Wechsel im Büro von OB Vogt: nach persönlichem Referenten geht nun auch die Büroleiterin

Die Änderungen im Büro von Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt Umstrukturierungen gehen weiter. Nachdem er sich von Achmed Großer, nach der Debatte um seine Qualifikation als persönlicher Referent, getrennt hat, geht nun auch Beate Saubke als Büroleiterin.

„Mit personellen Änderungen möchte ich die Arbeitsfähigkeit meines Büros weiter verbessern und die Effektivität steigern“, begründet der Oberbürgermeister die Neustrukturierungen. Die Umsetzung der Neuerungen erfolge schrittweise, in Abstimmung und einvernehmlich mit den beteiligten Mitarbeitenden und Beschäftigten.

Reik Möller, bisher Organisator im OB-Büro, übernimmt mit sofortiger Wirkung – zunächst kommissarisch und bis auf Weiteres – die Leitung des OB-Büros. Die bisherige Büroleiterin, Beate Saubke, wird andere Aufgaben in der Verwaltung übernehmen. Zugleich wird der Assistenz- und Sekretariatsbereich mit einer weiteren Mitarbeiterin ergänzt.

Der Beamte und gewählte Vorsitzender des Gesamtpersonalrates, Thomas Hoffmann, wird aus dem OB-Büro in den Fachbereich Bildung abgeordnet. Auch an dieser Stellebesetzung hatte es Kritik gegeben.

Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Ich danke Beate Saubke und Thomas Hoffmann für ihre geleistete Arbeit. Beide haben mich in den vergangenen Monaten sehr unterstützt.“

Voraussichtlich Anfang Februar wird Dr. Vogt die Vertrauensstelle des Persönlichen Referenten / der Persönlichen Referentin neu besetzen. Die Stelle ist auf Grund des Ausscheidens von Achmed Großer seit Ende des vergangenen Jahres vakant.

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16 Antworten

  1. 👍👍 sagt:

    Das ist gut. Ich würde nur Personen einsetzen, denen ich voll vertrauen kann und wo keine Infos an irgendwelche Eierköppe weitergeleitet werden.
    Trump hat das auch gemacht!

    • Gerda sagt:

      … sagt jemand, der das Prinzip der bisherigen Amtszeit des OB nicht verstanden hat… bereitet schon mal Oberbürgermeister-Wahlen vor… die bisherigen Personalien (Referent, Büroleiterin und der als Personalrat gewählte Beamte) waren bisher die Stütze des OB, auch wenn es den Wahlverlieren nicht gepasst hat…aber Leistung hat sich ja im öffentlichen Dienst noch nie gelohnt: auf einen 16-Stunden-Arbeitstag folgt nun der von Intrigen getragene Arbeitsplatzwechsel… jetzt geht es mit der Verwaltung ganz abwärts… super👍🏻👍🏻

      • Insider sagt:

        Was haben denn die Wahlverlierer damit zu tun? Offenbar waren die bisherigen Mitarbeiter keine wirkliche Stütze, stellt der OB fest.

        • Gerda sagt:

          … der OB oder die Intriganten rundherum, die immer noch glauben, mit einem anderen OB wäre alles besser geworden????? Glaubt ihr ernsthaft daran, dass da keine Posten geschoben worden wären? Nein, stimmt, weil die waren schon vor der Wahl für danach verteilt… und genau das haben Wahlverlierer damit zu tun: sie intrigieren sich die Welt wieder passend, statt die Energie dafür zu nutzen, die Verwaltung voran zu bringen.

    • lol sagt:

      Trump ist dein Vorbild? Wow

    • Die Wahrheit sagt:

      Du würdest niemals einen Fehler zugeben oder gar Konsequenzen ziehen.
      Genau wie Trump.

    • Naja. sagt:

      Das war sein selbstgewähltes „Kompetenzteam“.
      Was bleibt denn jetzt? 🤣

  2. :-) Huijuijui! :-) sagt:

    Was doch so ein kleines, nettes Schreiben aus dem Landeswerwaltungsamt nicht alles so bewirken kann! Und das auch ganz fix!
    Huijuijui – da wirds mir ja schwindelig!

    Herr Dr. OB wurde ja gewarnt. Er wollte nicht hören. Nunja!
    Nun kommen die Folgen auf den Tisch!

  3. PaulusHallenser sagt:

    „Nachdem er sich von Achmed Großer, nach der Debatte um seine Qualifikation als persönlicher Referent, getrennt hat, geht nun auch Beate Saubke als Büroleiterin.“

    Großer und Saubke waren schon immer recht fragwürdige Gestalten. Dass sich Vogt von diesen Personen trennt, ist zu begrüßen.

  4. Noah sagt:

    Wir Hallenser sind schlechte Schlagzeilen aus dem Rathaus leider gewohnt. Genau deshalb die Frage: Was hat unser neuer OB seit dem 26.03.2025 wirklich geliefert – außer Bildern und Symbolpolitik? Welche Weichen sind gestellt, welche großen Projekte sind konkret geplant (mit Zeitplan, Kostenrahmen, Ergebnis)?

    Bisher dominieren aus meiner Sicht Personalchaos und Nebelkerzen: Wenn innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere Leute aus dem engsten Stab weg sind, reicht kein Satz à la „zur Effizienzsteigerung wird getauscht“. Das sind Schlüsselpositionen – da braucht es klare Worte.

    Wer sagt, er spreche „die Sprache der Bürger“, muss dann auch liefern: transparent, konkret, belastbar. Im Moment wirkt es für mich eher wie viel PR – und zu wenig Verwaltungskompetenz und Führung.

    • Emmi sagt:

      @ Noah,
      Warum schreibst du hier nur alles schlecht? Genau solche Leute sind es, warum es nicht schneller vorwärts gehen kann. Jeder Verantwortungsträger umgibt sich mit seinen vertrauten Personen. Bei dem Stadtrat und der Stadtverwaltung dringend notwendig. Hier wird doch nur intrigiert und schlecht geredet und durchgestochen.

      • Noah sagt:

        Liebe Emmi, du scheinst den Inhalt meines Textes nicht richtig erfasst zu haben.

        Ich schreibe nicht „alles schlecht“, sondern kritisiere, dass es für die kurze Zeit bereits auffällig viele kleinere Skandale und Probleme gibt – und dass vieles davon hausgemacht wirkt. Gleichzeitig sehe ich bislang zu wenig Substanz bei den großen Ankündigungen.

        Und ja: Natürlich darf und muss sich jeder Verantwortungsträger mit vertrauten Personen umgeben – dem habe ich ausdrücklich nicht widersprochen. Gerade deshalb gilt aber auch: Wenn innerhalb von zwei Wochen gleich mehrere zentrale Leute aus dem engsten Stab gehen, erwarte ich Transparenz und eine klare Erklärung, statt politischer Floskeln.

        Bestes Beispiel für Richtungswechsel ist für mich das Thema Gefängnisbau: Da hatte man eher den Eindruck, das Fähnchen dreht sich mehrfach um 180 Grad. Kritik daran ist nicht „intrigieren“, sondern eine legitime Erwartung an Führung, Klarheit und Verlässlichkeit.

      • Korrektur sagt:

        Jener Verantwortungsträger trennt sich aber gerade von seinen vertrauten Personen.
        Hat er damit jetzt gegen sich selbst intrigiert?

    • Slay sagt:

      Na lieber Herr Noah dann fragen Sie den OB doch einfach mal? Auf Social Media, mit einem Brief oder in einer Einwohnerfragestunde oder wie auch immer?

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