Was will man mehr? 👍

    • joki sagt:

      Genau deswegen sollte man nicht Liberale und Rechte wählen.

    • Yvonne sagt:

      👍Auf jeden Fall verschlanken

    • Daniel M. sagt:

      Ja, verschlanken ist gut. Noch viel weniger Pfleger bei immer mehr Patienten. Diese sterben dann und belasten nicht mehr unser Gesundheitssystem. Leiharbeiter kosten etwa 50% mehr, als Festangestellte. Ebenfalls eine gute Idee von dir. Das ganze zeitlich befristet, bis die Klinik schließt.
      Fasse zusammen…höhere Kosten, tote Patienten wären die Konsequenz aus deinen wohldurchdachten Vorschlägen. Stark….du hast es drauf!

  3. Rammstein Fan sagt:

    Klaro
    Der Zusatzbeitrag wird jährlich erhöht und dort machen sie sich die Taschen voll! Da geht’s nicht um die %zentuale Lohnerhöhung des kleinen Pflegers, der Fisch stinkt vom Kopf der Verwaltung!

    • ähm sagt:

      Was bedeutet „Prozentzentuale“?

    • der kleine Pfleger sagt:

      „Der Zusatzbeitrag wird jährlich erhöht“

      Die Beiträge werden regelmäßig angepasst. In beide Richtungen. Auch der Zusatzbeitrag war schon höher. Frag deine Eltern, falls die mal sozialversicherungspflichtg gearbeitet haben.

  4. Robert sagt:

    Erich Honecker würde sagen : Das werktätige Volk braucht nicht mehr Geld , das arbeitende Volk braucht mehr Freizeit für die Familie und geregelte Arbeitszeiten . Diese Forderungen macht aber die Verdi nicht , weil die Verdi mit dieser Forderung kein Geld verdient.

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